Studium oder doch lieber eine Ausbildung? Welches Studium? Bachelor und Master? Präsenz-, Teilzeit-, oder Fernstudium?
(Für alle User offen.)

Moderatoren: Muchai, Ne55i

Forumsregeln
Willkommen im Unterforum Studien- und Berufswahl!
Bitte unsere Nutzungsbedingungen, die Datenschutzrichtlinie und das Impressum beachten.
Hinweise zur Bedienung sind bei der BBCode-Anleitung und den häufig gestellten Fragen zu finden.
Bei weiteren Fragen bitte an einen Admin wenden.

Was war der Hauptgrund für ein Studium?

Für eine Ausbildung hätte ich kein Abitur gebraucht
1
11%
Mehr Geld
0
Keine Stimmen
Höhere Aufstiegsmöglichkeiten
2
22%
Höheres Ansehen in der Gesellschaft
0
Keine Stimmen
Mein Berufsziel setzte ein Studium voraus
5
55%
Die Vorteile des Studentenlebens
0
Keine Stimmen
Mein Umfeld hat mich sehr beeinflusst, erwartete eine akademische Ausbildung
1
11%
 
Abstimmungen insgesamt : 9

Wieso eigentlich ein Studium?

Beitragvon Claudia am Sonntag 7. Januar 2007, 16:35

Hallo liebe Studenten :wink: !

Ihr hattet Abitur und standet dann vor der Berufswahl.

Wieso habt ihr euch für ein Studium (und damit gegen eine Ausbildung) entschieden?

Oder habt ihr evtl. beides miteinander verbunden?

Erst eine Ausbildung, dann ein Studium? Ein BA-Studium?


Ich freue mich auf eure Antworten. :D
Liebe Grüße!
Claudia
:hack:

"Ich kann, weil ich will, was ich muss."
Immanuel Kant

"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."
Tucholsky

"Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem..."
Valentin
Claudia
*** Admin ***
 
Beiträge: 16417
Registriert: 06.01.2007
Wohnort: Paderborn
Alter: 33
Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KatHO NRW, Abt. Paderborn und Lehrbeauftragte an der Goethe-Universität Frankfurt, sowie freiberufliche Elternberaterin und Autorin
Blog: Blog lesen (118)
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Schulabschluss: Fachgeb. Abitur
Berufsabschlüsse: Diplom-Pädagogin, Sexualwissenschaftlerin (Master of Arts), Erzieherin, Kinderpflegerin
Zusatzqualifikationen: Sexualpädagogin (gsp), Entwicklungspsychologische Beraterin für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern (EPB), StarkeEltern-StarkeKinder-Elternkursleitung beim DKSB, PEKiP®-Gruppenleiterin


Beitragvon Benja am Sonntag 14. Januar 2007, 18:11

Okay, dann fang ich doch einfach mal an :-)

Früher wollte ich immer unbedingt irgendwas mit Kindern machen. Aber nach einem Praktikum im Kindergarten in der 9. Klasse hab ich gemerkt dass genau das nicht das Richtige für mich sei.
Nach der Realschule hab ich dann erstmal eine Bankausbildung gemacht, weil ich keine Lust mehr auf Schule hatte und dachte, dass so eine Ausbildung zum einen ganz nett und hilfreich sein kann, und man auch irgendwas damit anfangen könnte falls es mir gefallen sollte.
Die Ausbildung war auch super, aber dort bleiben wollte ich trotzdem nicht.
Hab dann erstmal Au-Pair gemacht und danach mein Abi nachgeholt.
In der Zeit hab ich überlegt, was denn etwas für mich sein könnte.
Erst dachte ich an Grundschullehramt, aber nach einem Praktikum hab ich gemerkt, dass das auch noch nicht genau das Richtige sei.
Die riesen Klassen fand ich schrecklich und dass man gar nicht wirklich auf die einzelnen Kinder eingehen konnte.
Irgendwann kam meine Mutter an und meinte, wieso ich mir nicht mal über Sonderpädagogik Gedanken machen würde.
Hatte vorher noch gar nicht wirklich davon gehört und auf einmal war alles ganz klar: Das möchte ich machen!!!
Mein mittleres Au-Pair Kind war hyperaktiv und hatte Anzeichen von Autismus; außerdem bekam er Medikamente und musste einmal die Woche zu Social Skills.
Das hat mich schon damals total interessiert und ich kam ausgesprochen gut mit ihm zurecht.
Wieder in Deutschland hatte ich einen Freund, der im Rollstuhl saß. Er meinte, ich sei außerordentlich aufmerksam und einfühlsam.
So kam alles zusammen. Lehrerin fand ich schon immer klasse, nicht zuletzt wegen dem Geld, der Ferien und dass es mit einer Familie vereinbar ist.
Hab dann ein 4-wöchiges Praktikum in einer Sprachheilschule gemacht und studiere jetzt seit Oktober tatsächlich Bachelor Sonderpädagogik.
Gefällt mir seeehr gut bislang und ich denke, dass das wirklich genau das Richtige für mich ist!

... war das jetzt zu lang bzw. hab ich überhaupt die Frage beantwortet?? :lol:
Zuletzt geändert von Benja am Sonntag 14. Januar 2007, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Benja
Forenmitglied
 
Beiträge: 8
Registriert: 13.01.2007

Beitragvon Andrea am Sonntag 14. Januar 2007, 18:45

Benja hat geschrieben:
... war das jetzt zu lang bzw. hab ich überhaupt die Frage beantwortet?? :lol:


zu lang gibt es gar nicht :wink: und die Frage hast du sehr interessant beantwortet :)
Viel Erfolg weiterhin!
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
----------
    Wenn ich nur darf,
    wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann kann ich auch nicht,
    wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf,
    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
    wenn ich muss.
    Denn merke:
    die können sollen,
    müssen auch wollen dürfen.


    Johannes Conrad, Philosoph
Benutzeravatar
Andrea
Forenmitglied
 
Beiträge: 5107
Registriert: 09.01.2007
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: Erzieherin; Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin B.A.

Beitragvon Benja am Sonntag 14. Januar 2007, 19:14

Danke :D
Benutzeravatar
Benja
Forenmitglied
 
Beiträge: 8
Registriert: 13.01.2007

Beitragvon Claudia am Dienstag 16. Januar 2007, 21:26

Da stimme ich DEA wirklich zu! :D

Benja hat geschrieben:Früher wollte ich immer unbedingt irgendwas mit Kindern machen. Aber nach einem Praktikum im Kindergarten in der 9. Klasse hab ich gemerkt dass genau das nicht das Richtige für mich sei.

Blöde Frage, ich weiß. Aber wenn du generell schon das Interesse hattest. Wieso war die Arbeit im Kiga dann nicht das Richtige für dich, was denkst du?
Würde mich einfach interessieren. :)
Liebe Grüße!
Claudia
:hack:

"Ich kann, weil ich will, was ich muss."
Immanuel Kant

"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."
Tucholsky

"Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem..."
Valentin
Claudia
*** Admin ***
 
Beiträge: 16417
Registriert: 06.01.2007
Wohnort: Paderborn
Alter: 33
Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KatHO NRW, Abt. Paderborn und Lehrbeauftragte an der Goethe-Universität Frankfurt, sowie freiberufliche Elternberaterin und Autorin
Blog: Blog lesen (118)
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Schulabschluss: Fachgeb. Abitur
Berufsabschlüsse: Diplom-Pädagogin, Sexualwissenschaftlerin (Master of Arts), Erzieherin, Kinderpflegerin
Zusatzqualifikationen: Sexualpädagogin (gsp), Entwicklungspsychologische Beraterin für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern (EPB), StarkeEltern-StarkeKinder-Elternkursleitung beim DKSB, PEKiP®-Gruppenleiterin

Befragung: Warum viele Abiturienten nicht studieren!

Beitragvon Claudia am Samstag 3. Februar 2007, 20:53

jetzt.de hat geschrieben:Die Menschen von der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) fragen regelmäßig Studienberechtigte nach ihren Studienabsichten oder danach, wie ihre Studienwahl ausgefallen ist. Jetzt ist der Rapport für das Jahr 2005 erschienen und unter dem Strich steht, dass weniger Abiturienten studieren. Aber die, die studieren, fangen sofort an.
[...]

Hinweis: Wen das Prozentgetue langweilt, der kann die Überschriften in einem Rutsch lesen. Sie ergeben zusammen zwei Sätze, in denen alles steht.

1. Immer weniger Abiturienten studieren,
Die Studierfreudigkeit lag nur noch bei 69 Prozent. Im Jahr 2002 haben immerhin noch 73 Prozent der Studienberechtigten studiert oder waren kurz davor.

2. und die studieren auch noch immer früher,
Wer studiert, der macht das so schnell er kann. 43 Prozent der Studienberechtigten immatrikulierten sich zum für sie frühestmöglichen Zeitpunkt. Im Jahr 2002 gab´s noch Trödler: Nur 35 Prozent schrieben sich zum nächstgelegenen Semester ein.

3. und von denen studieren immer mehr auf Bachelor,
28 Prozent aller Studienberechtigten wählten Diplom-Studiengänge. Immerhin 16 Prozent steckten sich selbst in Bachelor-Studiengänge. 2004 waren es nur neun Prozent. Muss man sich aber nicht wundern, siehe 4.

4. was ja auch klar ist, es gibt immer mehr Bachelor-Angebote.Zwischen dem Wintersemester 2004/05 und dem Wintersemester 2005/06 stieg das Angebot an Bachelorstudiengängen von 1.253 auf 2.138.

5. Und die Studiengebühren sind gehörig mit Schuld, dass immer weniger studieren.
Was sind die Gründe derer, die, wie es in dem HIS-Bericht ausgedrückt ist „ihre Studienoption nicht wahrnehmen“? Hier das Verzichts-Ranking in Auszügen und nach Prozentzahlen.

>66 Prozent
aller Studienverzichter (SV) wollen eine Berufsausbildung – weil sie möglichst bald Geld verdienen wollen.

>41 Prozent
aller SV finden praktische Tätigkeiten einfach besser als so ein theoretisches Studium.

>31 Prozent
aller SV finden, dass ein Studium einfach zu lange dauert.

>25 Prozent
aller SV fühlen sich finanziell überfordert, wenn jetzt die Semester-Studiengebühren eingeführt werden.

>19 Prozent
Sagen, ihnen fehlten schon jetzt die finanziellen Voraussetzungen für ein Studium

>16 Prozent
Glauben, dass sie sich für eine Studienkarriere einfach nicht eigneten.


Quelle und gesamter Artikel: jetzt.de


Also, wieso habt ihr euch für ein Studium entschieden?

:D
Liebe Grüße!
Claudia
:hack:

"Ich kann, weil ich will, was ich muss."
Immanuel Kant

"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."
Tucholsky

"Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem..."
Valentin
Claudia
*** Admin ***
 
Beiträge: 16417
Registriert: 06.01.2007
Wohnort: Paderborn
Alter: 33
Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KatHO NRW, Abt. Paderborn und Lehrbeauftragte an der Goethe-Universität Frankfurt, sowie freiberufliche Elternberaterin und Autorin
Blog: Blog lesen (118)
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Schulabschluss: Fachgeb. Abitur
Berufsabschlüsse: Diplom-Pädagogin, Sexualwissenschaftlerin (Master of Arts), Erzieherin, Kinderpflegerin
Zusatzqualifikationen: Sexualpädagogin (gsp), Entwicklungspsychologische Beraterin für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern (EPB), StarkeEltern-StarkeKinder-Elternkursleitung beim DKSB, PEKiP®-Gruppenleiterin

Beitragvon Tony Rey am Sonntag 25. März 2007, 18:29

Also0 ich habe mich für ein Studium entschieden, um mich persönlich etwas selbst zu bilden. Ich wollte ein Studium, welches mir die Freiheit lässt, über das Leben zu reflektieren und philosophieren...
Aus diesem Grunde habe ich ein Pädagogik-Studium angefangen. Das Geld oder Ansehen hat dabei keinerlei Rolle gespielt.
Tony Rey
Forenmitglied
 
Beiträge: 10
Registriert: 12.03.2007

Beitragvon Claudia am Sonntag 25. März 2007, 20:01

Und wieso dann nicht Psychologie oder Philosophie?
:lol:
Liebe Grüße!
Claudia
:hack:

"Ich kann, weil ich will, was ich muss."
Immanuel Kant

"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."
Tucholsky

"Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem..."
Valentin
Claudia
*** Admin ***
 
Beiträge: 16417
Registriert: 06.01.2007
Wohnort: Paderborn
Alter: 33
Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KatHO NRW, Abt. Paderborn und Lehrbeauftragte an der Goethe-Universität Frankfurt, sowie freiberufliche Elternberaterin und Autorin
Blog: Blog lesen (118)
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Schulabschluss: Fachgeb. Abitur
Berufsabschlüsse: Diplom-Pädagogin, Sexualwissenschaftlerin (Master of Arts), Erzieherin, Kinderpflegerin
Zusatzqualifikationen: Sexualpädagogin (gsp), Entwicklungspsychologische Beraterin für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern (EPB), StarkeEltern-StarkeKinder-Elternkursleitung beim DKSB, PEKiP®-Gruppenleiterin

Beitragvon befana am Sonntag 25. März 2007, 21:34

Claudia hat geschrieben:Und wieso dann nicht Psychologie oder Philosophie?

Die Frage lag mir in den Tasten. :lol: :lol:
Lieben Gruss
befana

1. Hilf mir, es selbst zu tun (Maria Montessori)

2. Ich suche das Kind in mir (von mir)
Benutzeravatar
befana
*** Admin ***
 
Beiträge: 12524
Registriert: 19.01.2007
Wohnort: Berlin
Alter: 59
Tätigkeit: Erzieherin
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: staatl. anerk. Erzieherin
Vorklassenleiterin
Zusatzqualifikationen: Montessori

Beitragvon Tony Rey am Montag 26. März 2007, 09:11

Na ganz einfach, weil Pädagogik das fehlende Bindeglied in meiner Biographie ist.
Psychologie habe ich sowieso als Nebenfach, da habe ich wenigstens die Basics abgedeckt. Als zweites habe ich dann auch noch Soziologie, um nochmal eine andere Perspektive zu bekommen.
Philosophie hat mich zwar gereizt, aber ich habe in meiner Umwelt unter Anderem auch Leute mit Doktor-Titel in Philosophie. Zudem studiert das auch noch mein bester Freund, da habe ich mir gedacht, ich bekomme schon außerhalb der Uni genug Philosophie ab, da brauche ich es nicht auch noch im Studium. Da nehme ich mir die Zeit für was anderes, wie z.B. die Pädagogik.
Nun genieße ich zwar eine recht umfassende geisteswissenschaftliche Ausbildung, aber ob sie mir was bringt? Derzeit bin ich eher am überlegen, ob ich nicht irgendwo zum Einsiedler werde, weil ich mittlerweile zum Gesellschaftskritiker werde, aber das ist wieder ein anderes Thema..
Tony Rey
Forenmitglied
 
Beiträge: 10
Registriert: 12.03.2007

Nächste

Zurück zu Studien- und Berufswahl

  • BESUCHER

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste