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Beratung - welche Weiterbildung?

Beitragvon Claudia am Mittwoch 20. Februar 2008, 15:28

Hallo!

Falls es in der beruflichen Zukuft wirklich der Beratungsbereich werden sollte, kommt natürlich wieder die Frage nach der Zusatzqualifikation.
Wenn man nach Jobs sucht, findet man folgende Infos:
Arbeitgeber hat geschrieben:Die Zusatzausbildung als Kinder-und Jugendlichentherapeut oder Familientherapeut ist erforderlich.

Was ist nun aber persönlich besser? Kostet die Zusatzausbildung zur Familientherapeutin auch so viel, wie zur Kinder- und Jugendth.? Wobei hat man insgesamt mehr Möglichkeiten?

Außerdem gibt es dann ja noch Studiengänge wie z.B. an der FH Frankfurt:
FH-Frankfurt.de hat geschrieben:Beratung und Sozialrecht
Ziel des Masterstudiengangs ist es, Qualifikations- und Qualitätsstandards für eine wissenschaftlich fundierte Psychosoziale Beratung/Counseling in Verbindung mit Sozialrecht zu sichern. Mediative Kompetenzen und Krisenintervention sind hierbei integrale Bestandteile des Beratungsverständnisses. Die Professionalisierung von Beratung soll durch die Erhöhung von Forschungskompetenz und den Einsatz wissenschaftlich überprüfter Theorien und Verfahren unterstützt werden. (...)

Ist das nicht eigentlich noch sinnvoller? Oder weil es Therapie nicht so mit dazu nimmt, eher schlechter?


Ich bin über Erfahrungen, Meinungen und Links wirklich dankbar.

Schon jetzt vielen Dank!
Liebe Grüße!
Claudia
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Beitragvon Claudia am Mittwoch 20. Februar 2008, 22:57

Ich glaub ich hab den perfekten Studiengang (für mich) gefunden:

Familienpsychologie - Das wäre Beratung und der psychologie Aspekt! :shock: Genial. Hoffentlich gibt es, wenn ich fertig bin, bald noch mehr solche Studiengänge..
Liebe Grüße!
Claudia
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Beitragvon Ne55i am Donnerstag 21. Februar 2008, 10:31

Hallo Claudia,

ich habe mich auch mit dem Thema Beratund als Fortbildungsmöglichkeit auseinandergesetzt. Leider aber nicht sonderlich intensiv, da ich recht schnell meinen "Lieblingsbereich" gefunden habe.

Möglichkeiten, von denen ich nicht viel weiß sind folgende:
    *psychoanalytische/r Supervisor/in
    *Mediator/in


Ich hatte für mich die Ausbildung zur systemischen Beratung ins Auge gefasst.
Habe mich über das Institut für Familientherapie in Weinheim informiert.

Wenn man die aktuellen Stellenanzeigen durchgeht wird auch häufig eine systemische Zusatzausbildung verlangt.

Hier sollte man aber sehr vorsichtig sein, denn macht man diese Ausbildung nicht bei einem anerkannten Institut, so wird sie nicht anerkannt. Das Institut in Weinheim ist anerkannt und hat einen sehr guten Ruf!

Das gute in Weinheim ist, dass du verschiedene Möglichkeiten hast, du kannst z.B. die Ausbildung zur systemischen Beratung machen (2 Jahre) und direkt einen Quereinstieg zur systemischen Familientherapie (weitere 1,5 Jahre) machen, da sich die Inhalte ergänzen. Nach beiden Abschlüssen, also sowohl nach der Ausbildung zur systemischen Beraterin, als auch nach der Ausbildung zur systemischen Familientherapeutin kannst du die Anschlussqualifikation zur Systemischen Supervision und Institutionsberatung (2,5 Jahre) oder die Ausbildung zur systemischen Kinder- und Jugendlichentherapie (2,5 Jahre) machen.

Das Problem bei den systemischen Zusatzausbildungen liegt darin, dass du dich zwar anschließend selbständig machen kannst, aber keine Krankenkassenzulassung hast. Hierfür wird seit jahrzehnten erfolglos gekämpft. Du könntest demnach "nur" Privatzahler oder Firmen zu deinen Klienten rechnen. Allerdings ist der systemische Blick in unserem Bereich immer wieder verlangt, also sicher eine gewollte Zusatzqualifikation.
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Beitragvon Pfläumchen am Donnerstag 21. Februar 2008, 15:00

hi claudia, ich will ja auch in die richtung gehen :)

kannst du mir sagen, wo du die studiengänge gefunden hast.

ich steh bei meiner suche grad an nem punkt, wo ich nicht mehr weiß, nach was ich suchen soll +g*
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Beitragvon Claudia am Donnerstag 21. Februar 2008, 15:29

Danke Ne55i!! Ich muss mich noch weiter informieren. Irgendwie verwirrt mich das alles etwas. :oops:


@Pläumchen
Hier (5. Beitrag, "mein" Link. 8) :wink: )
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Beitragvon Rubina am Freitag 22. Februar 2008, 08:47

ja, die Ausbildung zur systemischen Beraterin hat mich auch mal gereizt. Aber: so wirklich günstig ist das nicht.... ich kann mir einfach keine Weiterbildung, die mehr als ein paar Hundert Euro kostet leisten! Ist halt immer ne Frage des Geldes.
Und: soweit ich noch in Erinnerung hab, wollen die, dass man bereits beraterisch tätig ist, während man die Ausbildung macht. Man hat also das Problem: eine Stelle im Bereich der Beratung bekommt man ohne systemische Zusatzqualifikation nicht, die Zusatzqualifikation kann man ohne Stelle nicht machen... wenn ich das noch so richtig in Erinnerung hab... :roll:
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Beitragvon Ne55i am Freitag 22. Februar 2008, 09:30

@Rubina:
Ja, mir geht es genauso, diese Zusatzausbildungen sind leider alle sehr teuer :cry:
Soviel ich weiß, reicht es in Weinheim, wenn man mit Menschen zusammen arbeitet und es ist nicht zwingend notwendig in einer beratenden Institution zu arbeiten. In einer Jugendwohngruppe oder in einem Kindergarten berät man ja auch z.B. die Eltern.
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Beitragvon Claudia am Freitag 22. Februar 2008, 12:23

Ne55i hat geschrieben:Das Problem bei den systemischen Zusatzausbildungen liegt darin, dass du dich zwar anschließend selbständig machen kannst, aber keine Krankenkassenzulassung hast. Hierfür wird seit jahrzehnten erfolglos gekämpft. Du könntest demnach "nur" Privatzahler oder Firmen zu deinen Klienten rechnen. Allerdings ist der systemische Blick in unserem Bereich immer wieder verlangt, also sicher eine gewollte Zusatzqualifikation.

Kannst du dir bitte mal den Link oben zum Studium Familienpsychologie anschaun? Was hälst du davon? In wie weit kann man das vergleichen? Ist das weniger wert? Da steht auch etwas von der Zulassung - wie darf man das verstehen? ......

Natürlich freu ich mich auch auf viele weitere Antworten!


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Beitragvon Claudia am Montag 25. Februar 2008, 16:58

Wäre für jede weitere Hilfe und Meinung wirklich dankbar. :wink:
Liebe Grüße!
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Beitragvon Muchai am Montag 25. Februar 2008, 17:31

Das sieht auf jeden Fall nach einem sehr knackigen Studiengang aus. Dein geplantes Diplom sollte dafür ausreichen, denn letztlich ist das in meinen Augen formell nichts anderes als Aufbaustudium.
Inwieweit auf den systemische Ansatz (den ich für unsere Arbeitsfelder auch für sehr wichtig halte) in dem Studium eingegangen wird, geht daraus nicht hervor. Das dürfte wohl von den Dozenten abhängen.

Dummerweise tut ausgerechnet der Protagonist der systemischen Beratung, Bert Hellinger, nichts, aber auch gar nichts, um den Vorwurf der Scharlatanerie zu entkräften.
Aber das ist wieder ein anderes Thema...
Mit pädagogischem Gruß
Muchai :kaffee:
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