Theorie, Berufsalltag und was wo anders nicht hin passt
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Vorlesung im easyCredit-Hörsaal

Beitragvon Claudia am Mittwoch 7. Februar 2007, 21:40

:roll: :(

web.de hat geschrieben:Klamme Hochschulen setzen zunehmend auf Sponsoring durch Firmen und taufen ihre Hörsäle auf Namen von Discountern oder mittelständischen Unternehmen. An der Uni Erlangen-Nürnberg darf jetzt eine Bank für Ratenkredite werben

Was haben das Nürnberger Frankenstadion und der Hörsaal IV der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Erlangen-Nürnberg gemeinsam?

Beide sind ihre traditionellen Namen los - sie tragen jetzt den des Ratenkredites easyCredit.

Dass Fußballstadien von Firmen wie AOL, SignalIduna oder Allianz gesponsort werden, damit haben sich Fußballfans mittlerweile abgefunden. Gut finden sie das aber noch lange nicht.

[...]

Für eine Finanzspritze von 130.000 Euro hat die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität den Hörsaal V umgetauft. Sponsor ist die Nürnberger TeamBank, die den Kredit anbietet.

Die Praxis des Hörsaal-Sponsorings ist an deutschen Hochschulen mittlerweile keine Ausnahme mehr. An der Uni Erlangen-Nürnberg ist es bereits der vierte Hörsaal, der nach einem Sponsor benannt ist. So gibt es neben den Räumen LG 0.144 oder LG 3.155 auch den GfK-Hörsaal, gesponsert von der Gesellschaft für Konsumforschung.

An der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt wurde im letzten Oktober der Aldi-Süd-Hörsaal eingeweiht. Am Eingang sind jetzt drei Aldi-Schilder angebracht. Ein großes in dunkelblau, weiß und silber, daneben zwei kleinere in den Original-Aldi-Farben, beleuchtet mit Spots.

Die Hochschule hat keine Sorge, dass die Studenten von den Firmeninteressen des Discounters beeinflusst werden könnten: "Wir haben vertraglich geregelt, dass im Hörsaal selbst keine Schilder von Aldi angebracht werden", sagt FH-Sprecherin Katja Klein, "damit garantieren wir, dass die Studenten nicht in ihrer Konzentration gestört werden."

Der Freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs) sieht das Hochschul-Sponsoring von Unternehmen als falschen Weg. Konstantin Bender vom fzs-Vorstand bezeichnet die Entwicklung "als Zeichen verfehlter Politik" und sieht die Aufgabe der Hochschulfinanzierung beim Staat.

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) dagegen begrüßt die Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen, da sie Möglichkeiten zur Kooperation bei Praxissemestern oder Diplomarbeiten liefern. Allerdings müsse die Lehre frei von der Beeinflussung durch Firmen bleiben.

Für die Hochschulen sind Sponsorengelder für Hörsäle eine willkommene Einnahmequelle, die sich in den nächsten Semestern wohl weiter durchsetzen wird. Einer der Vorreiter ist die Universität Mannheim - sie hat mit Hilfe von Sponsoren bereits rund zwölf Millionen Euro für die Renovierung von Hörsälen eingenommen.

Im 300 Jahre alten Barockschloss tragen die Unterrichtsräume jetzt Namen von Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen. Der nach einer Stiftung benannte "Wilhelm-Müller-Hörsaal" klingt zumindest dezenter als "Aldi-Süd-Hörsaal" oder "easyCredit-Hörsaal".


Quelle und der ganze Text: web.de

Was haltet ihr davon?
Wo soll das enden?
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Beitragvon Andrea am Mittwoch 7. Februar 2007, 22:08

Hallo,

Wo soll das enden?


Ganz klarer Weg:

die Schulen bekommen demnächst Bandenwerbung wie im Stadion, Vor den Pausen werden Webespots akustisch eingeblendet, Schulbücher erhalten einen Werbestempel : " Dies ist eine freundliche Leihgabe der Firma XYZ", ...

Kindergärten heißen demnächst nicht mehr Pusteblume, Regenbogenland oder die kleinen Strolche sonder
- Aldiknirpse
-Edekamäuse
-Realkinder
oder
Lidlkindertraumland
Das Spielzeug wird gesponsert, natürlich mit Werbung. Elternzeitungen enthalten nicht mehr die aktuellen Themen aus dem Kigaalltag sondern die aktuellen Angebote der Discounter. Der Eingangsbereich wird natürlich auch als Werbefläche genutzt (Fotos seiner Kinder will doch eh keiner sehen und was die so machen - kennt man doch alles eh schon).
Die Kitaleitung meldet sich dann nur noch so am Telefon: "Herzlich Willkommen in unserem Lidltraumland. Darf ich ihnen vor Ihrem Anliegen noch unser aktuellen Angebote vorstellen?", ...

Die Krabbelgruppen/ Eltern-Kind-Gruppen/ Pekipgruppen wollen natürlich auch gesponsert werden und anstatt aktuellen Gesprächsrunden preist die Gruppenleitung die neusten Erscheinungen à la Tupper an. Die Hits der Kids werden Werbelieder und Sprachförderung ist doch auch wunderbar mit Werbesprüchen möglich.
Die Dozenten in diesem Bereich erhalten natürlich dann Provision - je mehr Teilnehmer dort dann kaufen um so mehr erhält die Leitung, ...

Und an die Schwangeren hat man natürlich auch gedacht: Werbung für den Bauch - Bauchfrei ist schließlich hip. Darauf wird dann eintätowiert: Abi 2tausenirgendwas - Aldi (oder ähnliches) macht’s möglich.
Finanzielle Unterstützung natürlich nur wenn man dem Baby das Markenzeichen nach der Geburt auch sofort auf die Stirn stempeln kann ...

Ich find’s: :? :roll: :( :cry: :evil:
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
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    dann kann ich auch nicht,
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    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
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Beitragvon Claudia am Dienstag 19. Juni 2007, 14:46

Gut geschrieben, danke Andrea!


Nun ist gleich auf der Startseite der Uni Frankfurt ein Link zu den neuen Informationen:

uni-frankfurt.de hat geschrieben:Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Johann Wolfgang Goethe-Universität steht vor den wichtigsten Reformen der letzten 50 Jahre. Wie Sie den Medien in den letzten Monaten bereits entnehmen konnten, planen wir die Umwandlung der Hochschule in eine Stiftung verbunden mit einem Höchstmaß an Autonomie. Hierfür wird gerade die gesetzliche Grundlage geschaffen. Mit diesem ehrgeizigen Schritt will die Universität an ihre Tradition als erste deutsche Stiftungsuniversität anknüpfen, als die sie von Frankfurter Bürgern 1914 gegründet wurde.

Die Reform ist kein Selbstzweck. Anknüpfend an die Ziele des Hochschulentwicklungsplans von 2001 hilft uns die Stiftung, in den kommenden Jahren unsere Spitzenstellung national wie international weiter auszubauen. Von der Stiftung erhoffen wir uns in Zeiten knapper öffentlicher Kassen neue Spielräume für Forschung und Lehre. Wir versprechen uns von ihr auch eine stärkere Wechselwirkung mit der Gesellschaft. Nach jetziger Planung erscheint eine Umwandlung zum 1.1.2008 als möglich.

Parallel dazu strebt die Johann Wolfgang Goethe-Universität an, ein in Deutschland einzigartiges Maß an Autonomie erlangen. Internationale Erfahrungen belegen: Die Freiheit von staatlicher Detailsteuerung ist eine zentrale Voraussetzung für die Verwirklichung von universitärer Exzellenz. Die Universität Frankfurt muss daher in Zukunft über wichtige Punkte ihrer Entwicklung selbst entscheiden können.

Die vorliegende Seite liefert Ihnen nützliche Hintergrundinformationen zu unserem Projekt. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter stiftungsuni@uni-frankfurt.de zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Prof. Dr. Rudolf Steinberg
Präsident


Super. Da freuen wir uns doch Alle.

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Beitragvon Claudia am Mittwoch 27. Juni 2007, 13:27

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Beitragvon Denise am Mittwoch 27. Juni 2007, 19:05



Die Diskussion finde ich gut.
Einerseits ist es ja schon so, dass ich (jetzt bezogen auf die Uni) schon gerne mal in besser ausgestatteten Räumen Vorlesungen und Seminare hätte. Und wenn dafür ein Hörsaal dafür Sparkassen-Hörsaal heißen würde, meinetwegen. Das Problem ist eben nur, dass es dann nicht bei der Umbenennung bleibt und jetzt wird man ja teilweise schon in der Uni an so Ständen mit Werbung zugemüllt (das ist im Moment aber immerhin weniger aggressiv als letztes Jahr noch, ich meine auch irgendwo mal gehört zu haben, dass sich da zu viele Leute beschwert haben).
Ich darf eigentlich auch nicht länger drüber nachdenken, sonst fällt mir wieder ein, dass mit den Studiengebühren bis jetzt fast nichts gemacht wurde (die arme Uni hat ja kein Geld, aber die Erlaubnis für Werbestände werden sie ja sicher auch nicht einfach so aus Nächstenliebe verschenken) und dann rege ich mich nur wieder auf :wink:
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Beitragvon Claudia am Freitag 29. Juni 2007, 00:50

Hach, du sprichst mir aus der Seele.

Danke. :wink:
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Beitragvon befana am Mittwoch 18. Juli 2007, 07:10

Andrea hat geschrieben:Ganz klarer Weg:
die Schulen bekommen demnächst Bandenwerbung wie im Stadion, Vor den Pausen werden Webespots akustisch eingeblendet, Schulbücher erhalten einen Werbestempel : " Dies ist eine freundliche Leihgabe der Firma XYZ", ...

Dieser Weg scheint doch nicht so klar zu sein, noch stellt sich der Bundesgerichtshof dagegen.
In dem Gerichtsverfahren ging es allerdings nicht um ein generelles Verbot, sondern es sollte geklärt werden, "wo die Grenzen der Schulwerbung liegen".

...mehr darüber unter bildungsklick.de

Einerseits ist es ja schon so, dass ich (jetzt bezogen auf die Uni) schon gerne mal in besser ausgestatteten Räumen Vorlesungen und Seminare hätte. Und wenn dafür ein Hörsaal dafür Sparkassen-Hörsaal heißen würde, meinetwegen. Das Problem ist eben nur, dass es dann nicht bei der Umbenennung bleibt und jetzt wird man ja teilweise schon in der Uni an so Ständen mit Werbung zugemüllt [...].

Das Problem sehe ich eher darin, dass die Kinder und Jugendlichen sich kritiklos auf bestimmte Marken festlegen.
Schon jetzt gibt es genug, die nur die "Fischstäbchen von Iglo" essen, weil die Werbung so nett ist.
Hier konnten Eltern und Schüler durch den Kauf von Bahlsen-Produkten Punkte sammeln und damit eine finanzielle Unterstützung für eine Klassenfahrt erhalten.

Und darin sehe ich eine weitere Gefahr.
Nicht nur, dass Werbung gezielt die Bedürfnisse anspricht, sondern auch das Bearbeiten von allen Seiten.
Der Kampf in der Klasse, wer hat mehr Punkte, die Unterstützung der Lehrer, durch forcieren und einsammeln, das evt. sichtbare Erfolgserlebnis, das Gruppengefühl etc.
Um Werbung werden wir in absehbarer Zeit nicht herumkommen.
Die Frage ist nur, wo die Grenzen liegen.
Um diese Grenzen verbindlich festzulegen setzt sich der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ein.
Mal sehen, mit wieviel Erfolg.
Lieben Gruss
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Beitragvon Denise am Samstag 21. Juli 2007, 21:26

befana hat geschrieben:Das Problem sehe ich eher darin, dass die Kinder und Jugendlichen sich kritiklos auf bestimmte Marken festlegen.
Schon jetzt gibt es genug, die nur die "Fischstäbchen von Iglo" essen, weil die Werbung so nett ist.


Im schulischen Bereich sehe ich da auch mehr Gefahren als in der Uni (wobei ich manchmal bezweifle, dass alle Studenten einigermaßen refkletiert mit Werbung und Medien allgemein umgehen können :wink: ).
Und wie gesagt, bei der Uni geht es mir auch eher um Finanzierungsdinge als um moralische Verpflichtungen (also wenn die Uni immer behauptet, kein Geld zu haben und deshalb dringend Studiengebühren einnehmen zu müssen, aber gleichzeitig besagten Firmen sicherlich auch nicht aus reiner Nächstenliebe erlaubt, da Werbung zu machen).
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