Praxis im eigenen Haushalt...
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Was würdet ihr sagen?

Beitragvon Linda40 am Mittwoch 22. August 2007, 06:15

Hallo Ihr Lieben, :D

heute brauche ich mal ein paar Tipps bzw. Ratschläge von Euch. :wink:

Habe ja seit Mitte Juni ein neues Tageskind. Es hat sich gut bei uns eingewöhnt und es klappt auch noch immer alles super. :wink:

Das Problem ist, das die Eltern zu Hause Schwierigkeiten mit ihrem Kind haben, weil es die Nacht zum Tage macht. :roll: Nun versuchen sie natürlich herauszufinden, woran das liegen kann.

Also ich schildere Euch mal ihr Schlafverhalten: :wink:

Sie wacht nachts auf, manchmal um 0.00 Uhr, 2.00 Uhr oder 4.00 Uhr. Dann ist sie putzmunter und will spielen, erzählt in ihrem Bettchen. Irgendwann hat sie davon wohl genug und schreit nur herum.

Die Eltern haben schon alles Mögliche versucht. Sie haben sie auch schreien lassen, kein Erfolg. Da wird es noch schlimmer. Sie heraus genommen aus ihrem Bettchen, noch mit ihr gekuschelt. Auch ohne Erfolg. Sobald sie dann wieder ins Bettchen soll, schreit sie. :roll: Sie haben sie sogar mit in ihr Bett genommen, aber da tobt sie auch nur herum und keiner kommt zum Schlafen.

Sie ist dann morgens natürlich sehr müde wenn sie zu mir gebracht wird. Der Vater sagte, das sie ihr Kind dann morgens sogar aus dem Schlaf "reissen" müssen, wenn sie zu mir gebracht wird. Sie kommt um 6.40 Uhr. Meist lege ich sie dann bis 8.00 Uhr noch einmal hin. Sie schläft dann mit den anderen Kindern nach dem Mittagessen von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr.

Hier klappt das Hinlegen, auch am Morgen, wenn noch keine anderen Kinder da sind ohne Probleme. Es dauert auch keine 5 Min., dann ist sie eingeschlafen. :D

Zu Hause gibt es immer Geschrei. :cry:

Die Mutter berichtet, wenn sie dann am Nachmittag noch unterwegs sind, dann ist sie schon um 18.00 Uhr müde. Sie ist dann nörgelig, aber wenn sie ins Bett gelegt werden soll, dann schreit sie auch.

Sie ist wirklich ein sehr süsses und umgängliches Kind, zumindest hier bei mir. :wink: Allerdings habe ich auch schon bemerkt, das sie einen starken Willen hat und wenn etwas nicht so läuft, wie sie das möchte, dann schreit sie, was das "Zeug" hält. Ich gehe darauf nicht groß ein, das kommt immer ganz auf die Siutation an, dann ist sie nach kurzer Zeit wieder ruhig.

Ich habe manchmal den Eindruck, wenn Mama und Papa nicht so wollen, wie sie das gerne möchte, das sie dann erst richtig "aufdreht". :roll:

Ich muß dazu sagen, das die Eltern sehr kooperativ sind. Momentan leiden sie unter der Situation, das ihre Tochter die Nach zum Tage macht und am Tag dann eigentlich wenig mit ihr anzufangen ist, bzw. sie unausstehlich ist, weil sie müde ist. :cry:

Sie haben auch schon überlegt, ob es am Zahnen liegt, das sie in der Nacht wach wird. Aber sie ist dann fit und schläft einfach nicht wieder ein. Erst meist dann, wenn sie eigentlich aufstehen muß. :roll:

Während der Betreuungszeit habe ich ja keine Probleme damit. Aber die Eltern tun mir schon leid und ich würde ihnen gerne versuchen zu helfen. :wink:

Na vielleicht habt ihr noch Tipps, was man da machen könnte oder sollte man das nun einfach so hinnehmen, wie es ist. :roll:

Liebe Grüße
Linda :D
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Beitragvon Andrea am Mittwoch 22. August 2007, 06:23

Guten Morgen,

leider weiß ich nicht mehr wie alt die Kleine war - stellst du es hier bitte noch mal rein?
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
----------
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Beitragvon befana am Mittwoch 22. August 2007, 06:35

Liebe Linda
Das Problem haben viele Eltern mit Kindern in diesem Alter, es kommt mir zumindest sehr bekannt vor.
Bevor ich heute abend darauf antworte, ein paar Fragen:
Seit wann haben die Eltern das Problem?
Wie einig sind sich die Eltern?
Wie läuft der Abend ab, gibt es Schlafrituale?
Vermutlich auch Fragen die du garnicht beantworten kannst, aber es würde mich schon interessieren.
Lieben Gruss
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Beitragvon Linda40 am Mittwoch 22. August 2007, 07:11

Hallo Ihr Zwei, :D

sorry Alter hatte ich vergessen. :D

Die Kleine ist 14 Monate. :wink:

Ich weiß, das die Eltern sich da nicht so einig sind. Der Vater lässt sie öfter schon mal schreien und der Mutter gefällt das nicht so. Manchmal ist es auch umgekehrt. :roll: Sie hat wohl als Baby auch nicht so gerne in ihrem Bettchen geschlafen.

Einschlafritual ist bei ihnen, das Kind auf dem Bauch von Mutter oder Vater in einem Schaukelstuhl sitzend, einschlafen zu lassen. Das klappte bisher auch ganz gut. Nur seitdem sie die Nacht zum Tage macht nicht mehr. :shock:

Die Eltern sagen auch, das sie in der Nacht dann keinen müden Eindruck macht. :wink:

Ich kann auch zu den Eltern sagen, das der Vater sehr ruhig ist und die Mutter macht immer einen sehr quirligen aufgedrehten Eindruck. Wenn Papa mit dem Kind kommt strahlt sie auch irgendwie mehr Ruhe aus, als wenn die Mama zum Abholen kommt. Dann ist die Kleine sofort ein "Wirbelwind".

Habe auch schon überlegt, ob es daran liegen könnte. :roll:

So, nun schaue ich später noch mal rein. :wink: Die Mäuse sind nun alle da. :D

Danke Euch schon mal. :wink:

Liebe Grüße
Linda :D
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Beitragvon befana am Mittwoch 22. August 2007, 22:10

Liebe Linda,
nun endlich die Beantwortung.
Ich schreib einfach mal drauflos und du suchst dir raus, was in Frage kömmen würde.
Der Vater lässt sie öfter schon mal schreien und der Mutter gefällt das nicht so. Manchmal ist es auch umgekehrt.

Das Mädchen ist clever. Ich denke, sie weiss, dass die Eltern sich nicht einig sind. Wenn sie lange genug schreit, wird schon einer von beiden sich um sie kümmern.
Einschlafritual ist bei ihnen, das Kind auf dem Bauch von Mutter oder Vater in einem Schaukelstuhl sitzend, einschlafen zu lassen. Das klappte bisher auch ganz gut. Nur seitdem sie die Nacht zum Tage macht nicht mehr.

Jeder Mensch wird im Laufe der Nacht mehrmals wach. Aber wir merken es nicht, weil wir meistens gleich wieder einschlafen.
Aber bis die Eltern sich in ihrem Fall wieder in den Schaukelstuhl gesetzt haben, ist sie richtig wach, da fällt es schwer, wieder einzuschlafen.
Deshalb wäre es gut, wenn sie lernt, im Bett einzuschlafen.
Ich kann auch zu den Eltern sagen, das der Vater sehr ruhig ist und die Mutter macht immer einen sehr quirligen aufgedrehten Eindruck. Wenn Papa mit dem Kind kommt strahlt sie auch irgendwie mehr Ruhe aus, als wenn die Mama zum Abholen kommt. Dann ist die Kleine sofort ein "Wirbelwind".

Wer bringt sie abends ins Bett?
Ist es die quirlige Mutter, oder der ruhige Vater?
Vor dem Schlafen sollte keine Unruhe mehr sein (Fernsehschauen, Streitereien, toben etc.)
Und ganz wichtig sind Rituale, gleiche Zeit, gleicher Ablauf...

Manche Kinder schlafen im Elternbett. Ob es sein darf oder nicht, darüber sollten sich die Eltern einigen und dann an einem Strang ziehen. Wo, ist egal, hauptsache, sie sind sich einig.

Wenn sie nachts wach wird, könnten die Eltern sich auf eine Matratze neben ihr Bett legen, falls sie nicht im Elternbett schläft, aber sie im Bett belassen.
Wichtig ist, wenn sie nachts wach wird, gedämpftes Licht (fast dunkel), keine Fingerspiele oder ähnliches. Leise reden, also Nachtatmösphäre.
Wie sollte sie sonst den Unterschied von Tag und Nacht kennenlernen.
Vor dem Einschlafen leise singen oder irgendetwas beruhigendes leise erzählen ....
Es wird mit Sicherheit einige Tage dauern, bis sie sich an die neue Situation gewöhnt hat, aber die Eltern müssen sich sicher sein, was sie wollen und dementsprechend handeln.
Ich hatte vor einiger Zeit Eltern, die nicht mehr mochten, dass ihre Tochter nachts zu ihnen ins Bett kommt. Nach dem Gespräch hatten wir herausgearbeitet, dass die Eltern sich nicht einig waren, ob sie kommen darf oder nicht und die Mutter nachts keine Lust hatte, sie wieder ins Bett zu bringen, und jede Nacht mit ihrer Tochter stritt. Sie wurde manchmal zurückgebracht, manchmal nicht, aber Streit drum gab es nächlich.
Nach dem Gespräch war es für die Mutter klar, dass sie lieber ihre Tochter im Bett behält, statt aufzustehen und sie zurück zu bringen.
Die Tochter durfte also bis auf weiteres im Elternbett schlafen und die Nächte wurden ruhiger.
Lieben Gruss
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Beitragvon Franka am Mittwoch 22. August 2007, 22:21

Wie wäre es, wenn ihr erst einmal ein-zwei Wochen ein Schlafprotokoll führt und dann das Ergebnis auswertet?
Vielleicht schläft das Kind tagsüber zuviel, so daß es nachts einfach nicht müde ist? Vielleicht begreift sie das morgendliche Bringen auch nur als Unterbrechung ihres Nachtschlafes - bei Dir schläft sie ja dann direkt nochmal.

Das mit dem abendlichen Kampf ums Einschlafen kenne ich von unserem Junior, der wollte von Anfang an nicht in seinem Bett schlafen und als das endlich geklappt hat, wollte er nicht alleine einschlafen. Es mußte immer jemand dabei sein. Glücklicherweise haben wir das jetzt endlich durch. Ich hoffe, das bleibt auch so.

Es bei den nächtlichen Unterbrechungen zu belassen fände ich persönlich nicht so gut. Im Gegensatz zum Kind können die Eltern tagsüber nicht einfach schlafen. Also brauchen die ihren Nachtschlaf.

Mir fällt gerade noch ein: Schlaflabor - wie wäre es, das Kind mal in einem Schlaflabor vorzustellen? Würde ich machen, wenn ich das Schlafprotokoll hätte.


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Beitragvon Linda40 am Donnerstag 23. August 2007, 05:46

Liebe Befana, liebe Franka, :D

ich danke Euch beiden für die hilfreichen Tipps. :wink: Werde das mit den Eltern noch mal besprechen. :D

Das das Kind tagsüber zuviel schläft würde ich nicht sagen. Gestern sagte die Mutter, das sie beobachtet hat, das ihr Kind unruhig schläft. Sie ist manchmal alle 1-2 Std. wach. Schläft dann wieder ein, aber nicht immer sofort. :roll: Auch wenn das Kind zu Hause bei den Eltern ist haben sie tagsüber Schwierigkeiten sie zum Schlafen zu bekommen. Wenn sie dann tagsüber nicht viel schläft, schläft sie nachts auch nicht besser.

Das die Kleine clever ist, das glaube ich sowieso. :wink: Sie macht auch mit ihren Eltern Dinge, die sie hier nicht machen würde. So holte die Mutter sie gestern ab, setzte sie in den Kinderwagen und ein Geschrei vom "Feinsten". Das macht sie bei mir nicht. Die Mutter meinte, das das so bis zu Hause geht. :roll:

Das wären jetzt erst einmal meine Gedanken. :D

Danke Euch für die Gedankenanstösse. :wink:

Werde dann weiter berichten. :D

Liebe Grüße
Linda :D
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Beitragvon Andrea am Donnerstag 23. August 2007, 07:36

Hallo,

dem kann ich ja fast nichts mehr hinzfügen!
@Franka: Schlafprotokoll finde ich super - Schlaflabor zu verfrüht.
Dies sollte der letzte Weg sein, wenn elterliches Verhaltensänderungen nichts bringen (meine Meinung :wink: )
Wie befana schon geschrieben hat: werden die Eltern "klar" in ihren Vorstellungen und ziehen an einem Strang ist das Thema meist schon erledigt.

Ich werfe noch ein paar Links ein:

Das Kind muss ins Bett

Der Schlaf

Wenn Kinder nicht schlafen können
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
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Beitragvon Lanie am Donnerstag 23. August 2007, 10:59

Anstelle von Schlaflabor wäre vielleicht, wenn die Sache die Eltern sehr belastet, ein Termin in einer Eltern-Kleinkind-Beratung (nennt sich manchmal "Schreiambulanz" - wie das unstillbare Schreien im Säuglingsalter gehören Schlafstörungen im Kleinkindalter auch oft zu den sog. Regulationsstörungen), die es oft in Sozialpädiatrischen Zentren gibt, ganz gut. Die können dort schnell und gezielt helfen, und ein Schlafprotokoll ist dabei auch Standard :wink:
Hier gibt es eine Liste mit Institutionen in ganz D, die eine solche Beratung anbieten: http://www.gaimh.de/index.php?option=co ... &Itemid=93

Und hier findest Du eine ganze Online-Zeitungsausgabe ("Frühe Kindheit") nur über den Kinderschlaf, seine Störungen und Interventionsmöglichkeiten: http://liga-kind.de/fruehe/107.php
(die einzelnen Artikel kann man anklicken und komplett gratis lesen)

Magst Du, Linda, dann mal erzählen, wie es weitergeht mit der Kleinen?

Viele Grüße,
Lanie

EDIT: ich sehe ja gerade, Du kommst auch aus Berlin :oops: Dann würde ich die Beratung in Potsdam für die Eltern empfehlen, die sind super und sozusagen einer der Pioniere dieser Form der frühen Elternberatung!
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Beitragvon Linda40 am Donnerstag 23. August 2007, 12:36

Hallo Ihr Lieben, :D

ich danke Euch für die vielen Links. :D

Mäuschen kam heute wieder sehr müde hier an. War seit 2.00 Uhr jede Stunde wach. Sie hat dann am Vormittag 1 Std. geschlafen. War aber den ganzen Vormittag recht ruhig und müde. Sie ist aber immer fröhlich und gut drauf. Nur eben nicht so aktiv. :roll:

Jetzt schläft sie sicherlich ihre 2 Std. :wink:

Den Vorschlag mit dem Schlafprotokoll hat der Vater heute morgen gut angenommen.

Ich habe schon den Eindruck, das das bisherige Verhalten der Eltern, was die Einschlafsituation betrifft, mit den jetzigen Problemen zu tun haben könnte.

So berichten die Eltern, das ihr Kind im ersten 3/4 Jahr nie alleine einschlafen musste. Sie haben sie in ihrem Ehebett einschlafen lassen und dann immer ins Kinderbettchen getragen, wenn sie eingeschlafen war. Dort ist sie dann nach ein paar Stunden Schlaf wach geworden und wollte nicht mehr einschlafen. Sie äußert das erst mit Plappern, dann wird sie immer lauter und schreit dann. Das Schreien wird noch stärker, wenn die Eltern das Kind aus dem Bettchen nehmen und dann wieder ins Bettchen zum Einschlafen legen wollen. Manchmal setzen sich die Eltern mit dem Kind in einen Liegestuhl, lassen es auf dem Bauch einschlafen und dann wird es wieder ins Bett gelegt. Dann funktioniert es.

Ab und zu gibt es auch mal Nächte, da schläft das Kind durch. Diese sind aber sehr selten.

In der Eingewöhnungszeit hat sie die ersten Tage beim Hinlegen zum Mittagsschlaf auch geweint. Bin dann immer noch einen Moment bei ihr geblieben, habe leise und ruhig mit ihr gesprochen, ein Liedchen gesungen oder die Spieluhr aufgezogen, sie noch gestreichelt. Nach ein paar Tagen musste ich dann aber nicht mehr am Bettchen bleiben bis sie eingeschlafen ist. Es klappte dann auch ohne weinen.

Heute ist es kein Problem. Sie lässt sich ohne Probleme ins Bettchen legen, ohne weinen und sie schläft schnell ein. Wacht auch nicht zwischendurch auf. Sie schläft hier auch mit 2 anderen Kindern in einem Zimmer zusammen.

Ich frage mich nur immer, was der Grund sein könnte, das sie zu Hause gar keinen Schlafrhythmus hat, so unruhig schläft. :roll:

Liebe Grüße
Linda :wink:
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