Also ich wollte nach dem ersten Beitrag Themenfindung die x-te! ja noch die Fortsetzung schreiben. Aufgrund der Prüfungen kam ich leider nicht mehr dazu.
Da aber schon die Themensuche bzw. –findung der Vordiplomsarbeit ein halbes Drama war, hier noch die zweite Folge. Themenfindung für die mündliche Prüfung.
Selbes Fach (Pädagogik), selbe Professorin… und vor allem selbes Problem.
Ich hatte schon während dem vierten Semester eine Liste für mögliche Vordiplomsthemen in der Sprechstunde dabei.
- Was Kinder stärkt : Erziehung zwischen Risiko und Resilienz
- Soziales Lernen im Kindergarten
- Transition: vom Kindergarten in die Schule
- Lob der Disziplin (Bueb) vs. Vom Missbrauch der Disziplin (Brumlik)
- Integration (Inklusion?) im Kindergarten
- Das Bildungsprivileg – Warum Chancengleichheit unerwünscht ist (Preisendörfer)
- Qualitätsmanagement
- Modekrankheit AD(H)S
- Hochbegabung
- Elternarbeit (Beratung/Interkulturell/..)
- Vorurteilsbewusste Pädagogik
Die Professorin war von fast allen Themen durchaus angetan. Wir haben diskutiert, überlegt und uns am Ende auf Resilienz und Übergang/Transition geeinigt, als Überthemen.
Ich bekam auch noch einige Hinweise mit auf den Weg: "... Aber lesen Sie nicht nur das Buch, und das.. und .. der hat die Theorie.. und.. wissen sie eigentlich, dass...? Übrigens, ich hab hier noch.. "
Ich machte mich also auf in die Bibliotheken (Universitätsbibliothek und Fachbereichsbibliothek Pädagogik). Schleppte einen riesigen Stapel Bücher mit nach Hause und verschaffte mir einen Überblick über beide Themen. Erste Gedanken zu Thesen waren gemacht, Literatur sortiert und neu bestellt. Dann erreichte mich eine Email der Professorin.
Sie hätte noch einmal über die Themen nachgedacht und möchte nun gerne ein neues Thema (statt Resilienz) nehmen, weil es sich thematisch sonst zu sehr überschneiden würde. Blöd nur, dass ihr dies in der Sprechstunde noch nicht aufgefallen war. Okay, ich machte also neue Vorschläge. Dann meinte sie per Email, sie würde mich bitten am 23. September 2008 erneut in ihre Sprechstunde zu kommen. Bis dahin könnte ich mich ja in Ruhe mit dem Thema Transition auseinandersetzen. (Nur zur Erinnerung: Da wusste ich nur etwas von der „Prüfungsperiode Oktober 2008“, aber noch keine genauen Termine.) Ich schickte also neue Themenvorschläge schon vorab an sie zurück, welche sie mit noch mehr Ideen quittierte und der Bitte den neuen Sprechstundentermin wahrzunehmen.
Gut, wenigstens dort wurden wir uns dann wieder sehr schnell einig. Es sollte also das Thema des Buches von Kelle, Helga/Tervooren, Anja (Hrsg.): Ganz normale Kinder – Heterogenität und Standardisierung kindlicher Entwicklung werden.
Gar keine leichte Literatur, wenn auch wirklich sehr interessant und lesenswert!
Gut, dabei blieb es aber dann auch. Ich formulierte Thesen aus und schickte diese an die Professorin zur Durchsicht. War wohl alles so weit in Ordnung.
Kaum war diese Sache geklärt, stand ich vor einem neuen Problem. Das Thema "Übergang Kiga-Grundschule" würde sich mit dem neuen Thema wieder zur sehr überschneiden (- Vorschuluntersuchungen, Schulreife, ..). Also hab ich den Übergang von der Familie in den Kindergarten gewählt. Dazu gibt es aber kaum wissenschaftliche Literatur bisher. Nun ja, ich wurde dennoch einigermaßen fündig. Die konkrete Lernerei konnte also endlich loooosgehen.. Na ja, ich hatte ja immerhin noch zwei/drei Wochen Zeit (für Pädagogik und Soziologie).