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Kranke Kollegen alias Im öffentlichen Dienst kündigen

Beitragvon soziale Wirtin am Sonntag 4. Mai 2008, 09:45

Habt Ihr KollegInnen, die auffallend oft krank sind und wie geht Ihr damit um? Wie gleicht Ihr das aus und wie ist die Bereitschaft der KollegInnen es auszugleichen? Gibt es bei Euch Krankenrückführungsgespräche?
Zuletzt geändert von soziale Wirtin am Montag 5. Mai 2008, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon befana am Sonntag 4. Mai 2008, 10:01

Da rührst du gerade einen wunden Punkt bei mir. :oops:
Denn durch eine Lungenentzündung bin ich nun selbst für ca. 4 Wochen ausgeschaltet.
Ob es dann schon Gespräche gibt, weiß ich nicht, kann ich mir aber gut vorstellen.
Zumal bei uns der Notstand tobt.
Momentan sind von 4 Kolleginnen in meinem Kleinteam zwei da.
Die zweite Kollegin die fehlt ist eine immer mal wieder Langzeitkranke Kollegin.
Sie war, nachdem sie von Mitte November bis Mitte Januar krank war ca. drei Wochen da und ist seitdem wieder krank.
Insgesamt hat sie also dieses Jahr 3 Wochen gearbeitet und es ist kein Ende in Sicht.
Die nächste Krankheit ist schon vorprogrammiert, da sie seit 6 Jahren schon etliche Male langzeitkrank war, oft bis an die Grenze des Krankengeldes (halbes Jahr), um dann für ein paar Wochen wieder zu kommen.
Die Belastung ist enorm, Gespräche sind gelaufen, aber was sollten sie bringen?
Die Bereitschaft der Kolleginnen, innerhalb des Kleinteams bröckelt seit ein paar Wochen, innerhalb des Großteams schon seit ein paar Jahren.
Lieben Gruss
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Beitragvon soziale Wirtin am Sonntag 4. Mai 2008, 13:28

Genau so geht es mir bzw. uns.
Wir haben eine Kollegin aus meinem Team, die seit 13 Jahren immer wieder regelmäßig krank ist. Sie hat zum Glück nur Zeit 6 Wochen krank zu sein, dann wird sie ausgesteuert und bevor das passiert ist sie wieder da. Es ist nun nicht so extrem wie bei Deiner Kollegin befana, aber dennoch belastend. Denn unser Team muss es im Prinzip alleine tragen, wir sind alle beeinträchtigt, weil wir mehrere Dienste abdecken müssen, wir müssen mehr Überstunden machen und die Arbeit auf uns aufteilen. Zudem ist sie eine Ganztagserzieherin (unser Team: 2 ganze, 1 dreiviertel und 2 halbe).
Bei uns ist es so im Team, dass wir jeder einen Altersschwerpunkt haben und dort bestimmte Projekte anbieten. Bei der letzten Krankheit der Kollegin waren dann die Eltern von ihren Kindern total sauer, weil da nicht viel lief mit Projekten. Wir waren in das laufende Projekt der Kollegin nicht tief genug drin, um es so umzusetzen und hatten sowieso keine Zeit, es zu übernehmen. Insgesamt war sie 9 Wochen weg: 3 Wochen Urlaub, dann 6 Wochen krank.
Jetzt ist sie wieder krank und ich bekomme schon eine Krise, aber sie hat sich wieder gesund gemeldet. Zum Glück. Dennoch tief in mir sitzt ihr mangelndes Pflichtbewusstsein und ansprechen kann man es nicht, denn krank ist krank. :oops: :oops: :oops:
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Beitragvon Muchai am Sonntag 4. Mai 2008, 16:02

Hallo,

timmileeni hat geschrieben:Genau so geht es mir bzw. uns.
Wir haben eine Kollegin aus meinem Team, die seit 13 Jahren immer wieder regelmäßig krank ist.

Auch wenn es kleinkariert klingt: regelmäßig können auch zwei oder drei Wochen im Jahr sein, was sich im Bundesdurchschnitt bewegt...

timmileeni hat geschrieben:Sie hat zum Glück nur Zeit 6 Wochen krank zu sein, dann wird sie ausgesteuert und bevor das passiert ist sie wieder da.

Was bedeutet ausgesteuert? Ist hier hier von sechs Wochen am Stück oder über das ganze Jahr verteilt die Rede?

timmileeni hat geschrieben:Dennoch tief in mir sitzt ihr mangelndes Pflichtbewusstsein und ansprechen kann man es nicht, denn krank ist krank. :oops: :oops: :oops:

Irrtum! Das kann und muss man sogar ansprechen, vor allem wenn sechs Wochen im Jahr die Regel sind. Es fällt einerseits unter die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers , mit häufiger oder länger kranken Mitarbeitern zu sprechen (Protokoll!). Das Eingliederungsmanagement macht da recht konkrete Vorgaben:
§ 84 (2) SGB IX hat geschrieben:1Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber mit der zuständigen Interessenvertretung im Sinne des § 93, bei schwerbehinderten Menschen außerdem mit der Schwerbehindertenvertretung, mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person die Möglichkeiten, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann (betriebliches Eingliederungsmanagement). 2Soweit erforderlich wird der Werks- oder Betriebsarzt hinzugezogen. 3Die betroffene Person oder ihr gesetzlicher Vertreter ist zuvor auf die Ziele des betrieblichen Eingliederungsmanagements sowie auf Art und Umfang der hierfür erhobenen und verwendeten Daten hinzuweisen. 4Kommen Leistungen zur Teilhabe oder begleitende Hilfen im Arbeitsleben in Betracht, werden vom Arbeitgeber die örtlichen gemeinsamen Servicestellen oder bei schwerbehinderten Beschäftigten das Integrationsamt hinzugezogen. 5Diese wirken darauf hin, dass die erforderlichen Leistungen oder Hilfen unverzüglich beantragt und innerhalb der Frist des § 14 Abs. 2 Satz 2 erbracht werden. 6Die zuständige Interessenvertretung im Sinne des § 93, bei schwerbehinderten Menschen außerdem die Schwerbehindertenvertretung, können die Klärung verlangen. 7Sie wachen darüber, dass der Arbeitgeber die ihm nach dieser Vorschrift obliegenden Verpflichtungen erfüllt.

:arrow: Quelle

Gibt es die Möglichkeit der Versetzung? Verringern sich über einen längeren Zeitraum die Krankheitstage?
Im Extremfall kann regelmäßige Krankheit, die sich über sechs Wochen pro Jahr erstreckt, sogar zur Kündigung führen.
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Beitragvon soziale Wirtin am Sonntag 4. Mai 2008, 16:57

Also, 2-3 Wochen krank im Jahr sind ja so einige, aber die Kollegin ist mindestens 1x im Jahr hintereinander 6 Wochen krank und wenn nicht auch 2x im Jahr, dazu öfter auch noch 1-3 Wochen und einzelne Tage.
Ausgesteuert heißt, dass sie nach 6 Wochen kein Gehalt mehr bekommt, sondern nur noch Krankengeld. Das ist natürlich viel weniger und deshalb ist ist wieder da. Sie hat sich auch schon mal darüber beschwert, dass Kolleginnen im Haus erst nach 6 Monaten ausgesteuert sind. Das sind sehr alte Arbeitsverträge, die neuen sind nur noch so wie ihrer.
Wir haben eine Personalvertretung beim Träger und der sieht keine Krankenrückführungsgespräche vor. Also im Prinzip kann jeder machen was er will. Es gibt in unserem Eigenbetrieb einige Kitas, wo ich immer wieder davon höre und keiner kann etwas tun. Es wurde von Leitungen öfter gegenüber der Fachvorgesetzten erwähnt, dass es so einige Erzieherinnen gibt, aber uns sind in der Praxis die Hände gebunden, da nützen keine Gesetze. Der Personalrat steht da nicht hinter uns, sondern tritt für die wahren Kranken ein und wer will das beurteilen, wer wirklich krank ist oder nur so tut?
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Beitragvon Muchai am Sonntag 4. Mai 2008, 17:15

timmileeni hat geschrieben:Wir haben eine Personalvertretung beim Träger und der sieht keine Krankenrückführungsgespräche vor.

Wer will die Gespräche nicht führen, der Arbeitgeber oder die Personalvertretung? Nun, die Personalvertretung hat auch nicht die Verpflichtung. Sie kann vom betroffenen Arbeitnehmer hinzugezogen werden (was ich wohl auch tun würde).
Verweigert sich der Arbeitgeber solchen Gesprächen, muss er sich auch nicht wundern, wenn sich die Personalvertretung querstellt. Außerdem erhöht es die Erfolgsaussichten des Arbeitnehmers, falls er wegen einer Kündigung vors Arbeitsgericht zieht.
Die Personalvertetung muss spätestens dann gehört werden, wenn der Arbeitgeber jemanden kündigen will.

timmileeni hat geschrieben:Es wurde von Leitungen öfter gegenüber der Fachvorgesetzten erwähnt, dass es so einige Erzieherinnen gibt, aber uns sind in der Praxis die Hände gebunden, da nützen keine Gesetze.

Wenn ein Arbeitgeber jemanden loswerden will, wird er ihn auch los. So hart es klingt, aber da gibt es genügend Beispiele.
Darum geht es aber nicht, sondern um die Frage,

timmileeni hat geschrieben:Der Personalrat steht da nicht hinter uns, sondern tritt für die wahren Kranken ein und wer will das beurteilen, wer wirklich krank ist oder nur so tut?

Nun, das ist auch seine Aufgabe, abgesehen davon, daß es sich auch nicht von außen beurteilen lässt, ob die Personen wirklich krank sind oder nicht. Es mag allenfalls Indizien geben, die darauf hindeuten, daß etwas faul ist.
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Beitragvon soziale Wirtin am Sonntag 4. Mai 2008, 17:44

Achtung ex-timmileeni schreibt:

Unser Träger gehört zum öffentlichen Dienst und da ist ja allen bekannt, dass der öffentliche Dienst keinen entlässt, da muss man schon goldene Löffel klauen, ein allgemeiner Spruch. Und so sieht die Realität aus.
Wir werden mit den KRANKMACHERN alleine gelassen und ein Wort darüber darf man auch nicht verlieren.
Seitdem wir Eigenbetrieb sind hat sich schon vieles getan und verbessert und wahrscheinlich kommen wir auch in dieser Angelegenheit nicht weiter, bis von oben ein Signal gesetzt wird.
Aber so lange habe ich das Gefühl, sie kann wenn sie will- krank machen. Es gibt genug Indizien dafür, dass es oft krank machen ist als krank sein.
Ich werde mal deinen Gesetzestext ausdrucken und weitergeben als Ansporn, da mal etwas zu verändern. Gespräche wären schon mal ein Anfang.
Bis dahin... :oops: :oops: :oops:
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Beitragvon nina am Sonntag 4. Mai 2008, 17:53

Hallo Manuela,
soziale Wirtin hat geschrieben:dass der öffentliche Dienst keinen entlässt, da muss man schon goldene Löffel klauen, ein allgemeiner Spruch. Und so sieht die Realität aus
das kann ich unterschreiben. Ich arbeite auch im Öffentlichen Dienst und wir hatten bis auf kurzen eine Kollegin die immer wieder karnk war. Es gab da noch mehr aber davon möchte ich hier nicht schreiben. Es hat über ein Jahr gedauert bis sie gegangen ist, sie war zuvor aber noch in anderen Einrichtung.

Gibt es nicht die Möglichkeit eure Kollegin zum Vertrauensarzt zu schicken?
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Beitragvon soziale Wirtin am Sonntag 4. Mai 2008, 17:56

Muchai hat geschrieben:
Gibt es die Möglichkeit der Versetzung? Verringern sich über einen längeren Zeitraum die Krankheitstage?
Im Extremfall kann regelmäßige Krankheit, die sich über sechs Wochen pro Jahr erstreckt, sogar zur Kündigung führen.


Ja, Versetzung in eine andere Kita, wo sie dann gefrustet ihre Krankenzeiten verlängert, einen anderen Job gibt es nicht innerhalb des Eigenbetriebes, das ist selbst für Behinderte ein Problem.
Die Krankheitstage verringern sich nicht. Was meinst Du damit?

Ex-timmileeni
Zuletzt geändert von soziale Wirtin am Sonntag 4. Mai 2008, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon soziale Wirtin am Sonntag 4. Mai 2008, 17:59

nina hat geschrieben:
Gibt es nicht die Möglichkeit eure Kollegin zum Vertrauensarzt zu schicken?


Damit kenne ich mich noch nicht aus. Muss man da nicht über 6 Wochen krank sein? Sie kommt genau, wenn die 6 Wochen herum sind wieder.

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