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Vorschularbeit mit Integrationskindern!

Beitragvon Tanja_N am Mittwoch 18. Juni 2008, 21:48

Hallo Ihr lieben!

Ich mache bei mir in der Kita die Vorschularbeit!
Ab diesen Sommer habe ich auch 4 Integrationskinder dabei...
Bei 3 Kindern sehe ich da auch keine Schwierigkeiten, aber bei einem weiß ich nicht so richtig, wie ich sie integrieren soll.
Sie hat Epilepsie, eine deutliche Entwicklungsverzögerung im motorischen, im sprachlichen und im sozialen und emotionalen Bereich. Zum Schutz, trägt sie einen Helm, da sie sehr schreckhaft ist und dann hinfällt.
Sprechen tut sie gar nicht, außer Mama , ja und nein...
Verstehen tut sie viel!
Was kann ich mit diesem Kind und den anderen Vorschulkindern zusammen machen?
Für Eure Ratschläge wäre ich sehr dankbar!

Danke im voraus
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Beitragvon befana am Mittwoch 18. Juni 2008, 21:52

Ich denke, da bist du mit Gebärden auf dem richtigen Weg.
Zum Beispiel Fingerspiele und Lieder mit Unterstützung von Gebärden, wären eine gute Verbindung zwischen ihr und den anderen Kindern.
Werdet ihr professionell begleitet?
Lieben Gruss
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Beitragvon Tanja_N am Mittwoch 18. Juni 2008, 21:58

Wie proffessionell begleitet? Von jemanden der gebärden kann?
Das Problem ist, das das Kind nicht spricht. Die Eltern sprechen nur sclecht deutsch!
Die "kleine" ist zwar in logopädischer Behandlung, aber es passiert nicht viel. Nun hab ich gedacht, das GUK gerade für das Kind angebract wäre?! Oder lieber nicht!? was haltet ihr davon? Soll ich das auch mit der Logopädin besprechn, was die davon hält? Ich möchte es dem Kind doch einfach nur erleichtern! :oops:

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Beitragvon befana am Mittwoch 18. Juni 2008, 22:13

Mit professioneller Hilfe meine ich, ob das Kind noch anderweitig betreut wird.
Denn wie du in einem anderen Beitrag schreibst, ist es nicht nur die Sprache, sondern die gesamte Entwicklung.
Aber so, wie es sich anhört, bist du auf dich alleine gestellt.
Mit der Logopädin würde ich dir dringend ein Gespräch empfehlen.
Und den Alltag mit Gebärden zu unterstützen (ich weiß, ist viel verlangt) oder zumindest gemeinsame Aktionen, kann nicht schaden.
Interessant wäre zu wissen, ob sie so schlecht spricht, weil sie die Sprache noch nicht für sich entdeckt hat, oder ob organische Gründe vorliegen.
Weisst du von den Eltern, ob sie die Muttersprache besser spricht?
Was hast du für einen Eindruck, wie sie sich mit den Eltern verständigt?
Lieben Gruss
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Beitragvon Muchai am Mittwoch 18. Juni 2008, 22:33

befana hat eigentlich schon alles gesagt...

Ich würde Euch noch empfehlen, fals Ihr merkt, daß ihr Gebärden helfen, einen Gebärdenkurs zu belegen. Autodidaktik ist eine feine Sache, aber in einer Gruppe unter fachmännischer Leitung kommt mehr dabei raus.
Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen...
Mit pädagogischem Gruß
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Beitragvon nina am Donnerstag 19. Juni 2008, 16:22

Hallo Tanja,
ich habe erstmal die Frage seit wann das Mädchen bei euch in der Einrichtung ist? Wie ist der Alltag für das Mädchen? Wie verbringt sie den Tag in der Einrichtung?

Ich geh davon aus das du die Treffen alleine machst. Wieviele Kinder sind es? Welches Konzept besteht für das Vorschultreffen?

Gebärden sind für sie sicherlich angebracht. Ich lese aber auch noch was du noch in einem anderen Thread geschrieben hast.
Nina

„Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen.“
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Beitragvon befana am Donnerstag 19. Juni 2008, 16:39

Hallo Tanja,
einige habe ich gefunden, der Rest ist im Bermudadreieck meines PC verschollen.

visuelles Denken

Bildungsserver zum Thema

Die folgenden beiden werden dir wohl wenig nutzen:

Gebärdensprache-Online - Wörterbuch

Gebärdensprache Übersetzung
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Beitragvon Tanja_N am Donnerstag 19. Juni 2008, 19:18

Danke befana für die Links! :lol:
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Beitragvon Tanja_N am Donnerstag 19. Juni 2008, 19:25

Hallo Nina!

Also das Mädel ist gerade fünf geworden. Sie war vorher in unserem Haus schon in der Krippe! Nun ist sie seit knapp einem dreiviertel jahr bei den Elementarkindern. Wir versuchen sie in allem zu integrieren, wie es nur geht. Sie trägt einen Helm wegen ihrer epileptischen Anfälle.....
Eigentlich ist dieses Kind nie auf sich alleine gestellt. Sie hat immer jemanden der sie begleitet. Nun noch ne Frage: Ab wann bekommen Kinder eine 1:1 betreuung? Dieses Mädchen hat irgendwie keine?!?
Bis jetzt habe ich die Vorschule immer alleine gemacht, aber da hatte ich auch noch keine I-Kinder dabei!
Bei der Vorschularbeit beziehe ich mich auf die Hamburger Bildungsempfehlungen......
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/beh ... ungen.html
Und natürlich die Standardsachen, wie heiß ich, wo wohne ich....... :wink:
Wie sehen denn eure Vorschulkonzepte aus?

Einen Kurs für Gebärdensprache will ich auf jeden Fall auch noch machen....

Tanja
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Beitragvon nina am Donnerstag 19. Juni 2008, 20:27

Hallo Tanja,

wir haben dieses Jahr 28 Vorschulkinder und sind dabei 5 Erzieherinnen.
Wir treffen uns einmal die Woche am Nachmittag.
Themen sind ganz verschieden zu anfang fragen wir die Kinder was sie bei den Treffen machen möchten z.B. Feuerwehr, Polizei, Eisenbahn fahren, Spielplätze besuchen, Basteln und vieles mehr.
Natürlich geben auch wir Themen vor.

Wieviele Kinder sind es bei dir? Ist es nicht möglich das eine zweite Erzieherin dazu kommt?

Noch eine frage habe ich: nach welchem Konzept arbeit ihr in eurem Haus?

Tanja hat geschrieben:Nun noch ne Frage: Ab wann bekommen Kinder eine 1:1 Betreuung? Dieses Mädchen hat irgendwie keine?!?
Was genau meinst du damit? Ich habe selbst einen Jungen in der Gruppe der ein CI (Cholearimplantat) trägt aber es hat sich bisher noch keine Sprache eingestellt. Er wird immer von einer Erzieherin im Tagesablauf begleitet.
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