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Teamentwicklung

Beitragvon soziale Wirtin am Donnerstag 14. Februar 2008, 18:40

Wir arbeiten seit einem halben Jahr zu viert in einem Team, das klappt ganz gut, mit zweien habe ich schon länger zusammen gearbeitet, eine Kollegin ist für mich neu. Die neue Kollegin kommt mir nicht so integriert vor, sie wirkt ständig überarbeitet, schafft aber kaum etwas, hat 100 Ideen, setzt aber wenig um und unterhält sich oft und gerne mit jedem, wird aber eigentlich nicht anerkannt aus oben genannten Gründen. Sie wollte ursprünglich gerne in einem anderen Team arbeiten, aber diese Teammitglieder wollten sie nicht. Ich würde an dieser Situation gerne etwas ändern, dass sie bei uns besser integriert ist, aber weiß nicht wie ich das angehe.
Manuela
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Beitragvon Muchai am Donnerstag 14. Februar 2008, 22:32

Hallo Manuela,

solche Probleme lassen sich schwer in ein- oder zweistündigen Sitzungen lösen. Abgesehen davon ist Teamentwicklung ein steiger Prozess, bei dem es sich immer wieder lohnt, an einem Konzept- oder Teamtag innezuhalten um zu schauen, wo das Team gerade steht.

Meine spontane Idee ist, wirklich so einen Tag abzuhalten, um herauszarbeiten, wo jedes Mitglied seine Stärken und Schwächen sieht. Bei Ideen, die umgesetzt werden sollen, würde ich mit genauen Zuständigkeiten arbeiten. Dabei ist es sinnvoll, lieber die eine oder andere Idee weniger zu verfolgen, um die Gefahr des Sich-Verzettelns zu vermeiden.

Wenn Ihr Supervision habt, würde ich das auch zu einem Schwerpunktthema machen, ohne dabei die spezielle Kollegin in den Mittelpunkt zu stellen.
Mit pädagogischem Gruß
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Beitragvon soziale Wirtin am Freitag 15. Februar 2008, 20:12

Wir haben leider keine Supervision, deshalb suche ich hier Rat. Aber das ist mir etwas wenig. Ich würde gerne Montag wissen, was ich zur nächsten Teamsitzung machen kann. :D
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Beitragvon Muchai am Freitag 15. Februar 2008, 20:32

Ich habe die Frage etwas allgmeiner aufgefasst, deswegen auch die etwas allgemeinere und ausschweifendere Antwort...

Mal ganz auf blöd gefragt: leistet denn die Kollegin, von der Du hier sprichst, gute Arbeit? Ist sie vielleicht nicht integriert, weil sie keine gute Arbeit leistet? Fühlt sie sich als Außenseiterin in einem Vierergespann, in dem sich drei gut kennen? Bringt sie deshalb viele Ideen ein, die sie schon aus zeitlichen Gründen gar nicht umsetzen kann?

Wenn Du Dir dessen nicht sicher bist, kannst Du auch am Montag mit konkreten Aufgabenstellungen in die Sitzung gehen und eben diese verteilen. Vielleicht wird dann einiges klarer.
Mit pädagogischem Gruß
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Beitragvon befana am Freitag 15. Februar 2008, 20:33

Timmileni hat geschrieben:Wir haben leider keine Supervision, deshalb suche ich hier Rat. Aber das ist mir etwas wenig. Ich würde gerne Montag wissen, was ich zur nächsten Teamsitzung machen kann. :D

Wenn ich dir da auf Entfernung helfen könnte, würde ich mich als Supervisorin bewerben. :lol:
Aber mal im Ernst...
Du schreibst, die neue Kollegin kommt dir nicht so recht integriert vor.
Hast du mit ihr schonmal gesprochen, wie sie sich fühlt?
Was sagen die anderen Kolleginnen?
Lieben Gruss
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Beitragvon soziale Wirtin am Freitag 15. Februar 2008, 23:03

Ich habe noch nicht mit Ihr darüber gesprochen, aber ich möchte es, möchte aber nichts verkehrt machen.
Also eigentlich bin ich die neue in diesem Team. Wir drei haben schon länger zusammen gearbeitet, aber aufgrund einer Umstrukturierung sind wir in verschiedene Teams gekommen. Die neue Kollegin D. ist vor zwei Jahren in unser Haus und in das Team mit meinen zwei anderen Kolleginnen H.+K. gekommen. Vor einem halben Jahr bin ich dann wieder zugestoßen.
Meine Kolleginnen sagen, dass D. schon immer so war, wie beschrieben. Ich habe sie jetzt erst kennengelernt und muss die Meinungen bestätigen.
Aber ich habe den Eindruck, dass nicht nur H.+K. ihre Probleme mit ihr haben, sondern auch D. selbst unzufrieden wirkt.
Deshalb würde ich da gerne etwas ändern, weiss bloß nicht, wie ich das am besten anstelle.
Wir haben verschiedene Zuständigkeiten in unserem Team, mit Abstrichen je nach dem ob wir 4, 6 oder 8 h arbeiten.
Ich habe von D. den Eindruck, dass sie viel machen möchte, aber es nicht schafft, weil sie sich zu viel vornimmt und deshalb auch nicht die Anerkennung bekommt, von Eltern, Kollegen und da wieder unglücklich ist, aber soll ich ihr das einfach so sagen? Als ihre Kollegin und Stellvertretung?
Ich würde ihr da gerne helfen.
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Beitragvon soziale Wirtin am Dienstag 19. Februar 2008, 18:05

Schade, dass mir hier keiner helfen kann. :cry: :cry: :cry:
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Beitragvon Muchai am Dienstag 19. Februar 2008, 18:16

Es ist auch nicht so einfach, Dir zu helfen... :wink:

timmileeni hat geschrieben:Ich habe von D. den Eindruck, dass sie viel machen möchte, aber es nicht schafft, weil sie sich zu viel vornimmt und deshalb auch nicht die Anerkennung bekommt, von Eltern, Kollegen und da wieder unglücklich ist, aber soll ich ihr das einfach so sagen? Als ihre Kollegin und Stellvertretung?

Du sprichst hier von zwei Rollen: von der als Kollegin und von der als stellvertretende Leitung.
Ich kenne die Strukturen bei Euch nicht, aber daß Du (auch) als Vorgesetzte in der Gruppe arbeitet, wird sie wohl wahrnehmen.

Was hindert Dich daran, mit ihr ein Gespräch darüber zu führen, ob sie sich wohlfühlt, woran (eventuelles) Unbehagen liegen kann und was dagegen gemacht werden kann.
Was kannst Du dabei als stv. Leitung leisten, was kann sie dazu leisten?
Ich würde das Gespräch zielorientiert aufbauen und nach einem festgelegten Zeitpunkt ein erneutes Gespräch führen.
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Beitragvon engelein10 am Mittwoch 20. Februar 2008, 06:48

Hallo!

ICh würde mich der Meinung von Muchai anschließen!
Und mir ein Gespräch führen!
Außerdem würde ich mit ihr die Aufgaben besprechen. Wenn sie eine gute Idee hat (wovon du dsagst hat sie viele), dann greif sie auf und besprech mit ihr den Zeitraum, wo sie diese Idee umsetzen kann. Vielleicht zwei kleine Angebote in der Woche, die in einem Kalender Zeitlich festgehalten werden, so dass die anderen sehen, dass das ihre zeit ist.
So sehen die Kolelgen, dass sie da was machen möchte und es entsteht evtl. ein Produkt, was man auch den Eltern zeigen kann.
Gruß Vanny

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Beitragvon soziale Wirtin am Mittwoch 20. Februar 2008, 20:45

Ich habe inzwischen innerhalb unseres Leitungsteams darüber geredet und meiner Chefin ist auch schon aufgefallen, dass D. sehr unsicher ist, wir haben noch einmal geguckt, ob sie mit ihren 4 Stunden Job und der Anzahl an Kindern, für die sie zuständig ist überfordert ist. Jetzt gucken wir, wie sie sich entwickelt. Ich denke, dass wir um ein Gespräch nicht herum kommen, aber wir wollen schon mal überlegen, wie wir das für sie und für den Rest des Teams aufdröseln, denn alle sind involviert und ein Gespräch mit D. alleine reicht nicht aus. Ich werde Euch dann informieren, wie es weiter geht.
Falls Ihr daran interessiert seid.
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