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Kollegin wieder einstellen,wenn es ihr privat schlecht geht?

Beitragvon soziale Wirtin am Sonntag 10. Februar 2008, 19:57

Eine Erzieherin verlässt eine Kita.
Ein halbes Jahr später wird sie von Ihrem Mann verlassen, der der Hauptverdiener der Familie war. Da sie von ihm nicht finanziell abhängig sein will, möchte sie wieder als Erzieherin arbeiten. Nun kennt sie ihre Kolleginnen der alten Kita gut und möchte dort wieder anfangen. Sie trägt diesen Wunsch an die Leitung heran. Das Leitungsteam ist nicht begeistert, würde aber ihrem Wunsch entsprechen, wenn sie den alten Konflikt aufarbeitet, darauf lässt sich die Kollegin nicht ein. Daraufhin lehnt es die Leitung ab, die Kollegin wieder einzustellen.
Was meint Ihr dazu?
Zuletzt geändert von soziale Wirtin am Freitag 10. Oktober 2008, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
LG M.

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Beitragvon Muchai am Sonntag 10. Februar 2008, 23:27

Hallo timmileeni,

ich fasse mich kurz: für mich liest sich das wie unprofessionelles - pardon - Rumgezicke.
Mit pädagogischem Gruß
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Beitragvon Claudia am Sonntag 10. Februar 2008, 23:34

Mehr fällt mir dazu irgendwie auch grad nicht ein. :oops: :wink:
Liebe Grüße!
Claudia
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Re: Kollegin wieder einstellen,wenn es ihr privat schlecht g

Beitragvon Muchai am Montag 11. Februar 2008, 00:00

...und jetzt, nach intensiverem Nachdenken, die etwas reflektiertere Fassung...

timmileeni hat geschrieben:Die Kollegin geht in eine andere Kita des Trägers und einige Erzieherinnen und auch sie selber sind sauer, denn sie hätten die Erzieherin wieder eingestellt, wo es ihr privat so schlecht geht.
Was meint Ihr dazu?

Das sind zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe. Daß es ihr privat nicht gutgeht, ist sehr bedauerlich, hat aber mit dem nicht gelösten Konflikt in der Einrichtung nichts zu tun. Daß es ihr unter den jetzigen Voraussetzungen vielleicht schwerer fällt, den Konflikt aus dem Weg zu räumen, kann nur ein Randaspekt sein.
Dem privat für sie entscheidende Wunsch, wieder mehr Geld zu verdienen, ist der Arbeitgeber nachgekommen.
Das von mir als unprofessionelles Rumgezicke beschriebene beziehe ich vor allem auf die sich mit ihr solidarisierenden Kolleginnen.
Mit pädagogischem Gruß
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Beitragvon befana am Montag 11. Februar 2008, 06:52

Muchai hat geschrieben:Das sind zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe.
[...]
Dem privat für sie entscheidende Wunsch, wieder mehr Geld zu verdienen, ist der Arbeitgeber nachgekommen.

Dem kann ich mich nur anschliessen.
Würde diese Kollegin unter der Voraussetzung wiederkommen, wären weitere Konflikte vermutlich schon vorprogrammiert.
Lieben Gruss
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Beitragvon soziale Wirtin am Montag 11. Februar 2008, 07:58

Danke, genau so sehe ich das auch, aber leider muß ich mit diesen Kolleginnen leben. Naja, es hat mir keiner gesagt, dass es leicht ist in der Pädagogik. LG Manuela
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Beitragvon engelein10 am Montag 11. Februar 2008, 21:06

Hallo!

Ich sehe das genauso, wie meine Vorschreiber und Vorschreiberinnen.
Wenn ich irgendwohin zurück will, dann muss ich auch bereit sein alte Konflikte vorher zu lösen, denn sonst kann es in der Zukunft nicht gut gehn.
Gruß Vanny

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Beitragvon Franka am Montag 11. Februar 2008, 21:17

An einen alten Arbeitsplatz, den ich wegen Konflikten verlassen habe, würde ich gar nicht wieder zurückkehren wollen.
Und es müssen massive Konflikte gewesen sein, wer würde schon wegen Kleinigkeiten gehen?


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Beitragvon engelein10 am Montag 11. Februar 2008, 21:25

Hallo Franka!

Ja, auch wegen Kleinigkeiten kann man gehen!
Muss mich zur Zeit echt zusammenreizen.
Könnte auch die Brocken hinschmeißen. Aber nur wegen Kleinigkeiten. Aber es sind einfach zu viele.
Gruß Vanny

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Beitragvon Franka am Montag 11. Februar 2008, 21:41

Viele Tropfen machen ein Faß voll :roll:
Und so ein volles Faß ist dann keine Kleinigkeit mehr.

Ich weiß leider nur zu gut, was Du meinst.


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