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Anitram
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- Oktober 2009
Uni-Alltag - endlich
   Montag 12. Oktober 2009, 21:26

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Uni-Alltag - endlich

permanenter Linkvon Anitram am Montag 12. Oktober 2009, 21:26

Hach, ich freu mich so.

Nach fast 2 Wochen Orientierungsphase hatte ich heute endlich meinen ersten "richtigen" Tag an der Uni mit meine allerersten Veranstaltungen.

1. Ein Seminar mit dem Titel "Einführung in das wiss. Arbeiten für Lehrer". Wir sind ca. 60 Studenten und ich kam 15 Minuten zu spät. Alle saßen in einem improvisierten Stuhlkreis (eigentlich war der Raum viel zu klein für soviele Menschen). Es gab wohl auch lustige Renn-Spiele: Magst du die Farbe grün? Rechts - dem stimme ich voll und ganz zu. Links - dem stimme ich auf keinem Fall zu. Da ich zu spät kam, hab ich das Spiel nicht ganz mitbekommen und es konnte mir auch keiner der anwesenden Kommilitonen den Sinn erklären. Als nächstes durften wir Fragen an das Seminar auf kleine Zettel notieren. Die Dozentin hat die dann einzeln auf den Fußboden gelegt und in drei Reihen aufgeteilt und uns erklärt, dass die längste Reihe als Überschrift "Was ist wiss. Arbeiten" habe. Dann sammelte sie die Zettel wieder ein und zeigte uns ein Plakat, dass kaum einer im Raum wirklich lesen konnte. Wir müssen dieses Semester ein Referat halten (weil wir aber so viele sind, kann das nicht jeder sondern nur wer mag - ich halte am 2.11. ein Referat über Recherche nach Franck und Stary). Unsere "Prüfung" besteht aus einer eigenen wiss. Arbeit von max. 5!! Seiten. Diejenigen, die kein Referat halten, müssen ihre Arbeit in 10 Minuten der Gruppe vorstellen. Benotet wird unser Text und ggf. die Präsentation von einem unserer Kommilitonen. Die Dozentin hat aber versichert, dass sie da nochmal "drüberliest". Diese Note ist dann unsere Seminarnote und geht ja "nur" in unsere Bachelornote ein... (menno, ich will lieber in Päd. Begriffsbildung :-()

2. Technische Grundlagen der Informatik. Ich mag den Professor. Da hört man gerne zu (ich hab absolut nix vom Informatikteil verstanden, aber das mit dem Gewehr auseinander nehmen muss ich umbedingt mal meinen Freund zeigen...). Ich weiß jetzt mal wieder, dass ich DRINGEND anfangen muss mit lernen. Ich hab recht lange gebraucht mit dem konvertieren in binäre Zahlen, das ging schon mal schneller. Aber alles ist irgendwie zu schaffen.

3. Ein Seminar mit dem schönen Titel "Grundbegriffe der Soziologie". Also, ich muss das nicht machen. Ich dachte mir einfch... ich nehme Soziologie als Wahlfach und versuch soviele CP wie möglich bereits dieses Semester fertig zu bekommen. Semiarräume sind irgendwie kleiner als Vorlesungssäle. Dieser Seminarraum war noch ein bisschen kleiner als der Raum am Morgen. Leider wollten hier allerdings fast doppelt soviele Menschen rein. Die saßen auf Tischen, Stühlen, Fußboden und standen auch mitten drin rum. Hatte ungefähr die gleiche Athmosphäre wie Bus/Straßenbahn auf dem Weg zur Uni. Und das ganze bereits gut 20 Minuten vor Seminarbeginn. Ich hab mich wieder rausgekämpft (was gar nicht so einfach war) und der Flur wurde voller und voller. Um 14:25 sollte das Seminar beginnen, um 14:40 Uhr fehlte noch immer der Dozent. Ich bin dann in die Mensa und hab mit meinen Kommilitonen gewartet, dass das nächste Pädagogik-Seminar beginnt...

4. Berufliche Sozialisation. Das Highlight des Tages. Leider waren wir auch hier fast 80 Studenten (allerdings in einem großen, großen Raum - jeder hatte einen Sitzplatz und es gab viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiele Fenster). Der Dozent ist eigentlich aus Magdeburg und richtig super. Mir gefällt wie er das Thema angeht. Ich hab zwar keine Ahnung, wie die Seminararbeit so wird, mit der riesigen Gruppe... aber ich hab schon ein Thema im Kopf für meine Hausarbeit (Lehrer sind keine Pädagogen *gg*).

17:55 Uhr war Ende. Ich war noch total energiegeladen und hab meine armen männlichen Mitstudenten in Grund und Boden diskutiert ;-) Jetzt zu Hause bin ich allerdings "zufrieden müde" und werde gleich mit meinem GrundlagenInformatik1-Script ins Bettchen verschwinden.

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Es ist nie zu spät, etwas vollkommen Neues anzufangen...

Ein gebildeter Mensch ist nicht der, den die Natur verschwenderisch behandelt hat; ein gebildeter Mensch ist der, der die Gaben, die er hat, gütig, weise und richtig und auf die höchste Weise gebraucht. Und der mit festen Augen hinsehen kann, wo es ihm fehlt, und einzusehen vermag, was ihm fehlt.
Rahel Antonie Friederike Varnhagen von Ense, (1771 - 1833), Berliner Salondame
2 Kommentare 2859 mal betrachtet
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Re: Uni-Alltag - endlich

permanenter Linkvon Anitram am Dienstag 13. Oktober 2009, 18:59

*seufz* 180 Studenten in einem Seminar zu dem Thema "Recht und Organisation der Berufsausbildung". Hilfe.
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Re: Uni-Alltag - endlich

permanenter Linkvon Anitram am Freitag 16. Oktober 2009, 09:21

Heute habe ich meine Übungs-Zuteilung erhalten und damit hat sich erstmal die bereits gebildete Lerngruppe zerschossen. Außerdem habe ich jetzt durchgehend Veranstaltungen von morgens um 8 Uhr bis nachmittags um 15:30 Uhr mit jeweils 5-10 Minuten Zeit um die Räume zu wechseln. *seufz* Und Donnerstags fahre ich dann für eine einzige Vorlesung um 16:15 Uhr extra nach Darmstadt...
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