Förderung, Bildung und deren Umsetzung.
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Wer hat Erfahrung mit Lerngeschichten?

Beitragvon nina am Dienstag 28. August 2007, 17:02

Wer hat Erfahrung mit Lerngeschichten?
Wer arbeitet in seiner Einrichtung damit?
Wie sieht die Umsetzung im Alltag aus?

Hier noch ein Link dazu.
http://www.wissen-und-wachsen.de/page_n ... ebf09b9c35
Nina

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Beitragvon Andrea am Dienstag 28. August 2007, 21:24

Hallo,

:twisted: Lerngeschichten :twisted:

frag lieber nicht :lol:
Wenn dich meine negative Meinung trotzdem interesiert, berichte ich gerne morgen mal darüber :wink:
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
----------
    Wenn ich nur darf,
    wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann kann ich auch nicht,
    wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf,
    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
    wenn ich muss.
    Denn merke:
    die können sollen,
    müssen auch wollen dürfen.


    Johannes Conrad, Philosoph
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Beitragvon nina am Mittwoch 29. August 2007, 16:41

Hallo Andrea
Wenn dich meine negative Meinung trotzdem interesiert, berichte ich gerne morgen mal darüber
Mich interessieren alle Meinungen ob negativ aber auch positive. Ich habe keinerlei Erfahrungen mit den Lergeschichten.
Ich möchte einfach wissen wer damit arbeitet.
Wie die Umsetzung im Alltag aussieht.
Und was sonst noch zu den Lerngeschichten zu sagen ist.
Ich bin jetzt schon sehr gespannt was du für Erfahrungen mit Lerngeschichten hast.
Nina

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Beitragvon befana am Freitag 31. August 2007, 16:01

Wer hat Erfahrung mit Lerngeschichten?
Wer arbeitet in seiner Einrichtung damit?
Wie sieht die Umsetzung im Alltag aus?

Hallo Nina
Schau doch mal in der Suchfunktion oder unter folgendem Link:

Austausch zur Bildungsdokumentation

Fragen dazu beantworte ich dir gerne. :P
Lieben Gruss
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Beitragvon nina am Samstag 1. September 2007, 11:34

Hallo befana
Danke für deinen Hinweiß. Ich habe mir alles durchgelesen aber mich würde jetzt interessieren wie es genau in der Praxis aussieht.
Ich hoffe ich habe es nicht überlesen :lol:
Sonst streich meine Fragen einfach wieder.
Wie sehen die Beobachtungen genau aus?
Die Dokumentation?
Wie sieht das Gespräch mit den Eltern aus?
Wie aufwändig ist der Zeitliche Rahmen für die Bildungsdokus?
Wer ist zuständig?
Wird es im Dienstplan genau festgellegt?
viele Fragen :lol:
Nina

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Beitragvon befana am Samstag 1. September 2007, 12:26

Hallo Nina,
ich weiss nicht, ob du irgendetwas überlesen hast.
Aber selbst wenn, ist es kein Problem für mich, nochmal darauf zu antworten.
Denn mit konkreten Fragen kann ich meistens besser umgehen.
Wie sehen die Beobachtungen genau aus?

Alle Kolleginnen, die in der Abteilung arbeiten, beobachten das Kind an zwei Tagen für ca. 10 Minuten.
Die Zeit ist nur ein Richtwert, es wurden durchaus auch schon 20 Minuten.
Die Beobachtung wird schriftlich festgehalten und sollte ohne Wertung sein, sofern das überhaupt geht.
Für jede Beobachtung gibt es einen Bogen.
Falls du Interesse daran hast, ihn zu sehen, kann ich mal schauen, wo ich ihn im Netz finde.
Irgendwo hab ich ihn mal gesehen.

Darauf wird festgehalten, was das Kind wann mit wem macht, wie engagiert es ist und wie wohl es sich fühlt.
Auf der darauf folgenden Sitzung werden die B. im Team ausgetauscht und es wird gemeinsam überlegt, was man dem Kind seinen Interessen entsprechend anbieten könnte.
Während des Angebotes wird nach Möglichkeit fotografiert und alles wird wird mit der Nachbereitung (extra Bogen) für alle Eltern ausgehängt und mit den Eltern des Kindes im Tür- und Angelgespräch besprochen.
Sobald ein neues Angebot für das nächste Kind stattgefunden hat, wird diese Dokumentation ausgetauscht und im Entwicklungsordner abgeheftet.
Die Dokumentation?

Wir haben verschiedene Formen der Dokumentation.
Zusätzlich zu den Beobachtungen fotografieren wir Situationen die für uns oder das Kind wichtig erscheinen, machen uns kleine Notizen, etc. die wir auch abheften.
Der Ordner ist ein grosser Hefter, der sich im Laufe der Kitazeit sehr füllt.
Ausserdem haben wir etliche Situationsbücher.
Manche Aktionen werden fotografiert und zu einem Buch zusammengefasst für's einzelne Kind (z.B.Eingewöhnung), oder für die ganze Gruppe (manche Ausflüge).
Ein Mädchen hatte z.B. den Eindruck keine Freunde zu haben.
Ich habe sie im Rollenspiel mit einem anderen Mädchen fotografiert und alles zu einem Buch zusammengefasst.
Sie war sehr stolz darauf, sich als Freundin zu sehen (zusätzlich gab es natürlich noch andere Angebote zum Thema)
Wie sieht das Gespräch mit den Eltern aus?

Laut Konzept machen wir ein bis zwei Entwicklungsgespräche pro Jahr mit den Eltern.
In der Regel ist es aber eher eins.
Wenn die Eltern Bedarf haben sind es natürlich mehr.
Das reicht meistens, weil wir durch den intensiven Kontakt zu den Eltern sehr viele Tür- und Angelgespräche haben.
Zu den festgesetzten Gesprächen nehmen wir den Ordner als Grundlage, den die Eltern übrigens jederzeit einsehen oder ausleihen dürfen.
Und wir sortieren für uns in der Vorbereitung die Kompetenzen des Kindes, wozu wir vorher auch noch Informationen der Kolleginnen einholen.
Wie aufwändig ist der Zeitliche Rahmen für die Bildungsdokus?

Das kann ich nicht genau sagen, es kommt darauf an, wie gross der Anspruch ist, wieviele Beobachtungen du machst, ob nur die angesetzten Beobachtungen gemacht werden, oder auch spontane.
Für mich sind sie sehr zeitaufwändig, da ich alle Fotos selber ausdrucke und viele spontane Beobachtungen zufüge.
Es gibt Kolleginnen, die viel in ihrer Freizeit machen und Kolleginnen, die den Grundstock während der Arbeit schaffen.
Wir haben dafür einmal im Monat 3 Stunden ohne Kinderdienst zur Verfügung und nach Absprache im Team.
Wer ist zuständig?

Wir arbeiten innerhalb der Abteilung offen, haben aber die Kinder den Bezugspersonen zugeordnet.
Wer vieviele Bezugsfamilien jeder hat (auch die Halbtagskräfte) hängt von der Arbeitszeit ab.
Die Bezugserzieherin ist dafür zuständig, die Informationen zu bündeln und die Elterngespräche zu führen.
Jede hat eine Patin, die einspringt wenn sie zusätzlich benötigt wird oder die Kollegin ausfällt.
Wird es im Dienstplan genau festgellegt?

Wenn es machbar ist (leider selten) haben wir eine Vorbereitungszeit von ca. 1 Stunde pro Woche und wie schon erwähnt in Absprache im Team.
Zusätzlich die 3 Stunden pro Monat, die wir uns als Überstunden anrechnen können, egal ob in der Einrichtiung oder zu Hause gearbeitet wurde (oben erwähnte Stunden).

Das war nun alles, was mir gerade dazu einfällt. Sollte noch eine Frage offen sein, kannst du sie gerne stellen. :lol:
Lieben Gruss
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Beitragvon nina am Samstag 1. September 2007, 13:18

Hallo befana
Das war nun alles, was mir gerade dazu einfällt. Sollte noch eine Frage offen sein, kannst du sie gerne stellen. habe ich :lol:
Für jede Beobachtung gibt es einen Bogen.
Falls du Interesse daran hast, ihn zu sehen, kann ich mal schauen, wo ich ihn im Netz finde.
Irgendwo hab ich ihn mal gesehen.
Ich habe interesse, schau bitte nach ob du ihn findest.
Eltern des Kindes im Tür- und Angelgespräch besprochen
Wie lange dauert so ein Gespräch und wer nimmt daran teil? Wird ein Protokoll verfasst?
Vorbereitungszeit
1 Stunde pro Woche, ist das genug?
Ich habe pro Woche 3 Stunden feste Vorbereitungszeit und nocheinmal etwa 2 Stunden.

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Beitragvon befana am Samstag 1. September 2007, 13:44

Ich habe interesse, schau bitte nach ob du ihn findest.

Zu Befehl...:lol:
Eltern des Kindes im Tür- und Angelgespräch besprochen...
Wie lange dauert so ein Gespräch und wer nimmt daran teil? Wird ein Protokoll verfasst?

Von Tür und Angelgesprächen gibt es kein Protokoll.
Für die festgesetzten Gespräche haben wir Gesprächsbögen, in die wir Absprachen, Anregungen oder Infos von den Eltern eintragen.
Und meine Vorbereitung wird dazugeheftet.
Der zeitliche Umfang ist ca. eine Stunde, ich hatte aber auch schon Gespräche mit ca. 2 Stunden. Es kommt auf das Thema und die Eltern an.
Vorbereitungszeit1 Stunde pro Woche, ist das genug?
Ich habe pro Woche 3 Stunden feste Vorbereitungszeit und nocheinmal etwa 2 Stunden.

Wenn ich die Zeit hätte.... :? ich will auch...:? bin neidisch...:? was könnte man dann alles machen...:?
Wie lange arbeitet ihr bereits mit den Bildungsdokus?

Wir haben vor ca. 6 Jahren verbindlich damit angefangen. Vorher habe ich es schon in manchen Punkten so ähnlich gemacht.
Aber verbindlich für die Einrichtung war es ein langer Entwicklungsprozess, der immer noch am Laufen ist.
Den Beobachtungsbogen und den Auswertungsbogen haben wir z.B. schon mindestens 3x überarbeitet. Verändert hat sich in der Zeit, dass wir nach dem Berliner Bildungsplan arbeiten, der nun auch berücksichtigt wird und wir haben vor kurzem auf einer Fortbildung erst überarbeitet, dass es mit dem Angebot nicht genug ist, sondern das weiteres Interesse auch ohne gezielete Beobachtung aufgegriffen wird.
Das haben wir vorher auch schon weitgehend gemacht, aber nun wurde nochmal darüber ausgetauscht.
Auch der Umgang mit spontanen Beobachtungen war nochmal Thema.

So, und nun geh ich mal suchen, wo ich den Link finde. :D
Lieben Gruss
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Beitragvon nina am Samstag 1. September 2007, 13:57

Hallo befana
Ich habe interesse, schau bitte nach ob du ihn findest.

Zu Befehl... :lol:
Sorry, so sollte das nicht gemeint sein. :?
Bitte kannst du nach dem Link suchen?
Nina

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Beitragvon befana am Samstag 1. September 2007, 14:11

Ich hab dich schon verstanden. :lol:
Es sah nur etwas komisch aus. :wink:

Den Link habe ich gefunden.

Tätigkeitsbericht 2006

Auf Seite 44/45 findest du den Beobachtungsbogen sowie den Ergebnisbogen und auf Seite 55 findest du die Auswertung.
Leider dauert es sehr lange bis die Seite lädt, da der Bericht sehr umfangreich ist.
Lieben Gruss
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