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Wie viel spielzeug ist gut für die Kinder??

Beitragvon engelein10 am Donnerstag 16. August 2007, 08:45

Hallo!!

Also meine Chefin ist der Meinung, dass alle unsere Spiele in der Gruppe für die Kinder frei zugänglich sein müssen. Das sind bei uns in der Gruppe mit Puzzle so ca. 25/ 30 Stk.. Ich habe aber nur 10 Kinder in der Gruppe, die eigentlich auch mit 3 -4 Spielen zufrieden wären.

Ist es gut, wenn Kinder im Alter von 1-4 Jahren so viele Spiele zur freien verfügung haben? Wie haltet ihr es?

Ich bin der Meinung, dass sie ja noch nicht mal die Regeln von allen kennen, dass es zu viel ist. Ich finde, lieber weniger spiele, aber dafür können die Kinder sie mit Regeln ohne Erwachsenen spielen!
Sind die Kinder damit nicht überfordert :?:

Gruß Vanessa
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Beitragvon Rosenrot82 am Donnerstag 16. August 2007, 11:34

Wir handhaben es so, dass die Spiele, die für die Kinder frei zugängig sind, immer wieder ausgetauscht werden. Wir haben auch so viele Regel-/Tischspiele und Puzzle, dass es sonst auch zu viel des Guten wäre. Wir haben die Spiele/Puzzle in einem großen Schrank und suchen je nach Situation mit oder ohne Kinder die passenden raus.

Man kann das doch so schön variieren, zu Beginn kommen die einfacheren Spiele/Puzzles, dann je nach Thema Jahreszeit, herbstliche/winterliche... usw. Also ich meine Zickezacke Hühnerkacke muss nicht das ganze Kigajahr im Regal liegen und das kl. Eisbär-Spiel auch nicht.
Die Kinder fragen nach einiger Zeit auch mal von selber, wann wir wieder Spiele tauschen. Aber es gibt auch Spiele, die geben sie beim Austauschen nicht her, z.B. Memory, HalliGali, Uno... die lieben sie einfach!

Natürlich müssen wir uns mit den Kindern auch immer wieder mit der Spielanleitung hinsetzen. Manchmal weis man selber nicht mehr, wie ein Spiel genau ging. So werden die Spiele auch nie langweilig.
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Beitragvon nina am Donnerstag 16. August 2007, 16:39

@Vanessa
Ich bin der Meinung, dass sie ja noch nicht mal die Regeln von allen kennen, dass es zu viel ist. Ich finde, lieber weniger spiele, aber dafür können die Kinder sie mit Regeln ohne Erwachsenen spielen!
Sind die Kinder damit nicht überfordert

Ich kann dir auch nur zustimmen die Kinder sind mit so vielen Spielen/Puzzle überfordert. Du schreibst ihr habt Kinder zwischen 1-4 Jahren ein beliebtes Spiel ist sicherlich auch die Spiele aus den Regalen zu nehmen und auszukippen. Alleine deshalb finde ich eine kleine und Übersichtliche auswahl an Spielen sinnvoller. Genau wie du schon schreibst die Regel aller Spiele können sich die Kinder und die Erzieher auch nicht alle merken. Gut finde ich das die Spiele für die Kinder frei zugänglich sind und ein Austausch mit den Kindern in der Regel besprochen wird.
Weniger ist manchmal mehr.
Was für eine Begründung hat deine Chefin?

All das was Rosenrot schreibt kann ich unterschreiben, in meiner Einrichtung läuft es auch so.
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Beitragvon engelein10 am Donnerstag 16. August 2007, 18:54

Hallo!

Meine Chefin ist der Meinung, dass die Kinder den Umgang mit dem Spielmaterial lernen müssen. dass heißt, dass sie sich ein Spiel aussuchen, es zuende spielen soll, aufräumen und dann erst das nächste holen sollen. wobei ich das auch mit weniger Material lernen kann.

Ich muss dazusagen, meine Chefin ist gelernte Arzthelferin und Mutter von drei Kindern. Sie ist keine gelernte Fachfrau, die Meiner meinung nach, manchmal nichts von der Materie versteht, und doch meint alles besser zu wissen und zu können.

Gruß Vanessa
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Beitragvon Andrea am Donnerstag 16. August 2007, 21:30

Hallo Vanessa,

wir hatten hier auch schon mal eine Diskussion zum Projekt: Spielzeugfreier Kindergarten. Evt. ja auch für dich zu diesem Thema interessant.
Mit diesem Hintergrund bin ich auch der Meinung: weniger ist mehr :wink:

Spielzeugfreier Kindergarten


Leider "funzt" der Link im obigem Beitrag nicht mehr in diesem Text :evil:
Hier eine andere Seite zum Projekt: www.spielzeugfreierkindergarten
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
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    Wenn ich nur darf,
    wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann kann ich auch nicht,
    wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf,
    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
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    Denn merke:
    die können sollen,
    müssen auch wollen dürfen.


    Johannes Conrad, Philosoph
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