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Gleichstellung zur Soz.päd.?

Beitragvon Salimar am Dienstag 18. Dezember 2007, 07:00

hallo,

dann möchte ich hier auch mal mein glück versuchen und hoffe, dass mir jemand in irgendeiner weise helfen kann.

ich bin schon echt verzweifelt! habe erziehungswissenschaft mit der studienrichtung sozialpädagogik und dem abschluss der dipl.-pädagogin studiert. bin seit ca. 6Monaten frisch auf jobsuche. zwei vorstellungsgespräche bei ca. 130 bewerbungen. letzte woche - anruf. ein sucht- und therapiehilfezentrum mit angeschlossener tagesstätte für suchtkranke, in der ambulante reha vollzogen wird, möchte mich einstellen. nach ein paar telefonaten mit der leiterin der einrichtung, bat sie um einen nachweis der sozialpädagogik in meiner ausbildung.
im zeugnis ist dieses fach als studienrichtung ausgezeichnet, jedoch nicht extra in der berufsbezeichnung. jetzt hängt die stelle davon ab, ob ich so eine art gleichstellung oder gleichbewertung von mir als diplom-pädagogin zu einer sozialpädagogin einreichen kann .. keine ahnung, wer mir sowas bestätigen soll. meinen ersten versuch werde ich heute im prüfungsamt meiner uni starten ... denke aber, dass die mitarbeiter schon längst im weihnachtsurlaub sind ...

ich würde diesen job wirklich gerne machen. was denkt ihr? wie stehen meine chancen?

in großer verzweiflung ... salimar


[Beitrag abgetrennt, Admin Claudia]
Salimar
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Beitragvon befana am Dienstag 18. Dezember 2007, 14:23

Hallo Salimar,
erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.
Ich würde dir auf diese Frage gerne antworten.
Aber leider habe ich davon Null Ahnung.
Deswegen verlege ich mich auf's Daumendrücken, dass du die Stelle bekommst.
Lieben Gruss
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Beitragvon Ne55i am Mittwoch 19. Dezember 2007, 09:43

Auch von mir herzlich Willkommen Salimar,

hat die Leiterin der Einrichtung denn begründet, warum sie eine solche Gleichstellung wünscht? Scheinbar bist du ja eine gewollte Kandidatin für diesen Job!
Leider habe ich zu deiner Frage auch keine Antwort, aber ich denke die Stelle Prüfungsamt ist sicher die Richtige um zumindest Informationen zu erhalten!
Ich drücke auch die Daumen und würde mich sehr freuen, wenn du hier erzählen würdest, wie es bei dir weitergeht.

LG
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antwort vom prüfungsausschuss

Beitragvon Salimar am Mittwoch 19. Dezember 2007, 18:12

hi,

schneller als erwartet habe ich eine antwort vom vorsitzenden des prüfungssausschusses meiner uni erhalten. ich setze seine antwort mal hintenan und hoffe, dass sie der leiterin der einrichtung hilft, in der ich arbeiten möchte ... vielleicht hilft sie auch jemandem von euch!

lg, salimar


[Email aus Datenschutzgründen entfernt. Ich würde dich bitten, salimar, die Infos in eigenen Worten wiederzugeben. Vielen Dank! Claudia (Admin)]
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Beitragvon Claudia am Mittwoch 19. Dezember 2007, 18:33

Danke für die Rückmeldung. :)
Die Email musste ich leider rausnehmen. (siehe oben)



Wie sieht es nun in deiner konkreten Situation aus? Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es mit der Gleichstellung?!
Liebe Grüße!
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in eigenen worten

Beitragvon Salimar am Mittwoch 19. Dezember 2007, 18:43

habe aus datenschutzgründen alle namen gestrichen, aber gut .. noch mal in eigenen worten.

ich bin nicht die erste und einzige. es ist den anstellungsträgern offenbar nicht begreiflich zu machen, dass der diplomabschluss dem eines soz-päd der FH mehr als gleichwertig ist. Für die staatliche Anerkennung kommt
zu einem sechssemestrigen Studium - das dipl-päd auch haben - ein
Anerkennungsjahr hinzu. der Praxisanteil von dipl-päds von insgesamt in Grund- und Hauptstudium 8 Monaten entspricht exakt dem Praxisanteil des Anerkennungsjahres, weil dieses einen Tag pro Woche für die Supervision in der Fachhochschule vorsieht. die Studieninhalte sind gleich, der praxisanteil auch, der staatlichen FH-Prüfung steht bei dipl-päds eine Prüfungsordnung gegenüber, die nach der Rahmenprüfungsordnung der Kultusministerkonferenz gestaltet ist, also
ebenfalls staatlich kontrolliert. ich kann jetzt nur hoffen, dass es der leiterin der einrichtung reicht und auch der rentenversicherungsträger damit zufrieden ist.

lg
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Re: in eigenen worten

Beitragvon Kerstin am Montag 24. Dezember 2007, 13:59

Salimar hat geschrieben:ich kann jetzt nur hoffen, dass es der leiterin der einrichtung reicht und auch der rentenversicherungsträger damit zufrieden ist.lg


Kannst Du bei Gelegenheit hier noch mitteilen, ob die Gleichstellung funktioniert hat?
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Re: in eigenen worten

Beitragvon Claudia am Freitag 11. April 2008, 13:31

Kerstin hat geschrieben:
Salimar hat geschrieben:ich kann jetzt nur hoffen, dass es der leiterin der einrichtung reicht und auch der rentenversicherungsträger damit zufrieden ist.lg


Kannst Du bei Gelegenheit hier noch mitteilen, ob die Gleichstellung funktioniert hat?

Würde mich auch interessieren.

Habe nun mal nach der Äquivalenzbescheinigung (bescheinigt die Gleichwertigkeit eines Studienabschlusses in Bezug auf einen anderen) gegoogelt, aber so richtig fündig bin ich noch nicht geworden. Mich verwundert, dass manche Leute Diplom-Pädagogen und Diplom-Sozialarbeiter/-pädagogen sind. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die beide Studiengänge komplett absolviert haben..
Liebe Grüße!
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Beitragvon Marco am Mittwoch 30. April 2008, 17:15

Ich kenne eine einfache Antwort:
An einigen Universitäten in NRW ist es so, dass sie ehemalige Gesamthochschulen sind. D.h. dass man dort integrierte Studiengänge studieren kann. Das sind Studiengänge, die anwendungs-und praxisbezogene Teile und wissenschaftstheoretische/-methodische Teile aufteilen.
Konkret: An der Uni Siegen kann meinen einen ersten Teilstudiengang (Diplom 1) studieren, der anwendungs-und praxisbezogen ist und nach 7 Semestern mit dem Titel "Dipl. Sozpäd. bzw. Sozarb." abschließt. Darauf aufbauend kann man dann 3 Semester einen Teilstudiengang (Diplom 2) studieren, der mit dem Titel "Dipl.-Päd." abschließt.
Mittlerweile geht das natürlich alles nicht mehr - weil wegen Bachelor/Master... aber bis vor 2 Jahren war das ein gängiges Modell.
Außerdem gibt es viele "Doppel-Päds", die nach einem FH-Studium in Sozialpädagogik/-arbeit an die Uni gegangen sind und ihr FH-Diplom als Vordiplom anerkannt bekommen haben und dann nur noch ein paar Semester machen mussten.
Gruß, M
Marco
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