Theorie, Berufsalltag und was wo anders nicht hin passt
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Praxis vs. Theorie

Beitragvon Claudia am Montag 3. September 2007, 12:56

Hallo ihr Praktiker und/oder Theoretiker :wink: !

Wieso scheint es eigentlich mehr Wert zu haben, wenn man gut in der Praxis ist?

Theoretiker bekommen häufiger zu hören, „sie hätten keine Ahnung von der Praxis“.
Praktiker bekommen weniger häufiger zu hören, „sie hätten keine Ahnung von der Theorie“.
„Schwafeln kann Jeder“ gegen „Spiel kann Jeder“? :shock:

Oder ist das nur mein subjektives Empfinden? :oops:

Ich bin der Meinung es geht Beides. Praktiker und Theoretiker zu sein, da es sich sowieso gegenseitig beeinflusst und nichts alleine funktioniert.

Allerdings war ich in der Praxis immer gut (laut Anleitungen und Rückmeldungen der Kolleginnen), aber nun merke ich, die Theorie macht mir (derzeit) noch mehr Spaß.
Evtl. sollte ich doch irgendwann in die Forschung gehen, aber das hat ja noch Zeit, mal sehen. 8)

Was meint ihr?
Gibt es diese klare Unterscheidung mit den genannten Vorurteilen?
Wie steht ihr zur Frage Praxis und/oder Theorie?
Liege ich völlig falsch, oder wird der Praktiker tatsächlich mehr „gewürdigt“
Wenn ja/nein, wieso?

Was fällt euch zum Thema sonst noch ein?
:D

Ich bin gespannt auf eure Meinung!
Liebe Grüße!
Claudia
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Beitragvon Sophina am Montag 3. September 2007, 13:56

Ich kann mich irren, aber es könnte daran liegen, dass es vieeeeeel mehr reale Kinder gibt, die ganz praktisch betreut werden müssen, als dass es sich irgendwer leisten kann/will über Hintergründe, neue Erziehungsthesen, Statistiken, etc. zu brüten.

Klar mag das jetzt sehr kurzsichtig erscheinen, bisher haben wir ja noch in allen Wirtschaftszweigen, in denen wir die Theorie/Forschung vernachlässigt haben, die Quittung bekommen, aber so isses nun mal. Ergebnisse, die man sehen kann (ein acht Stunden lang betreutes Kind) sind erstmal mehr Wert als Ergebnisse, die vielleicht, eventuell, möglicherweise in 20 Jahren die Pädagogik revolutionieren (oder auch nicht, wenn man sich der "falschen", unpopulären Theorie angeschlossen hat).

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Beitragvon befana am Montag 3. September 2007, 15:55

Theoretiker bekommen häufiger zu hören, „sie hätten keine Ahnung von der Praxis“.
Praktiker bekommen weniger häufiger zu hören, „sie hätten keine Ahnung von der Theorie“.

Im ersten Moment wollte ich antworten, die Erfahrung habe ich noch nicht gemacht.
Aber wenn ich länger darüber nachdenke, haben auch wir beide schon die Diskussion gehabt, als es darum ging, ob für die Ausbildung ein Studium nötig ist.
Und da war genau dies, eines meiner Argumente.
Mit anderen Worten, für mich gibt es diese Vorurteile, die ich auch ganz klar als Vorurteil ansehe.
Wie steht ihr zur Frage Praxis und/oder Theorie?

Ich denke, die Kombination beider Grundlagen ist wichtig.
Natürlich haben die "Theoretiker" mehr Ahnung von der Theorie, aber diese umzusetzen, ist doch sehr schwer.
Da haben die Praktiker, die sich auch in die Theorie einarbeiten und diese als Ergänzung zu ihrer Arbeit nehmen, für mich bessere Voraussetzungen.
Dazu kommt, dass es häufig sehr schwer ist, das theoretische Wissen umzusetzen, wenn die praktischen Bedingungen nicht stimmen.
Am Beispiel Selbständigkeit, es ist uns allen klar, dass sie wichtig ist.
Aber in der Umsetzung wird diese Selbständigkeit häufig aus verschiedenen Gründen unterbunden.
Die Schwierigkeit dabei ist, einen angemessenen Mittelweg zu finden, und da haben ganz klar die Praktiker mehr Erfahrung.

Dabei darf man nicht vergessen, wenn alle, die tagtäglich praktisch mit Kindern zu tun haben, zusammengezählt werden, sind sie in der Mehrzahl. :wink:
Viele davon können mit der Theorie nichts anfangen, weil sie Probleme haben, diese umzusetzen.
Und das kann doch nur daran liegen, dass die Theorie nicht stimmt, oder (Ironie) :wink:
Lieben Gruss
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Beitragvon CrazyLove am Montag 3. September 2007, 18:06

Also ich finde, dass Prakriker, mehr auf die Kinder ein gehen können, da sie direkt mit den Kindern im Kontakt sind. Außerdem ist jedes Kind anders, so das man Theorie nicht immer sinnvoll anwenden kann.

Ich stimme auch befana zu, dass es für Theoretiker schwieriger ist sich in der Praxis einzufinden, als anderes rum.

Meiner Meinung nach muss man Praktiker sein, wenn man mit Kindern arbeitet.
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Beitragvon Claudia am Dienstag 4. September 2007, 11:07

Hallo Crazy Love!
CrazyLove hat geschrieben:Also ich finde, dass Prakriker, mehr auf die Kinder ein gehen können, da sie direkt mit den Kindern im Kontakt sind. Außerdem ist jedes Kind anders, so das man Theorie nicht immer sinnvoll anwenden kann.

Also, dass Pädagogik nicht Mathematik ist, ist ja klar. :wink:
Hier ist 1+1 eben nicht automatisch 2, aber deswegen sollte doch gerade noch mehr geforscht werden, oder!?

CrazyLove hat geschrieben:Ich stimme auch befana zu, dass es für Theoretiker schwieriger ist sich in der Praxis einzufinden, als anderes rum.

Mir ist das irgendwie zu schwarz/weiß. :?
Es schreibt noch niemand Bücher/Thesen/Studien, ohne in der Praxis gewesen zu sein, da die Theorie doch aus der Praxis entsteht.
Wobei ich schon Fällle kennen, in denen sich kaum mit Theorie bschäftigt wird, und trotzdem Kinder betreut werden. Ich denke, da tun sich beide Bereiche nichts..

Wieso kann ein "Praktiker" sich automatisch leichter in die Theorie einfinden?
Hm, darüber muss ich nun etwas nachdenken. Bin ich mir selbst nicht sicher.

CrazyLove hat geschrieben:Meiner Meinung nach muss man Praktiker sein, wenn man mit Kindern arbeitet.

Na ja, klar muss einem in der Praxis die Praxis liegen. :lol: Das steht wohl außer Frage...
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Beitragvon engelein10 am Dienstag 4. September 2007, 17:35

Hallo!!

Ich denke, die Kombination beider Grundlagen ist wichtig.
....
Die Schwierigkeit dabei ist, einen angemessenen Mittelweg zu finden, und da haben ganz klar die Praktiker mehr Erfahrung.


Ich denke auch man muss einen Mittelweg aus beidem finden.
Mit Kindern spielen oder ihnen Bildebüchervorlesen kann jeder, aber ohne einen theoretischen Hintergrund ist die Analyse schwer. Wie soll ich den Entwicklungsstand feststellen, wenn ich keine Ahnung hab!?!

Aber ohne die bisherigen Theorien, ob von Piaget, Erikson, etc. würden wir ja gar nicht so weit gekommen sein. Wer lernt nicht zuerst in der Schule ein wenig Theorie kennen, um sie dann in der Praxis anzuwenden und sich besser zurecht zufinden?!
Aber wenn keiner die Praxis machen würde, dann würden die Kinder auch von alleine groß. Die Frage ist nur wie und wollen wir das (meine Meinung). Also müssen auch die Praktiker her, die das Theoretische Wissen umsetzen.

Ohne beide geht es nicht.
Gruß Vanny

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Beitragvon Franka am Dienstag 4. September 2007, 18:16

Ich denke, daß jede Erzieherin/jeder Erzieher theoretischen Grundlagenwissen haben muß.
Natürlich soll sie nicht mehr so arbeiten, wie sie es mal vor zwanzig-dreißig Jahren gelernt hat. Es gibt viele neue Erkenntnisse, die in der Arbeit berücksichtigt werden sollten.
Das Problem mit den Theoretikern ist allerdings, daß es soviele unterschiedliche Theorien gibt und jeder hält seine für die einzig Wahre.
Die PraktikerInnen müssen nun sehen, mit welcher Theorie sie konform gehen. Manchmal wird das auch über ihren Kopf hinweg entschieden und sie haben die Ansätze der Theorie "X" umzusetzen, obwohl sie persönlich eher für die Theorie "Z" wären.

Abgesehen davon sieht man sich manchmal mit Anforderungen aus der Ecke der Theoretiker konfrontiert, die selbst mit dem allerbesten Willen nicht praktisch umzusetzen sind. Weil die Voraussetzungen einfach nicht gegeben sind.
Eine Erzieherin, die allein in einer Kindergruppe von bis zu 20 Kindern arbeitet, der bleibt wenig Zeit um überhaupt allen Kindern gerecht zu werden - wie soll die dann noch irgendwelche Theorien - so schön sie auch sein mögen - in die Praxis umsetzen?


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Beitragvon CrazyLove am Dienstag 4. September 2007, 19:15

Ich wollte damit auch net sagen, dass man theorie gar net braucht, aber ich finde Praxis wichtiger.

Ich habe z.b. Kollegen, die die selben Arbeiten machen, wie ich, haben aber nicht die ausbildung und machen ihre Arbeit sehr gut. Sie machen halt nur aus Form sache eine Schulung.
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Beitragvon Ne55i am Mittwoch 5. September 2007, 08:47

Ich melde mich auch mal wieder zu Wort :D

Liebe Claudia, ich glaube Vorurteile gibt es generell in unserem Bereich! Das Studium wird landläufig als "Luschistudium" abgetan und man wird belächelt, nach dem Motto: "Ach so, du wolltest es dir leicht machen!" Und die Praktiker bekommen meines Erachtens mehr Anerkennung, weil " Waas?? Mit Kindern und Jugendlichen?? DAS könnte ich nicht!! Wäre MIR viel zu stressig"

Richtig Gedanken machen die sich nicht. Der Konflikt zwischen Praktikern und Theoretikern selbst ist da meistens anders gleagert. Zumindest habe ich das so erfahren. Praktiker fühlen sich oft von Theoretikern mit Hochschulausbildung in ihrer Kompetenz bedroht, sie kompensieren es, indem sie sich selbst die bessere Praxiskompetenz zuschreiben, vise verca die Theoretiker.

Ich persönlich glaube nicht, dass jeder Praktiker ein guter Studi und auch nicht, dass jeder Studi ein guter Praktiker ist.

Mir selbst geht es so, dass ich eigentlich lieber in der Praxis wäre, aber angesichts meines Wissensdurstes zunächst die Theorie gebraucht habe! Habe schon oft die Lernmaterialien von Erziehern gesehen, der Wissensteil ist mir einfach zu flach gewesen.

In meinen Praktika habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass ich sehr schnell als Festangestellte eingesetzt wurde und ich problemlos die Arbeit der Praktiker machen konnte. Die Praktiker hatten mir voraus, dass sie schneller das Wesentliche erkannten, aufgrund ihrer Erfahrungen. Aber was ich immer sehr interessant fand ist, dass ich immer sehr schnell die Strukturen der Arbeit erkannt habe, instinktives Unwohlsein bei der Tätigkeit schnell auf Schwachpunkte in der pädagogischen Praxis zurückführen konnte... Das macht meiner Meinung nach das Pädagogikstudium aus. Man hat soviele Theorien von einander abgegrenzt, dass man illusionäre Vorstellung von der Praxis hat und somit immer sehr schnell von der Praxis "enttäuscht" ist. Diplom Pädagogen sind meiner Ansicht nach die Menschen, die ausgebildet werden um die eingefahrene Struktur der Praxis zu entlarven und umzustellen.
Ich möchte nun nicht falsch verstanden werden! Die Praxis unterliegt sehr viel mehr Einschränkungen, als dass sie ohne weiteres ein perfektes Konzept umsetzen könnten und lange Berufstätigkeit macht blind vor den eigenen eingefahrenen Strukuren. Der Theoretiker ist noch offen für alles.

Liebe Claudia, mich würde interessieren, was du genau meinst wenn du sagst:




Allerdings war ich in der Praxis immer gut (laut Anleitungen und Rückmeldungen der Kolleginnen), aber nun merke ich, die Theorie macht mir (derzeit) noch mehr Spaß.

Könntest du das näher beschreiben?
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Beitragvon Franka am Donnerstag 6. September 2007, 12:31

Zitat:
"Diplom Pädagogen sind meiner Ansicht nach die Menschen, die ausgebildet werden um die eingefahrene Struktur der Praxis zu entlarven und umzustellen."

So - und nun stell Dir mal ein paar Minuten vor, Du wärest Praktiker ... wie würde eine solche Aussage wohl bei Dir ankommen?

Mal ganz davon abgesehen, daß ich schon einige KollegInnen mit einem Dipl.-Abschluß hatte - in der Praxis tätig.

Theoretisches Hintergrundwissen ist wichtig - klar, aber nicht jede Theorie bewährt sich auch in der Praxis.

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