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Bachelor 2.0 - Reformbeschluss

Beitragvon Claudia am Freitag 11. Dezember 2009, 07:29

n24.de hat geschrieben:Kultusminister beschließen Reformen

Auf der Kultusministerkonferenz in Bonn ist eine radikale Reform des Bachelor-Studiums beschlossen worden. Das Studium soll durch die Änderungen erleichtert und flexibler werden.

Die Kultusminister haben eine radikale Reform des umstrittenen Bachelor-Studiums beschlossen. Stofffülle und Prüfungen sollen begrenzt, die Studienzeiten flexibler gestaltet und ein Hochschulwechsel erheblich erleichtert werden, vereinbarten die Minister in Bonn. Für die Zulassung zum weiterführenden Masterstudium können die Hochschulen aber "zur Qualitätssicherung oder aus Kapazitätsgründen" weiter eigene Zulassungskriterien bestimmen. Der Fortfall dieser Hürden vor dem Masterstudium ist eine Kernforderung der studentischen Proteste. Kultusminister und Hochschulrektoren riefen in einer gemeinsamen Erklärung die Studenten auf, jetzt ihre Vorlesungsboykotts und Proteste einzustellen. Es sei jetzt an der Zeit, "wieder zu einem geregelten Studienbetrieb überzugehen".

Bis zu acht Semester Regelstudienzeit
Ziel der einschneidenden Korrekturen in den Bachelor-Studiengängen sei die Sicherstellung der Qualität und der "Studierbarkeit", heißt es in der Erklärung, die von den Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Henry Tesch (CDU) und Margret Wintermantel vor dem Treffen der Ministerrunde abgestimmt worden war. Die Arbeitsbelastung der Studenten in den Bachelor-Studiengängen soll überprüft und ein "realistisches und vertretbares Maß gewährleistet" werden.
[...]

Quelle und weitere Informationen: N24
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Re: Bachelor 2.0 - Reformbeschluss

Beitragvon Denise am Freitag 11. Dezember 2009, 12:33

Angestrebt wird dabei eine 32- bis 39 Stunden-Woche einschließlich aller Vorlesungen, Seminaren, Übungen, Praktika und Selbststudium - bei 46 Studienwochen pro Jahr.


...was ich immernoch viel finde, wenn man nebenbei noch arbeiten muss.
Auch das mit der Erweiterung der Regelstudienzeit auf bis zu 8 Semester sehe ich im Moment noch kritisch, das verlängert ja das Studium nur unnötig und ist dann ja fast schon die Regelstudienzeit vom Diplom, obwohl man am Ende "nur" den Bachelor hat. Mit Master liegt man dann schnell mal bei 12 Semestern, was speziell auch in Bezug auf Studienfinanzierung auch nicht wirklich besser ist als die jetzige Situation. Eher sollten wirklich die Studiengänge vernünftig strukturiert und gestaltet werden (was ja auch oft an Uni und Fachbereich liegt), dass sie eben in den 6 Semestern Bachelor und dann eventuell nochmal 4 Mastersemestern studierbar sind.
Insgesamt muss man aber wohl abwarten, wie sich alles entwickelt.
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