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Ausbildung vs. Studium

Beitragvon Konstantin am Donnerstag 18. Oktober 2007, 14:32

Hmmm eigentlich wollte ich nur etwas editieren und nun ist plötzlich alles weg :oops:
Zuletzt geändert von Konstantin am Samstag 27. Oktober 2007, 12:09, insgesamt 2-mal geändert.
Konstantin
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Re: Ausbildung vs. Studium

Beitragvon Kerstin am Donnerstag 18. Oktober 2007, 15:53

Konstantin hat geschrieben:Hi,
Ich hab grade so viel Fragen und weiß garnicht wie ich das alles in einem Text zusammenfassen soll. Kann also sein, dass es jetzt ein bischen drunter und drüber geht :D
Ist ein bischen viel geworden, aber ich hoffe irgendwer liest ihn trotzdem

Ich habs getan. :wink:

Konstantin hat geschrieben:Nachdem ich öfter Praktikum im Kindergarten gemacht habe ist mir klar, dass ich auf jeden Fall mit Kindern arbeiten will!
Erzieher wäre eigentlich genau der richtige Beruf.... jetzt kommt das ABER:
-schlechte Aufstiegschancen
-schlechte Bezahlung (!)
-schlechter Arbeitsmarkt
-mit Abi ne Ausbildung zum Erzieher?
-als Mann ?!

Welche Aufstiegschancen hat man als Grundschullehrer? Ok, die Bezahlung ist meist bei Akademikern besser, da stimme ich mit dir überein. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind allerdings allgemein schlecht, oder nicht!? Warum sollte man mit Abitur nicht eine Ausbildung machen? Den beruflichen Weg sollte man nicht daran festmachen, denn was bringt es dir, wenn du Abitur hast, aber nicht der Typ zum studieren bist!? Es gibt wirklich viele die -leider- genauso denken und dann das Studium nach kurzer Zeit abbrechen.
Warum ziehst du dein Geschlecht in dein "ABER" mit ein? Das verstehe ich nicht! Ich finde, dass gerade der männliche Part viel zu wenig in diesem Bereich tätig ist, obwohl das für die Kinder so gut wäre. Ich finde, wenn du Spaß daran hast, dann ist es der richtige Weg, denn du allein entscheidest, ob du in ein paar Jahren auf der Bank sitzt oder mit den Kindern spielst. :wink:
Konstantin hat geschrieben:Außerdem weiss ich nicht genau, ob ich den Beruf wirklich ein ganzes Leben lang machen möchte. Ich war 3 mal für 2 Wochen im Kindergarten und es hat mir wirklich einen riesen (!!) Spaß gemacht. Vielleicht jedoch nur, weil es eine "Flucht" aus dem Alltag war !? [--> Ab nächsten Monat werde ich bis Januar als Zivi in einer Kita arbeiten. Dann merke ich vielleicht, ob das wirklich das Richtige für mich wäre.]


Wer weiß denn schon, ob er seinen gelernten Beruf ein Leben lang machen möchte!? Ich würde dir empfehlen, dass du den Zivildienst einfach abwartest. :) Wahrscheinlich wird dir die Entscheidung dann leichter fallen.l :wink:

Konstantin hat geschrieben:Und dass ich eben studieren muss. Hört sich nicht schlimm an? - für mich schon! :D Ich wüsste ehrlich gesagt nichteinmal was ich für ne Fächerkombi nehmen sollte. Ich bin eher jemand, dem das Praktische liegt. Ich hasse Theorie. 2 Jahre Schule bei einer Erzieherausbildung würde ich noch gut Aushalten, aber ein Studium dauert einiges länger.


Also, wenn du das weißt, dann solltest du vielleicht auch auf eine Aubildung zugehen. :)

Konstantin hat geschrieben:Habe mir auch schon überlegt, zuerst eine Ausbildung zum Erzieher zu machen und wenn ich nach einigen Jahren keine Aufstiegschancen sehe, immernoch das Studium beginnen kann. Bin ja noch 19....
.....
Habe mich gerade mal informiert und auf der HP unserer BBS nachgeschaut - die Ausbildung würde inkl. Anerkennungsjahr 3 Jahre dauern. "Zugangsvorraussetzungen: Fachhochschulreife bzw. allgemeine Hochschulreife und eine einschlägige praktische Tätigkeit von mindestens vier Monaten" Zählt Zivildienst auch?
Mit 23 wäre ich dann fertig. Ist das zu alt?? Bei meinem letzten Praktikum habe ich jemanden kennengelernt, der 20 ist und sich schon in seinem Anerkennungsjahr befindet :(
Falls es der falsche Beruf ist...werde ich vielleicht mit 26/27 noch Studieren - der älteste Student Deutschlands?^^
Mich werden dann doch alle für verrückt erklären :roll:

Ich finde, dass zuerst eine Ausbildung und vielleicht im Anschluss ein Studium genau der richtige Weg wäre - in deinem Fall-. Es kann aber sein, dass ich das so sehe, weil ich genau diesen Weg gewählt habe.

Eines möchte ich aber ganz dringend los werden:
Du bist dann sicher nicht zu alt!! Ich habe vor einem Jahr mein Studium aufgenommen und bin jetzt 26. Sicherlich sitzen nicht viele in diesem Alter im Hörsaal, aber wen interessiert das!? Du wärst Mitte 20 und die Studienanfänger Anfang 20, der Altersunterschied ist nicht allzu groß. Die meisten haben zudem wahrscheinlich auch ein FSJ oder ähnliches absolviert, das ist zumindest bei mir im Studiengang so.

Konstantin hat geschrieben:Was würdet ihr machen - Ausbildung oder Studium ??


Ich denke, dass ich den Zivildienst erstmal abwarten würde, denn du wirst sicher schnell merken, ob es dir gefällt oder du doch lieber etwas anderes machen möchtest. :)
Kerstin :-D
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Beitragvon befana am Donnerstag 18. Oktober 2007, 16:59

Ich wüsste nicht, was ich zu Kerstins Antwort noch hinzufügen sollte/könnte.
Sie hat schon alles geschrieben.
Der wichtigste Satz ist für mich: "Warte erstmal deinen Zivildienst ab, da du dann eher ein Gefühl dafür hast, ob es das richtige für dich wäre.
Und selbst dann gibt es keine Garantie für lebenslangen Spass an der Arbeit.

Im Laufe der Jahre hatten wir schon etliche Männer in der Einrichtung.
Ein Kollege hat sich gleichzeitig gewerkschaftlich orientiert und später in dem Bereich eine weitere Ausbildung gemacht und ich glaube, einer der Kollegen ist in den Ausbildungsbereich gewechselt.
Lieben Gruss
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Beitragvon Claudia am Donnerstag 18. Oktober 2007, 21:13

Für noch mehr Verwirrung. :P :wink:

Wie wäre es mit dem Studium zum Erzieher? Da gibt es verschiedene Studiengänge in Bezug auf Frühpädagogik.
Liebe Grüße!
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Beitragvon Konstantin am Donnerstag 18. Oktober 2007, 21:49

Habe dazu kein Studiengang gefunden
Und wenn ich studieren würde, dann auch etwas was mehr Geld gibt, als eine Erzieherausbildung :wink:
http://berufenet.arbeitsagentur.de/beru ... eSearch.do
Konstantin
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Beitragvon Claudia am Donnerstag 18. Oktober 2007, 21:54

:arrow: HIER findest du eine Übersicht der Studiengänge. :wink: Die meinte ich.


Ansonsten, hm, wäre denn Pädagogik/Erziehungswissenschaft ein Studiengang für dich?
Liebe Grüße!
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Beitragvon Konstantin am Donnerstag 18. Oktober 2007, 22:09

Generell schon, aber das ist ja noch schwammiger als die Ausbildung.
Bei der Ausbildung weiss ich, dass ich danach in einem Kiga/Kita oder ähnlichem arbeiten kann.
Bei Grundschullehramt weiss ich, dass ich auf JEDEN FALL Arbeit in einer Schule Arbeit bekommen werde.

Bei Pädagogik/Erziehungswissenschaften gibt es kein festes Angebot. Da gibt es so viele Möglichkeiten, dass es schon viel zu verwirrend ist.
Habe auf der eben geposteten Seite vom Arbeitsamt diese Tage mal alle pädagogischen Berufe unter die Lupe genommen :wink: Aber die bieten auch nicht mehr Transparenz zum Aufgabenbereich.
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Beitragvon Claudia am Donnerstag 18. Oktober 2007, 22:14

Den Aufgabenbereich beim Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft erarbeitest du dir selbst, durch die Veranstaltung- und Schwerpunktwahl während dem Studium, zumindest ist es so beim Diplom. :wink:

Je nach Universität stehen zum Teil dann auch schon nur noch bestimmte Bereiche als Schwerpunkte offen, aber generell kannst du dann in jedem päd. Bereich arbeiten - hat doch auch etwas. :wink:

Als Erzieher kann man ja auch noch in andere Bereiche (Hort, Heim, offene Kinder- und Jugendarbeit, Behinderteneinrichtungen, spez. Schulen, ...).
Liebe Grüße!
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Beitragvon kati am Donnerstag 18. Oktober 2007, 22:33

Konstantin hat geschrieben:
Bei Grundschullehramt weiss ich, dass ich auf JEDEN FALL Arbeit in einer Schule Arbeit bekommen werde.


Tut mir leid, da muss ich leider widersprechen! Meines Wissens nach gibt es in den letzten Jahren deutlich mehr Grundschullehrer/innen als freie Stellen.... :oops:
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Beitragvon Konstantin am Freitag 19. Oktober 2007, 13:41

Vielleicht bezieht sich deine Info auf ganz Deutschland !?

Bei einem Vortrag zum Lehramtsstudium der Uni Koblenz/Landau hat der Professor noch gesagt, dass dringend Lehrkräfte gesucht werden. Vor allem mehr Frauen für die Berufsschule aber auch männliche Grundschulanwärter :wink:
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