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Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon befana am Donnerstag 23. Juli 2009, 22:40

In der Pädagogische Praxis und Ideenbörse haben wir schon mal ausgetauscht, welchen Stellenwert das Vorlesen für uns hat.
Nun würde mich interessieren, wie es in eurer Kindheit war.
Wurde euch vorgelesen?
Wenn ja, bis zu welchem Alter?
Was wurde vorgelesen? Hattet ihr Lieblingsgeschichten oder Lieblingsbücher?
Gab es dabei feste Zeiten oder Rituale?
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Re: Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon Muchai am Freitag 24. Juli 2009, 08:05

Bei mir war es weniger das Vorlesen. Mein Großvater war ein begnadeter Geschichtenerfinder und-erzähler. Die letzte Geschichte bekam ich mit Mitte 20 auf Kassette geschickt.
Mit pädagogischem Gruß
Muchai :kaffee:
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Re: Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon Schnattel am Samstag 25. Juli 2009, 16:57

He

Also an vorlesen kann ich mich nicht erinnern.Aber selber lesen war wichtig für mich. Es gab zu meiner Kindheit auf abgegebene (nicht gewonnene)Lottoscheine Büchergutschriften,die tauschte meine Mutti immer Weihnachten ein und unterm Baum lag dann für jeden von uns (4 Geschwister) ein Buch.
Meinen Kindern hab ich viel vorgelesen,weil ich fand aus den Geschichten kann man sooooo viel lernen.

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Re: Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon Nicki am Sonntag 26. Juli 2009, 13:40

mir wurde viel vorgelesen und sobald ich lesen konnte wurde ich (und später auch mein bruder) mit büchern gefüttert.
ich denke das war schon sehr ausschlaggebend, dass wir beide nun im erwachsenen alter am liebsten bücher ab 500seiten lesen^^
und mein papa war und ist auch so ein geschichtenerzähler, zudem haben wir viel kasette gehört,und konnten und immer gut dinge vorstellen, die wir nicht sehen, sondern eben nur in der vorstellung erschufen. das ist ja ein hauptsächlicher aspekt beim lesen.
gehabt euch wohl,
lieben gruß, die Nicki


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Re: Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon Anitram am Sonntag 26. Juli 2009, 16:21

Also das "typische" vorlesen von Büchern... da erinnere ich mich eigentlich nur dran, dass meine Mutter das machte als ich schon zur Schule ging und so krank war, dass ich nicht selber meine Lieblingsbücher lesen konnte. Es kann aber gut sein, dass sie mir früher vorgelesen hat und ich es nur nicht mehr weiß (wobei... bei meiner 6 Jahre jüngeren Schwester gabs defintiv keine Gute-Nacht-Geschichten oder Vorlese-Stunden).

Ich hab von meiner Oma und meiner leider verstorbenen "Leihtante" allerdings früher immer erzählt bekommen, dass ich bereits im Kindergarten alle Erwachsenen in meiner Umgebung damit "gefoltert" habe, dass ich immer wissen wollte, was da wo geschrieben steht, egal ob Verpackungen, Straßenschilder oder die Tageszeitung. Ich war als Kind sehr wissenshungrig und anstrengend. ;-)

Ansonsten hatte ich als Kind sehr sehr sehr viele Hörspiele. Das fing mit Grimms Märchen an, ging weiter über Trotzkopf und einige "erwachsenere" Augsburger Puppenspiele (alles als Schallplatte) bis zu einer fast kompletten Sammlung von Benjamin Blümchen, ALF und He-Man als Audio-Kassette (da war ich dann aber schon so 8-10 rum). Ich hatte immer beim spielen irgendein Märchen oder Hörspiel an, ebenso zum einschlafen.

Und ich erinnere mich sehr gut an die Regalwand in meinem ehemaligen Kinderzimmer... ein Regalbrett mit Stofftieren meiner Oma und ansonsten nur Bücher (u.a. Onkel Toms Hütte, Robinson Crusoe, Trotzkopf, Robin Hood und alles mögliche von Karl May - aber auch Hanni und Nanni). Die "typischen" Kinderbücher ala "Raupe Nimmersatt" oder was es da so gab kenne ich allerdings gar nicht. Als Kind bekam ich viele gebrauchte Bücher, die meine Eltern für mich auf Flohmärkten fanden (ich finds immer noch schade, dass ich so wenig davon habe retten können bei der Trennung meiner Eltern), während der Grundschulzeit war ich Abonnementin der Flohkiste und 1990 die jünste Besitzerin eines Ausweises für die Stadtbibliothek in Andernach (zumindest sagte uns das die Dame, die ihn damals austellte). *grins* Lesen hatte für mich bereits früh einen sehr hohen Stellenwert.
__________________________________________________

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Ein gebildeter Mensch ist nicht der, den die Natur verschwenderisch behandelt hat; ein gebildeter Mensch ist der, der die Gaben, die er hat, gütig, weise und richtig und auf die höchste Weise gebraucht. Und der mit festen Augen hinsehen kann, wo es ihm fehlt, und einzusehen vermag, was ihm fehlt.
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Re: Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon befana am Sonntag 26. Juli 2009, 21:45

Danke für eure antworten.
Interessant war für mich dabei, dass auch das Geschichten erzählen und die CDs von einigen aufgezählt wurden.
Daran hatte ich gar nicht gedacht.
Rückblickend war ich etwas enttäuscht, dass ich in einer Familie aufwuchs, in der so gut wie nie vorgelesen wurde.
Aber wenn ich genauer darüber nachdenke, war mein Vater ein herrlicher Geschichtenerzähler, der in der Lage war, über Mimik und verschiedene Tonlagen so fesselnd zu erzählen, dass ich in seinen Geschichten mitlebte.
Auch im Kindergarten wurden z.B. Märchen nur erzählt und nicht vorgelesen.
Als Kind hatte ich wohl so ein oder zwei Hefte, die Werbegeschenke von Tchibo waren.
Und ab der dritten Klasse konnte man einmal die Woche aus der mageren Schulbücherei etwas ausleihen. aber davon habe ich nie Gebrauch gemacht, da es gleich beim ersten Ausleihen Ärger gab, weil das Buch verschwunden war . :laber:
Noch heute frage ich mich, ob ich es wirklich verbummelt habe, oder einfach nur behalten wollte, ohne an die Konsequenzen zu denken. :oops:
Es war die kleine Hexe von Otfried Preußler. Fan seiner Bücher bin ich übrigens noch heute und lese sie auch gerne in der Kindergruppe vor. ;-)
Meine ersten eigenen Bücher (2 Stück) bekam ich mit 12 von einem meiner großen Brüder als Mitbringsel. Ich weiß noch, dass ich sie verschlungen habe und seitdem gierig darauf war, zu erfahren, welche Geheimnisse hinter den Buchdeckeln verborgen sind.
Mein Sohn dagegen hatte mehr Bücher als ich zählen konnte und bekam jeden Abend etwas vorgelesen.
Ich war richtig enttäuscht, als er in ein Alter kam, wo er abends lieber Cassette hören wollte.
Bei ihm war es übrigens wie bei Anitram, die Cassetten liefen den ganzen Tag. Allerdings mochte er Benjamin Blümchen gar nicht. Seine Favoriten waren eher Bibi Blocksberg und Nickel und Herr Simon hinter der Wand.
Irgendwie verbinde ich mit dem Vorlesen gemeinsame Erlebnisse, Gemütlichkeit und innere Verbundenheit.
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Re: Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon Sophina am Mittwoch 29. Juli 2009, 10:43

Also, ich habe bis ich selber lesen konnte eigentlich ziemlich oft vorgelesen bekommen, ich lebte mit Eltern, Großmutter und Großtante unter einem Dach, irgendwer musste eigentlich immer dran glauben. Hauptsächlich Märchen damals.

Ich hatte aber auch Schallplatten und Cassetten, die ich in der vorlesefreien Zeit als Ersatz benutzt habe.

Abends zum Einschlafen hat mein Vater mir noch ewig vorgelesen, auch als ich schon längstens selber lesen konnte und seine erfundenen Geschichten sind so legendär, dass sie auch heute noch (in leichter Variation) bei Töchterlein der Renner sind.

Man könnte meinen, dass das der sicherste Weg ist, um seine Kinder zu Leseratten zu machen - hat ja bei mir hervorragend bis heute funktioniert - leider klappt es bei Louisa nicht so ganz.

Sie kann zwar mittlerweile lesen, laut Lehrerin sogar schon ziemlich gut und so, dass es für ihre Mitschüler mitreißend und interessant wirkt (naja, meine Messlatte liegt da wie üblich mal wieder höher...), aber sie liest nur gerne für "Publikum". Also muss jemand mit ihr zusammen lesen, abwechselnd sie eine Seite, ich eine Seite. Dass sie sich ein Buch schnappt und es nur für sich liest, das kommt nicht vor, ist ihr zu öde.

Vorlesen lässt sie sich aber liebend gerne, allerdings eher als "Hintegrundbeschallung". 100% Aufmerksamkeit bekommt man nicht, wenn man ihr vorliest und da es mir meistens zu doof ist, als "CD-Ersatz" zu fungieren, mache ich es mittlerweile selten, dass nur ich vorlese- wie gesagt meistens eher im "Duett".
:schaf: Grüßle, Sophina

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Re: Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon KleineFüße am Mittwoch 29. Juli 2009, 14:37

Hallo!

Vorgelesen und etwas erzählt bekommen - das war das Größte in meiner Kindheit! Meine Eltern haben alles gegeben, und es hat sich gelohnt! Ich habe wunderschöne Erinnerungen an diese lange Zeit! Besonders an meinen Papa, den er hat seltener vorgelesen als die anderen Erwachsenen. Ich hab seine Stimme heute noch im Ohr, es klang anders, als wenn er normal sprach. Und meine Omi hat mir zum Einschlafen immer selbst erfundene Geschichten erzählt (nie vergesse ich den Igel Ignaz) und natürlich Märchen. Zum Abschluss natürlich noch ein paar Liedchen ;-)
Mein Patenonkel ist Schauspieler und hat eine blühende Phantasie! Er hat uns immer vom lustigen Schlossgespenst Hulli Bulli erzählt, gespickt mit den tollsten Geräuschen und abenteuerlichsten Schauplätzen!

Toll! Ich gebe mir größte Mühe, meiner Tochter etwas zu bieten, das da heranreicht! Und ich hoffe, dass ich auf einem guten Weg bin! Und wie ich morgens manchmal von ihr höre, macht Papa fleissig mit! Ist schon sehr lustig, wenn ich beim Frühstück von einem 2jährigen Kind die Geschichte vom Eichhörnchen nacherzählt bekomme, das ein Brötchen geklaut hat und auf dem Weg nach Hause beinah von einem Fahrrad überfahren wurde :rotfl:

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Re: Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon befana am Mittwoch 29. Juli 2009, 15:26

KleineFüße hat geschrieben:Toll! Ich gebe mir größte Mühe, meiner Tochter etwas zu bieten, das da heranreicht! Und ich hoffe, dass ich auf einem guten Weg bin!

Ich denke schon, dass ihr auf einem guten Weg seid. Das liest sich wirklich, als hätte sie viel Spaß an den Geschichten. :rotfl:

@ Sophina
Louisa ist doch erst (fast) in der zweiten Klasse.
Ich glaube, der Nachteil für Kinder, denen vorgelesen wird ist, dass sie vom Inhalt und der Menge her, sehr verwöhnt sind.
So anspruchsvolle Bücher, wie sie ihrem Alter gerecht werden könnten, können sie noch nicht selbst lesen und schon gar nicht so schnell, wie Erwachsene.
Sie muss ja nicht nur die Buchstaben, sondern auch den Sinn erfassen.
Ich glaube, durch die Anstrengung geht viel von der Spannung verloren.
Deshalb mach dir mal keine Gedanken, das kommt sicher noch.

Mein Sohn konnte vor der Einschulung schon einigermaßen lesen, aber das einzige, wozu er bereit war, war die Fernsehzeitung, weil ich mich weigerte, sie vor zu lesen und er nur ausgewählte Sendungen lesen durfte.
Richtig los ging es bei ihm, als wir bei einer Freundin Urlaub machten, die keinen Fernseher hatte.
Da war ihm so langweilig, wenn wir nicht unterwegs waren und ich Radio hören wollte, dass ihm gar nichts anderes übrig blieb. Und das war, soweit ich mich erinnere Mitte der 2. Klasse. :kopfkratz:
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Re: Welchen Stellenwert hatte das Vorlesen/Lesen in eurer Kindhe

Beitragvon Ne55i am Donnerstag 30. Juli 2009, 09:10

Muchai hat geschrieben:Mein Großvater war ein begnadeter Geschichtenerfinder und-erzähler. Die letzte Geschichte bekam ich mit Mitte 20 auf Kassette geschickt.

Wow, das finde ich wirklich herzerweichend!

Ich erinnere mich nicht daran, dass mir jemand etwas vorgelesen hat. Ich glaube dazu hatte auch niemand wirklich Zeit. Als ich angefangen habe zu lesen habe ich abends immer meiner Mutter kleine Geschichten vorgelesen.
Kassetten habe ich nur selten gehört aber wir hatten Schallplatten, das war toll.
Aber mein Bruder hatte seine selbsterfundenen Geschichten erzählt. Die waren nur leider etwas gewöhnungsbedürftig. So erzählte er mir bereits sehr früh, dass meine Eltern den lieben Osterhasen überfahren haben :crying:

Meine Geschichten kamen hauptsächlich aus dem TV, dort habe ich mir die Märchen angeschaut.
Und ich hatte eine blühende Phantasie und hab mir jeden Tag eine neue Lebenswelt erschaffen, meistens löste ich irgendwelche geheimnisvollen Fälle um Fabelwesen und Schätze. Hab teilweise das gesamte Haus dafür genutzt und umgebaut :roargh:
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Zeig es mir, und ich werde mich dran erinnern.
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