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Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon Linda40 am Sonntag 22. Februar 2009, 13:35

Ich bin mit einem neuen Tageskind in der 2. Woche der Eingewöhnung. Das Kind wird im April "schon" 2 Jahre alt.
Üblicherweise kommen die Kinder ja etwas jünger in die Tagespflege. Die Eingewöhnung ansich verläuft ganz gut.
Die Kleine ist schon ca. 2-3 Std. ohne die Mama bei mir. Die Verabschiedung verläuft ohne Tränen.

Ich muß hierbei noch hinzufügen, das es eine ganz junge Mama ist (19 Jahre). Die junge Mama wurde bisher und wird in der Erziehung und Betreuung durch ihre Tante unterstützt. Die Tante hat in Absprache mit der jungen Mama auch veranlasst, das die Kleine in die Kindertagespflege kommt. Bisher bestanden keinerlei Kontakte zu Kindern. Das Kind ist allerdings gewöhnt öfter von anderen, ihr vertrauten Personen betreut zu werden. Deswegen vermute ich, das die Eingewöhnung bisher ganz gut läuft.

Die junge Mutter und die Tante äußerten, das dem Kind eine "gewisse Struktur" in der Erziehung und im Tagesablauf fehlen.

Nun fallen mir so einige Dinge auf, die ich mal hier beschreiben möchte und erhoffe mir hier Ratschläge.

So ist das Kind z .B. gewöhnt den ganzen Tag mit einer Trinkflasche (mit Strohhalmaufsatz) herumzulaufen. Ist diese Flasche nicht in Sichtweite, so weint sie die ganze Zeit nach ihrer Flasche. Hat dabei eine gute Ausdauer. :?

Meine Tageskinder dürfen jederzeit trinken, lernen aber das in der Küche die Tassen und Flaschen stehen. Nach dem Trinken stellen sie ihre Trinkgefäße dann in der Küche wieder auf den Tisch. Das funktioniert natürlich bei dem neuen Kind noch nicht. Dafür ist ja diese "Angewohntheit" zu eingefahren und ist sie noch zu kurz hier. Das ist mir schon klar.

Nun meine Frage, soll ich sie nun von Anfang an daran gewöhnen, das es hier anders ist? Eigentlich sieht sie es ja von den anderen Kindern nicht anders. Oder sollte man sie erst gewähren lassen und später in Angriff nehmen, wenn sie länger da ist?

Mir ist auch aufgefallen, wenn sie essen stehen sieht, das sie ständig essen möchte. Steht irgendwo etwas griffbereit, bedient sie sich sofort. Setzen wir uns am Morgen zur Obstmahlzeit möchte sie alle möglichen verschiedenen Obstsorten haben, beisst einmal davon ab, dann möchte sie das nächste haben. Mag sie es nicht mehr, dann spuckt sie es einfach aus.

Sie ist es auch gewöhnt mit einer Flasche ins Bett zu gehen. Noch ist sie ja nicht soweit, das sie Mittagsschlaf hier macht.
Aber da stellt sich für mich die Frage, ob ich ihr dann erst einmal die Flasche lasse. Ich möchte natürlich auch nicht, das das Kind die ihr gewohnten Dinge auf einmal ablegen muß. Vor allem, das sie dann hier nur weinen muß.

Wie geht man das am besten an? Erst einmal dem Kind alles lassen, was es so von zu Hause gewöhnt ist oder behutsam schon schrittweise verringern?

Da die junge Mutter noch keine Arbeit hat besteht kein zeitlicher Druck, das ihr Kind also schon die volle Betreuungszeit von 7 Std. bleiben muß. Wir haben uns erst einmal auf 2-3 Std. am Vormittag geeinigt. Wollen es langsam angehen lassen.
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Re: Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon pusteblume85 am Montag 23. Februar 2009, 08:08

ich würde von anfang an ihr zeigen, das es anders läuft. wenn du sie erst gewähren lässt und es dann ihr verbietest, ist sie meiner meinung noch mehr verunsichert als wenn du es von anfang an sagst und zeigst
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Re: Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon Linda40 am Montag 23. Februar 2009, 14:18

Danke für Deine Meinung. ;)

Das ist ja eigentlich auch meine Einstellung. Andererseits ist das dann jetzt, gerade am Anfang, auch nicht so einfach für das Kind. Sind ja dann evtl. krasse Gegensätze.

Heute ist das Kind leider nicht gekommen, da es Fieber hat.

Hoffe, das es dann nicht allzu lange "pausieren" muß. :?
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Re: Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon pusteblume85 am Montag 23. Februar 2009, 17:49

ach das wird schon :-)
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Re: Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon befana am Montag 23. Februar 2009, 20:43

Hallo Linda,
so wie du es schilderst, kann es sein, dass die Flasche ihr Anker ist.
Normalerweise denke ich auch, dass die Kinder irritiert sind, wenn sie es erst dürfen und dann nicht.
Manche Dinge sollte man gleich einführen.
Aber sollte es der Anker sein, denke ich, man sollte sie ihr lassen.
Kannst du einschätzen, ob sie weint, weil sie sauer ist, oder verzweifelt?
Würde ihr auch die leere Flasche reichen?
Wenn ja, kannst du ihr vielleicht eine volle Flasche in die Küche stellen und dort wird getrunken, die leere darf sie rumschleppen.

Mir ist auch aufgefallen, wenn sie essen stehen sieht, das sie ständig essen möchte. Steht irgendwo etwas griffbereit, bedient sie sich sofort. Setzen wir uns am Morgen zur Obstmahlzeit möchte sie alle möglichen verschiedenen Obstsorten haben, beisst einmal davon ab, dann möchte sie das nächste haben. Mag sie es nicht mehr, dann spuckt sie es einfach aus.

Das erlebe ich auch oft bei unseren neuen Kindern.
Solange sie noch so jung sind, sehe ich es nicht als Problem an, wenn es verschiedene Obstsorten sind.
Greifen sie aber nach einem Apfel, beißen einmal ab und nehmen sich den nächsten, schreite ich ein.
Mich hat eine Zeit lang sehr gestört, dass manche Kinder z.B. Möhre durchkauen und dann ausspucken um sich das nächste zu nehmen. Heute weiß ich, dass es der Anfang zum Möhrenessen ist. Erst gewöhnen sie sich an den Geschmack, das Schlucken kommt später.

Sie ist es auch gewöhnt mit einer Flasche ins Bett zu gehen. Noch ist sie ja nicht soweit, das sie Mittagsschlaf hier macht.
Aber da stellt sich für mich die Frage, ob ich ihr dann erst einmal die Flasche lasse. Ich möchte natürlich auch nicht, das das Kind die ihr gewohnten Dinge auf einmal ablegen muß. Vor allem, das sie dann hier nur weinen muß.

Das sehe ich auch so.
Schlafen in fremder Umgebung hat viel mit Vertrauen und Sicherheit zu tun.
Deshalb würde ich ihr dafür die Flasche lassen.
Nach einiger Zeit weißt du, ob sie richtig angekommen ist und ob es bei der Flasche bleibt.
Wir vergessen sie irgendwann und wenn die Kinder mehrere Tage nicht danach fragen, bekommen sie diese auch nicht mehr.
Beim letzten Flaschenkind mussten wir mittags noch die Milch erwärmen. Nach einigen Wochen baten wir die Mutter auf Wasser umzusteigen, weil es besser für die Zähne ist.
Innerhalb weniger Tage war die Flasche unnötig.
Lieben Gruss
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Re: Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon Linda40 am Dienstag 24. Februar 2009, 06:33

@Befana

Das Kind wird im April 2 Jahre alt. Eigentlich finde ich, das ein Kind in dem Alter nicht mehr mit einer Flasche herum laufen sollte. Ich betreue ja noch ein Kind mit 18 Monaten, da ist das kein Problem. Das scheint mir eben von zu Hause so gewöhnt zu sein.
Ich habe beobachtet, das sie kaum etwas trinkt, meist nur am Strohhalm nuckelt. Wenn sie keine Flasche hat, dann steckt sie ständig beide Hände in den Mund.
Zu Hause würde sie das nicht tun. Das kann natürlich auch mit den Zähnen zusammenhängen.

Der Tipp mit der vollen Flasche in der Küche und der leeren Flasche fürs Kind finde ich gut. Ich befürchte aber eher, sie würde dann beide Flaschen haben wollen. Aber ich würde das auf alle Fälle mal probieren.

Ich habe auch die Beobachtung gemacht, das sie eher wütend ist. Sie neigt dann auch dazu, Spielzeuge durchs Zimmer zu werfen. Körperliche Nähe lässt sie dann nicht zu. Erst, wenn dieser "Wutanfall" vorbei ist.

Das Schlafen wird noch weit entfernt sein. Da die Mutter ja noch nicht arbeitet, ist es kein Problem. So werde ich mich erst einmal auf die Eingewöhnung hier in den Vormittagsstunden konzentrieren. Mehr als 2-3 Std. sind noch nicht möglich.
Aber das ist ja auch o.k. so, wenn von Seiten der Mutter kein Druck ist.

Beim Obstessen hatte ich auch nicht den Eindruck, das ihr Verhalten mit den Obstsorten zusammenhängt, sondern eben allgemein mit dem Essen. Als ich ihr z.B. 2 Kekse gegeben hatte wollte sie ständig Kekse haben und wimmerte eine ganze Zeit nach Keksen. Als sie keinen Keks mehr bekam war sie wieder wütend und schrie.

Es tut mir eben leid, das es in der Eingewöhnung zu solchen Situationen kommen muß. Heute wird sie ja sicherlich noch nicht kommen, da sie gestern Fieber hatte. So bin ich gespannt auf ihr Verhalten, wenn sie wieder da ist.

Mein Gefühl sagt mir, das dies keine einfache Eingewöhnung und Betreuugszeit wird. Das wird eine Herausforderung für mich.
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Re: Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon pusteblume85 am Dienstag 24. Februar 2009, 08:05

das kind scheint nicht einfach zu sein....aber sollte ihr aber nicht alles durch gehen lassen auch mit den wutanfällen. dann lass sie bocken. auf der nase herum tanzen gibts nicht...sie ist erst 2. okay mit der flasche das kann sein...hat sie kein lieblingskuscheltier?
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Re: Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon befana am Dienstag 24. Februar 2009, 10:35

Guten Morgen Linda,
auch ich habe ein Problem damit, wenn Kinder in dem Alter mit der Flasche oder einem Nuckel rumlaufen.
Und ich finde es wichtig, dass Kinder sich in der Einrichtung im Laufe der Zeit daran gewöhnen, ohne aus zukommen.
Nicht nur, weil ich es nicht gut finde, sondern weil es sie auch im Alltag behindert. Sie haben die Hände nicht frei, u.U. gibt es Probleme beim Sprechen, die Zähne leiden darunter etc. Gründe dagegen gibt es genug.
Wenn ich diese Gründe gegen den Anker in der Eingewöhnung halte, hat für mich der Anker, das emotionale Wohlbefinden, Vorrang.
Klar ist sie es von zu Hause so gewöhnt, vielleicht ist sie auch in Krisenzeiten mit der Flasche getröstet worden und hat dadurch gelernt, bei Dingen, die sie aus der Bahn werfen, dass ihr die Flasche ein treuer Helfer ist.
Aus der Bahn werfen können schon Kleinigkeiten, die wir gar nicht registrieren (Müdigkeit, anderes Kind ist zu dicht, die Strumpfhose zwickt...), deshalb ist es wichtig, zu beobachten, in welchen Situationen sie nach der Flasche greift und wann sie diese vielleicht für einen kurzen Moment liegen lässt.
Oft beobachten wir, dass Kinder, die den Nuckel nur noch zum Schlafen benötigen, plötzlich den ganzen Tag damit rumlaufen. Fragen wir nach, ob sich zu Hause etwas verändert hat, erfahren wir, die Oma ist krank, der Papa arbeitet gerade extrem viel etc.
Ganz extrem ist es, wenn ein Geschwisterchen gekommen ist, auch wenn dieses gar keinen Nuckel hat.
Linda hat geschrieben:Ich habe beobachtet, das sie kaum etwas trinkt, meist nur am Strohhalm nuckelt. Wenn sie keine Flasche hat, dann steckt sie ständig beide Hände in den Mund.
Zu Hause würde sie das nicht tun. Das kann natürlich auch mit den Zähnen zusammenhängen.

Kann durchaus sein, dass Mutter es entweder noch nicht beobachtet hat oder ihr die Wünsche erfüllt, sobald sie aus der Bahn kommt (oder, es sind, wie du vermutest die Zähne).
Das Füttern (Nuckeln) ist eine der ersten Grundbedürfnisse die versorgt werden, wenn Kinder auf die Welt kommen.
Es bedeutet für die Kinder Nähe, Sicherheit, Geborgenheit ...
Mit zunehmendem Alter lernen die Kinder Techniken, sich dieses Gefühl auch über andere Dinge zu holen.
Und deshalb ist es wichtig, genau zu beobachten, ob sie sich damit selbst versorgt, also die Flasche benötigt, um im Gleichgewicht zu bleiben.
Mit zunehmender Sicherheit wird sie dieses Gleichgewicht bei dir suchen und über dich andere Techniken erlernen.

Linda hat geschrieben:Ich habe auch die Beobachtung gemacht, das sie eher wütend ist. Sie neigt dann auch dazu, Spielzeuge durchs Zimmer zu werfen. Körperliche Nähe lässt sie dann nicht zu. Erst, wenn dieser "Wutanfall" vorbei ist.

Beim Obstessen hatte ich auch nicht den Eindruck, das ihr Verhalten mit den Obstsorten zusammenhängt, sondern eben allgemein mit dem Essen. Als ich ihr z.B. 2 Kekse gegeben hatte wollte sie ständig Kekse haben und wimmerte eine ganze Zeit nach Keksen. Als sie keinen Keks mehr bekam war sie wieder wütend und schrie.

Klingt sehr anstrengend, aber eher nach Machtkampf als nach wichtigem Bedürfnis.
In dem Fall kann ich den Wutanfall zwar verstehen, würde aber auch nicht darauf reagieren. :D
Es ist für mich schwer, zu erklären, warum ich darin einen Unterschied zur Flasche sehe, aber ich hoffe, du verstehst mich trotzdem.

Linda hat geschrieben:Es tut mir eben leid, das es in der Eingewöhnung zu solchen Situationen kommen muß.

So viele Gedanken wie du dir machst, denke ich, wenn ihr beide diese Hürde genommen habt, werdet ihr ein gutes Team. ;)

Pusteblume hat geschrieben:das kind scheint nicht einfach zu sein....aber sollte ihr aber nicht alles durch gehen lassen auch mit den wutanfällen. dann lass sie bocken. auf der nase herum tanzen gibts nicht...sie ist erst 2. okay mit der flasche das kann sein...hat sie kein lieblingskuscheltier?

Ich denke, die Kleine möchte Linda nicht auf der Nase rumtanzen. Eher glaube ich, dass sie ins Trotzalter kommt, oder dass es bisher ihr Weg war, ihre Bedürfnisse befriedigt zu bekommen.
Das mit dem Kuscheltier ist eine gute Idee.
Wir bitten Eltern mitunter, den Kindern etwas von sich mitzugeben, damit sie sicher sind, die Eltern kommen wieder. Das kann ein Schal der Mutter sein, oder auch ein Pullover.
Lieben Gruss
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Re: Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon pusteblume85 am Dienstag 24. Februar 2009, 13:10

ja mit 2 kann es die trotzphase sein...deswegen muss man auch dagegen steuern und nicht alles durch gehen lassen.weil dann tanzt das kind einem auf der nase herum...das geht sehr schnell wenn man nicht aufpasst.
Die Flasche würde ich ihr langsam entwöhnen, am besten wäre ein lieblingskuscheltier von zu haus.
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Re: Eingewöhnung eines neuen Tageskindes!

Beitragvon Claudia am Dienstag 24. Februar 2009, 13:34

@pusteblume85
Gegen die Trotzphase erziehen?
Liebe Grüße!
Claudia
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