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Hochschulzugang für alle Erzieherinnen?

Beitragvon Sina am Montag 1. Juni 2009, 09:50

http://www.studis-online.de/StudInfo/ho ... -quali.php

Hallo Leute,

kennt sich jemand mit diesem neuen Beschluss aus? Welche Auswirkungen hat er für die Aufnahmepraxis der Universitäten? Gilt diese Berechtigung nur für NC-freie Stidiengänge? Oder haben die Notenschnitte der Ausbildungen Einfluss?

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, denn bisher durchschaue ich diese Sache nicht so wirklich.

Als Beispiel:

Angenommen (rein fiktiv) ich wollte ein Fach studieren, das einen NC von 1,4 verlangt.
Ich lege meiner Bewerbung also Folgenes bei:

Abi mit 1,8; Erzieherausbildung ohne FH Reife mit 1,2; Erzieherausbildung mit FH Reife Schnitt 1,3
....
? Wie würde nun vorgegagen werden?
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Re: Hochschulzugang für alle Erzieherinnen?

Beitragvon Ricky am Montag 1. Juni 2009, 11:18

Hallo,

mhmm, würde das heißen, dass alle Erzieherinnen ohne Abitur - ohne eine Aufnahmeprüfung - studieren dürften?

Da steht auch etwas über Fachwirt drin.
Gibt es diese Ausbildung in allen Bundesländer?
Ich frage, weil bei uns eine Kollegin aus dem Elsass arbeitet, die keine anerkannte Ausbildung für Deutschland besitzt,also bei uns als "nichtquallifiziert" arbeitet, aber hier den Fachwirt für Organisation und Führung" oder ähnliches, nebenberuflich machte.
Ich frage mich, warum sie da aufgenommen wurde, wenn sie doch nichts anerkannte hatte...?
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Re: Hochschulzugang für alle Erzieherinnen?

Beitragvon Muchai am Montag 1. Juni 2009, 11:35

Nach meiner Rechtsauffassung liegitimiert eigentlich schon § 22 HwO, daß Erzieherinnen auf die Uni dürfen. Aber ist diese Zulassung, wenn überhaupt, nicht fachgebunden?

Kann eine Ezieherin Theaterwisenschaften studieren?
Mit pädagogischem Gruß
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Re: Hochschulzugang für alle Erzieherinnen?

Beitragvon Ricky am Montag 1. Juni 2009, 14:41

ich dachte Erzieherinnen dürfen nur, nachdem sie eine Aufnahmeprüfung abgelegt haben, studieren und dann schon fachbezogen.

Und diese Prüfung, habe ich gehört ,soll ziemlich schwer sein, mit Mathe, Englisch etc.
Das hat mich bisher immer abgeschreckt...
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Re: Hochschulzugang für alle Erzieherinnen?

Beitragvon Sina am Dienstag 2. Juni 2009, 08:02

Nein, ich meinte nicht die bisherige Regelung.
Dieser Beschluss soll ja neu sein: "06.03.2009".

http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles ... lsund.html

http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffent ... werber.pdf

Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung

Die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung erhalten alle Personen, die InhaberIn eines der folgenden Abschlüsse der beruflichen Aufstiegsbildung sind (die jeweiligen Gesetze bzw. Vereinbarungen sind verlinkt, keine Gewähr für die Aktualität!):
Meister
gemäß §§ 45, 51a, 122 Handwerksordnung (HwO)


Fachwirte (IHK)
und andere entsprechende Fortbildungsabschlüsse, für die Prüfungsregelungen nach §§ 53, 54 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. §§ 42,42a HwO bestehen, sofern die Lehrgänge mind. 400 Unterrichtsstunden umfassen


vergleichbare Qualifikationen im Sinne des Seemannsgesetzes
(staatliche Befähigungszeugnisse für den nautischen oder technischen Schiffsdienst)


staatlich geprüfteR TechnikerIn/BetriebswirtIn/ErzieherIn u.a.
mit Abschluss einer Fachschulen entsprechend der "Rahmenvereinbarung über Fachschulen" der Kultusministerkonferenz in der jeweils geltenden Fassung; in der Regel sind an enstprechenden Fachschulen mind. 2400 Unterrichtsstunden vorgesehen; in der Fachrichtung Heilpädagogik 1800.


Lehrkräfte für Pflege, PflegedienstleiterIn etc.
Abschlüsse vergleichbarer (entsprechend der "Rahmenvereinbarung über Fachschulen") landesrechtlicher Fortbildungsregelungen für Berufe im Gesundheitswesen sowie im Bereich der sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Berufe


Fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung

Wer nicht zu den oben genannten beruflich qualifizierter BewerberInnen gehört, aber mind. eine zweijährige Berufsausbildung (nach BBiG, HwO oder durch Bundes/Landesrecht geregelt) und eine mind. dreijährigen Berufspraxis aufweisen kann (für StipendiatInnen des Aufstiegsstipendienprogramms des Bundes genügend zwei Jahre): Hier kann eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung (fachlich passend zur Berufsausbildung) erlangt werden, sofern zusätzlich an einem Eignungsfeststellungsverfahren der Hochschule bzw. einer staatlichen Stelle erfolgreich teilgenommen wird. Das Eignungsfeststellungsverfahren kann durch ein nachweislich erfolgreich absolviertes Probestudium von mind. einem Jahr ersetzt werden.


Das ist es , was ich noch nicht einordnen kann.
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