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Wieso gerade Pädagogik?

Beitragvon Claudia am Sonntag 7. Januar 2007, 19:29

Na, ihr Studenten!?

Wieso habt ihr gerade Pädagogik gewählt?
Wieso ein Unistudium und kein Studium auf der FH?
Wie zufrieden seid ihr mit eurer Wahl?



_______


Ich studiere seit dem WS 2006/2007 Pädagogik in Frankfurt/Main.
Noch immer bin ich glücklich mit meiner Wahl!
Ich liebe die Freiheiten des Studiums, insbesondere auch die Freiheiten der Universität!
Ich bin ebenfalls sehr froh, dass ich auf Diplom studieren darf, da ich so noch eine größere Wahlfreiheit bei den Vorlesungen habe.
Bisher hatte ich den Eindruck, dass bei dem neuen Bachelor- und Master-Studiengängen fast alles schon vorgeschrieben ist, und dies wohl eher einer Schule gleicht, als einem Hochschulstudium.
Liebe Grüße!
Claudia
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Beitragvon Denise am Mittwoch 21. Februar 2007, 14:07

Bei mir war vor allem ausschlaggebend, dass es noch auf Diplom ist. Ich hatte noch Studienplätze für Soziale Arbeit (da hat mir der Aufbau aber nicht so gefallen), Pädagogik und Soziologie auf Bachelor (Soziologie wollte ich aber gar nicht als Hauptfach studieren) und Rehabilitationspädagogik (auch Bachelor und ich habe die Studienordnung nicht verstanden ;) ).
Naja, und jetzt habe ich noch die meisten Freiheiten und ich kann die Nebenfächer ganz gut kombinieren.
Bei der Einschreibung wusste ich zwar noch nicht, dass so viele Dozenten abhauen, ich zwischen den zwei Unis pendeln muss und dass ich mich ein bisschen beeilen muss, wenn ich Soziale Arbeit als Wahlpflichtfach haben will, aber insgesamt ist es ganz gut und es macht Spaß (mehr auch, als ich anfangs erwartet habe).
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Vom Lehramt zum Magister

Beitragvon Isabel am Samstag 12. Mai 2007, 19:04

Ich war zwei Semester an der Uni Bayreuth in einem Lehramststudiengang eingeschrieben, wusste aber relativ schnell, dass ich 1. das Latinum nicht schaffen würde und 2. nicht wirklich Lehrerin werden wollte. Nach langem hin und her überlegen und auch zahlreichen Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz als Buchhändlerin, hat mich mein Freund damals überredet es nochmal mit einem Studium zu versuchen.
Aus verschiedensten Gründen ist es dann die Uni Kassel geworden und ich habe mich für einen Magisterstudiengang entschieden. Da ich kein Fach nur "halb" studieren wollte, habe ich mich für zwei Hauptfächer entschieden. Germanistik stand dabei außer Frage und als zweites Fach habe ich dann die Erziehungswissenschaft gewählt. Unter anderem, weil ich in Bayreuth schon einige Vorlesungen besucht hatte und es ganz spannend fand. Das ich mich anfangs für ein Lehramsstudium interessiert habe, kommt ja auch nicht von ganz ungefähr. Ich habe da schon ein unterschwelliges Interesse vor allem an Bildung gezeigt, dass sich allerdings erst während des Studium der Erziehungswissenschaft wirklich zeigte.
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Beitragvon Ne55i am Sonntag 13. Mai 2007, 07:53

Bei mir war das alles ein wenig verworren. Nach dem Abi wusste ich erst mal nicht, was ich genau machen will. Die Ausbildungsplätze sagten mir alle nicht sehr zu, außer die Ausbildung zur Erzieherin, aber noch mal 5 Jahre auf Geld verzichten und mit Abi Erzieherin werden, dass konnte ich mir auch nicht vorstellen.

Ich hatte dann zunächt entschlossen Psychologie zu studieren, hatte schon mehrere psychologische Bücher gelesen und habe sie immer verschlungen :D

Auf dem Arbeitsamt wurde mir jedoch jegliche Illusion geraubt, dort wurde mir erzählt, dass der NC für Psychologie bei 1,2 liegt!! Da ich damals nichts von einer Studienberatung an den Unis wusste und die Dame im Arbeitsamt mir als Alternative Lehramt an Sonderschulen vorschlug, dachte ich, dass dies meine einzige Möglichkeit ist, meine Fähigkeiten und Interessen in Einklang zu bringen. Mittlerweile weiß ich, dass viele Psychologiestudenten auch mit 2,8 als Durchschnitt zum Studium zugelassen wurden und das ohne Wartezeit... ist schon frustrierend, dass ich mich nicht getraut hatte, mich zu bewerben.

Ich habe dann sehr intensiv drei Semester Lehramt an Sonderschulen studiert, aber nach meinem zweiten freiwilligen Praktikum und unendlich vielen geschriebenen Unterrichtseinheiten, war mir klar, dass ich keine Lehrerin werden will.

Habe dann ein Beratungsgespräch in der Studienberatung der Uni Giessen gehabt. Tja, und was sagt mir die nette Dame?? Warum studieren Sie nicht Pädagogik? Damit sind sie berechtigt die Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin zu machen und müssen nicht unterrichten.

Ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass Pädagogik mein Traumjob ist :D
Habe mich direkt eingeschrieben für Diplom-Pädagogik an der Uni Giessen. Warum Giessen? Da ich nicht gerade viel Geld hatte musste ich in Wohnortnähe studieren (damit ich bei meinen Eltern bleiben kann, denn Bafög habe ich nie viel bekommen). Da kam nur Frankfurt oder Giessen in Frage. Hatte mir beide Unis angeschaut und fühlte mich in Giessen auf anhieb wohler.
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Beitragvon Hanna am Dienstag 12. Juni 2007, 12:14

Hey

Kannst du dich vielleicht bei mir melden weil ich wirklich sehr gern mit dir über dein Studium reden möchte... :)
Das wär echt super!!!

Danke schon mal

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Beitragvon Claudia am Dienstag 12. Juni 2007, 16:28

Hanna hat geschrieben:Hey

Kannst du dich vielleicht bei mir melden weil ich wirklich sehr gern mit dir über dein Studium reden möchte... :)
Das wär echt super!!!

Danke schon mal

Hanna


Hallo Hanna!

Herzlich Willkommen im Forum! :D

Ich würde mich freuen, wenn ihr euch direkt im Forum miteinander austauschen könntet. Ist sicher immer für mehr Leute interessant. Danke. :)
Liebe Grüße!
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Beitragvon Rubina am Freitag 15. Juni 2007, 13:39

ok, bin zwar keine Studentin mehr, aber ich beantwort euch trotzdem die Fragen:

Wieso habt ihr gerade Pädagogik gewählt?

Mein Traumberuf war Sozialpädagogin: die Vielfalt der Möglichkeiten hat mich gereizt, außerdem wollte ich einen Beruf, in dem ich das Gefühl hab, etwas Sinnvolles zu tun. Daher begann ich nach dem Studium ein FSJ in einem Behindertenheim, hab mir dabei das Kreuz ruiniert und fand das alles ganz furchtbar- beschloss dann, dass ich nichts im Sozialen Bereich machen wollte.
Ich hab dann ne Konditorlehre gemacht, wollte eigentlich die Konditorei meines Onkels übernehmen, da dieser aufhören wollte und keine eigenen Kinder hat. Während der Lehre bekam ich aber zwei Probleme: mit meinem Chef und mit meinen Beinen/ Venen, ich schmiss hin.
Dann die Frage: was nun???
Also im Studienangebot der Uni in meiner Nähe geschaut, was zu mir passt und bin dann wieder zurück zu meinem ursprünglichen Berufswunsch gegangen, hab allerdings dann halt nur Pädagogik mit Schwerpunkt Sozialpädagogik studieren können.

Wieso ein Unistudium und kein Studium auf der FH?

Die FH bei uns in der Nähe hat zwar auch Sozialpädagogik angeboten, allerdings hatten die ne irre Warteliste, da war selbst meine Schwägerin, mit iherem besseren _Notendurchschnitt drauf und kam nicht rein - da hab ich s dann gar nicht erst probiert.



Wie zufrieden seid ihr mit eurer Wahl?
Ich hätt wenn schon Sozpäd dann lieber an der FH studiert.....
Liebe Grüße, Rubina
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Beitragvon Claudia am Freitag 15. Juni 2007, 17:22

Rubina hat geschrieben:Ich hätt wenn schon Sozpäd dann lieber an der FH studiert.....


Sorry, wenn ich schon einmal gefragt habe :oops: , aber wieso wäre dir das FH-Studium lieber gewesen?

:)
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Beitragvon Rubina am Freitag 15. Juni 2007, 20:53

1) kürzer
2) bessere Berufschancen
3) praxisorientierter
Liebe Grüße, Rubina
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Beitragvon Claudia am Samstag 16. Juni 2007, 12:59

Okay. Danke. :lol:
Liebe Grüße!
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