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UN-Konvention zu Menschen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon Muchai am Montag 29. Dezember 2008, 11:51

Sonderschulen: Am Ende des Sonderwegs

Behinderte sollen an Regelschulen unterrichtet werden, verlangt eine UN-Konvention. Gerade hat Deutschland sie ratifiziert – was wird nun aus den Sonderschulen?

(...)Das dürfte der Grund dafür sein, dass Deutschland sich zwar seit Jahrzehnten in einem politischen Stellungskrieg um Fragen der Schulstruktur aufreibt – dass aber die 430000 Sonderschüler in diesem Streit keine Rolle spielen.

Doch das wird sich ändern. In der vergangenen Woche hat der Bundesrat die UN-Konvention über die Rechte Behinderter ratifiziert, von Januar an ist sie in Deutschland geltendes Recht. Und diese Konvention, das lässt sich ernsthaft kaum bestreiten, verlangt, dass Behinderte an regulären Schulen unterrichtet werden. Das gilt für körperbehinderte ebenso wie für geistig behinderte Kinder; und die deutsche Praxis, Problemschüler als »Lernbehinderte« auszusortieren, dürfte mit der Konvention ebenfalls unvereinbar sein.(...)

Bild DIE ZEIT

Bild UN-Behindertenkonvention (entscheidend ist dabei Artikel 24)
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Re: UN-Konvetion zu Menchen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon Muchai am Montag 29. Dezember 2008, 12:06

Artikel 24 im Wortlaut:
Artikel 24
Bildung
1.
Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht der Menschen mit Behinderungen auf Bildung. Um die Verwirklichung dieses Rechts ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu erreichen, gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslange Fortbildung, mit dem Ziel,
a) die menschlichen Möglichkeiten und das Gefühl der Würde und des eigenen Werts voll zur Entfaltung zu bringen und die Achtung vor den Menschenrechten, Grundfreiheiten und der menschlichen Vielfalt zu stärken;
b) die Persönlichkeit, die Begabungen und die Kreativität sowie die geistigen und körperlichen Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen voll zur Entfaltung zu bringen;
c) Menschen mit Behinderungen die wirksame Teilnahme an einer freien Gesellschaft zu ermöglichen.

2.
Bei der Verwirklichung dieses Rechts stellen die Vertragsstaaten sicher,
a) dass Menschen mit Behinderungen nicht auf Grund ihrer Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden und dass Kinder mit Behinderungen nicht auf Grund ihrer Behinderung vom unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht oder von der Sekundarschulbildung ausgeschlossen werden;
b) dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen in der Gemeinschaft, in der sie leben, Zugang zu einem integrativen, hochwertigen und unentgeltlichen Grundschulunterricht und einer entsprechenden Sekundarschulbildung haben;
c) dass angemessene Vorkehrungen für die Bedürfnisse des Einzelnen getroffen werden;
d) dass Menschen mit Behinderungen innerhalb des allgemeinen Bildungssystems die notwendige Unterstützung erhalten, um ihre wirksame Bildung zu erleichtern;
e) dass in Übereinstimmung mit dem Ziel der vollständigen Integration wirksame individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen in einem Umfeld, das die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung gestattet, angeboten werden.

3.
Die Vertragsstaaten ermöglichen Menschen mit Behinderungen, lebenspraktische Fertigkeiten und soziale Kompetenzen zu erwerben, um ihre volle und gleiche Teilnahme an der Bildung und als Mitglieder der Gemeinschaft zu erleichtern. Zu diesem Zweck ergreifen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen, um insbesondere
a) das Erlernen von Brailleschrift, alternativer Schrift, ergänzenden und alternativen Formen, Mitteln und Formaten der Kommunikation, von Orientierungs- und Mobilitätsfertigkeiten sowie die Unterstützung und Beratung durch andere Menschen mit Behinderungen zu erleichtern;
b) das Erlernen der Gebärdensprache und die Förderung der sprachlichen Identität der Gehörlosen zu erleichtern;
c) sicherzustellen, dass die Bildung und Erziehung von Menschen, insbesondere Kindern, die blind, gehörlos oder taubblind sind, in den für den Einzelnen am besten geeigneten Sprachen und Formen und Mitteln der Kommunikation sowie in einem Umfeld erfolgt, das die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung gestattet.

4.
Um zur Verwirklichung dieses Rechts beizutragen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen, um Lehrkräfte, einschließlich Lehrkräfte mit Behinderungen, die in Gebärdensprache oder Brailleschrift qualifiziert sind, einzustellen und Fachkräfte und Mitarbeiter auf allen Ebenen des Bildungswesens fortzubilden. Diese Fortbildung hat die Sensibilisierung für Behinderungen und die Verwendung von geeigneten ergänzenden und alternativen Formen, Mitteln und Formaten der Kommunikation sowie pädagogische Verfahren und Materialien zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen einzuschließen.

5.
Die Vertragsstaaten stellen sicher, dass Menschen mit Behinderungen ohne Diskriminierung und gleichberechtigt mit anderen Zugang zu allgemeiner Hochschulbildung, Berufsausbildung, Erwachsenenbildung und lebenslangem Lernen haben. Zu diesem Zweck stellen die Vertragsstaaten sicher, dass für Menschen mit Behinderungen angemessene Vorkehrungen getroffen werden.

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Re: UN-Konvetion zu Menchen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon Claudia am Montag 29. Dezember 2008, 13:49

:shock: Ab Januar? Und wie soll das gehen, einfach so?

Ich mein, ich fände es klasse, aber das hier liest sich etwas weltfremd (für die fehlende Zeit).
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Re: UN-Konvetion zu Menchen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon Muchai am Dienstag 30. Dezember 2008, 01:26

Weiter unten steht das Procedere:
(...)Drei Jahre wollen die Kultusminister sich geben, um auf die neue Rechtslage zu reagieren. Als die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karin Evers-Meyer, von den Ländern wissen wollte, wie sie die UN-Konvention umzusetzen gedächten, bekam sie beispielsweise aus Baden-Württemberg einen bemerkenswert dreiste Antwort. Der englische Begriff der inclusion, mit dem die UN in ihrem Originaltext die erwünschte Art des Schulunterrichts beschrieben, sei im Deutschen unübersetzbar, weshalb offenbleiben müsse, ob Behinderte Anspruch auf Unterricht an Regelschulen hätten.(...)

Zu Baden-Württemberg gibt es noch einiges zu sagen, aber das muss ich noch komprimiert zusammenfassen. Aber nicht jetzt...
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Re: UN-Konvetion zu Menchen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon Muchai am Freitag 23. Januar 2009, 18:15

Recht drastisch wird die Situation von Menschen mit Behinderung hier dargestellt:

"Die unverdünnte Hölle"

Menschen mit Behinderungen werden in Deutschland ausgegrenzt und in Sonderschulen, Werkstätten und Heime abgeschoben. Nun tritt eine Uno-Konvention in Kraft, der ein radikales Umdenken folgen müsste. Doch die Bundesregierung signalisiert: Alles soll so bleiben, wie es ist.

(...)Behindertenvertreter plädieren deshalb für eine Abschaffung des Sonder-Förderschulsystems. Von "segregierender Beschulung" spricht der Sozialverband VdK. Für Eva-Maria Thoms, Gründerin der Initiative "Mittendrin", sind diese Schulen "nicht mehr als ein Abfalleimer". Mit den Vorgaben der Uno-Konvention sei dieses Schulsystem nicht zu vereinbaren, pflichtet die Menschenrechtsexpertin Theresia Degener bei.

Hans Wocken, Professor für Pädagogik in Hamburg, belegt in einer Studie sogar, dass die Förderschule Kinder dümmer macht, als sie sind. Der Wissenschaftler hat empirisch nachgewiesen, dass die Leistungen der Schüler umso schlechter sind, je früher sie auf eine Förderschule gehen und je länger sie dort verweilen. "Schüler wachsen mit den Ansprüchen, die man an sie stellt", sagt Wocken, "doch in Sonderschulen herrscht eine regelrechte Friedhofsruhe." Wenn die Pädagogen ständig schützend ihre Hand über die Kinder hielten, "dann entsteht keine Atmosphäre, in der sich ein Kind gut entwickeln kann". Der Professor plädiert dafür, alle Kinder auf dieselbe Schule zu schicken: "Die lernen doch am besten voneinander." Das Leistungsgefälle sporne alle in der Klasse an.(...)

:arrow: Der Spiegel
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Re: UN-Konvetion zu Menchen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon Claudia am Freitag 23. Januar 2009, 20:53

Muchai hat geschrieben:
Spiegel.de hat geschrieben:Hans Wocken, Professor für Pädagogik in Hamburg, belegt in einer Studie sogar, dass die Förderschule Kinder dümmer macht, als sie sind. Der Wissenschaftler hat empirisch nachgewiesen, dass die Leistungen der Schüler umso schlechter sind, je früher sie auf eine Förderschule gehen und je länger sie dort verweilen. "Schüler wachsen mit den Ansprüchen, die man an sie stellt", sagt Wocken, "doch in Sonderschulen herrscht eine regelrechte Friedhofsruhe." Wenn die Pädagogen ständig schützend ihre Hand über die Kinder hielten, "dann entsteht keine Atmosphäre, in der sich ein Kind gut entwickeln kann". Der Professor plädiert dafür, alle Kinder auf dieselbe Schule zu schicken: "Die lernen doch am besten voneinander." Das Leistungsgefälle sporne alle in der Klasse an.(...)

:arrow: Der Spiegel

Mein Reden.. ;)
Auch u.a. wieder Scaffolding.
Hm, aber noch einer anderen Stellen hatte ich es vor kurzem wieder erwähnt. :kopfkratz:


Bin auf jeden Fall der selben Überzeugung (durch wissenschaftl. Erkenntnisse und eigene Erfahrungen).
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Re: UN-Konvention zu Menschen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon Muchai am Freitag 23. Januar 2009, 21:22

Auch wenn ich mich damit weit aus dem Fenster lehne, glaube ich nicht, daß es gelingen wird, die speziellen Schulen vollkommen in das Regelschulsystem zu integrieren.

Was die reine Körperbehinderung betrifft, führt kein Weg an der UN-Vorgabe vorbei, ähnlich dürfte es im bereich der Lern- und geistigen Behinderung verhalten.
Wenn ich mir aber anschaue, welche Kinder und Jugendliche in unserer Einrichtung beschult werden, wird man sicher auch andere Wege der Partizipation finden müssen.
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Re: UN-Konvention zu Menschen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon Muchai am Freitag 23. Januar 2009, 21:25

Weil's mir gerade einfällt (und mein Weiterbildungsdilemma ganz gut beschreibt): bis auf Sonderpädagogik gibt es kaum Möglichkeiten, flächendeckend im Bundesgebiet auf dem Gebiet der Heilpädagogik zu studieren...
Das sagt auch schon einiges aus...
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Re: UN-Konvention zu Menschen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon schlingeline am Freitag 13. Februar 2009, 00:00

Hi an alle,
Muchai hat geschrieben:...Was die reine Körperbehinderung betrifft, führt kein Weg an der UN-Vorgabe vorbei, ähnlich dürfte es im bereich der Lern- und geistigen Behinderung verhalten....


bitte die Schwerhörigen und Ertaubten nicht vergessen, denn in einer Regelschule bedeutet bzw. abläuft das ist doch eine große Zumutung für diese Schüler.
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Re: UN-Konvention zu Menschen mit Behinderung: Deutscher Sonderweg vor dem Aus

Beitragvon Ne55i am Samstag 14. Februar 2009, 11:54

Ich habe mich ja nun lange zurückgehalten mit meiner Meinung.
Ich werde bei solchen Diskussionen meist einfach nur emotional aufgewühlt. Alle paar Jahre geht es erneut um das Thema Partizipation und damit verbunden um Inklusion. Seit den 70er Jahren gibt es Studien mit Modellprojekten, bei welchen selbst schwerst geistig behinderte Schüler erfolgreich in Regelschulklassen unterrichtet wurden, ohne Benachteiligung für die anderen Mitschüler. (Ich weiß nicht, wie oft ich dies schon im Forum angebracht habe.... Konsequenzen werden aber in der breiten Bildungslandschaft nicht umgesetzt, im Gegenteil, unser Schulsystem wird noch differenzierter und sondert mehr denn jeh aus.
Im Prinzip ändert auch die aktuelle Diskussion nichts an dieser Lage. Heute genau wie vor 40 Jahren ist es möglich, dass sich Eltern, Lehrer und Schulen für die Integration einzelner Schüler einsetzen und erfolgreich arbeiten. Für die flächendeckende Umsetzung müssten finanzielle Mittel bereitgestellt werden (Umschulung der Lehrkräfte, Veränderung der Unterrichtsmethodik, Sozialpädagogen und Heilpädagogen in Regelschulklassen etc.) und bestehende Programme ausgebaut werden. Daran besteht jedoch auf politischer Seite kein Interesse und die große Bevölkerung setzt die Politiker nicht genügend unter Druck. Ich nehme also an, es bleibt beim Alten.
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