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Umgang mit Stress

Beitragvon befana am Freitag 16. März 2007, 21:57

Mich beschäftigt gerade die Frage, wie kann ich meinen Stress positiv abbauen.

Dazu meine Fragen an euch:

Was verursacht bei euch Stress?

Wie reagiert ihr bei Stress?

Und wie baut ihr ihn ab?


Was Wikipedia zu Stress aussagt
Lieben Gruss
befana

1. Hilf mir, es selbst zu tun (Maria Montessori)

2. Ich suche das Kind in mir (von mir)
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Beitragvon kobram am Mittwoch 28. März 2007, 12:31

hi befana,
ich versuche immer rauszubekommen, was hinter dem Stress steckt.
Nur eine "aktuelle" Überforderung?
Mache ich was/muß ich was machen, was ich garnicht will?
Verstecken sich verdrängte Konflikte dahinter?
Lebe ich (übernommene) Glaubenssätze von abderen?

Solche Fragen stelle ich mir dann. Meist mache ich ein Mindmap. Wenn ich selbst keine befriedigende Lösung finde, leiste ich mir ein Coachin.

mfG
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Beitragvon Sophina am Mittwoch 28. März 2007, 18:54

Huhu befana,

also was verursacht bei mir Stress? Wenn ich viele Dinge zu erledingen habe, die einen festen Endtermin haben und wo ich annehmen muss, dass ich nicht alles rechtzeitig schaffen kann. Oder Dinge, an die ich nicht wirklich "ran" will, weil ich keine Lust drauf habe oder sie mir wie ein Buch mit sieben Siegeln erscheinen. Gekrönt wird das ganze am besten noch mit Übermüdung und dann geht gar nix mehr.

Ich reagiere dann meistens so, dass meine Umwelt sich am liebsten ein Mauseloch suchen würde. Ich bin motzig, zickig, böse oder aber hektisch, panisch, unkonzentriert. Eventuell auch unglücklich, seufzig, genervt... Kommt halt auf die Umstände an.

Abbauen ist so eine Sache. Wenn ich das Zeug, dass sich vor mir türmt loswerden kann, dauert es hinterher nen Moment, bis ich kapiert habe, dass es vorbei ist und dann bin ich wieder Sonnenschein.
Wenn der Berg allerdings über längere Zeit bleibt, so wie damals zum Beispiel, als wochenlang auf der Kippe stand, ob ich die Renovierung rechtzeitig zum Umzugstermin schaffe, hilft mir am besten, joggen zu gehen. Wenn ich ca. eine halbe Stunde unterwegs bin, schwitzend, auf's Banalste wie atmen und laufen konzentriert, schaffe ich es tatsächlich meistens alle Gedanken loszuwerden. Die weitere halbe Stunde, die diese "Schwerelosigkeit" dann anhält, reicht meistens, um mit dem wiederkehrenden Stress ganz gut auszukommen.
Was auch hilft, ist planen... Was ist zu tun? Prioritätenliste und so weiter. Selbst wenn das dann nicht alles klappt, beruhigt es trotzdem für den Moment...

Soooo, und jetzt habe ich geplant, unter die Dusche zu hüpfen! Grüßle, Sophina
:schaf: Grüßle, Sophina

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die letzte Hausaufgabe geschrieben
und der letzte schlechte Umgang vergrault ist,
werdet Ihr Eltern herausfinden,
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Beitragvon Andrea am Mittwoch 28. März 2007, 20:01

kobram hat geschrieben:
Solche Fragen stelle ich mir dann. Meist mache ich ein Mindmap. Wenn ich selbst keine befriedigende Lösung finde, leiste ich mir ein Coachin.


Was ist mit Mindmap gemeint? :oops:
Wie läuft so ein Coaching ab?

Habe gelesen du bist selber Coach? Hast du Lust dich hier noch vorzustellen - bin doch sooooo neugierig :wink:
Vorstellungen
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
----------
    Wenn ich nur darf,
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    dann kann ich auch nicht,
    wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf,
    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
    wenn ich muss.
    Denn merke:
    die können sollen,
    müssen auch wollen dürfen.


    Johannes Conrad, Philosoph
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Beitragvon kobram am Donnerstag 29. März 2007, 18:19

Hallo Andrea,
ein Mindmap (Landkarte des Mind`s/Bewußtseins) ist eine besondere Art, sich Notizen zu machen oder sich ein Thema zu erarbeiten und zu strukturieren - Ich weiß nicht, wie ich hier ein Bild hochladen kann, sonst würde dir dies Beispiel mehr zeigen, als alle Worte erklären können.:
Man nimmt ein Din 4 -Blatt quer, schreibt in die Mitte den zentralen Begriff (zB: Stress), um diesen Begriff herum schreibt man Stichworte (zB: Zeitdruck, Beziehung, Arbeit, Unzufriedenheit).
Nun hast du folgendes Bild auf dem querliegenden Blatt: in der Mitte den Hauptbegriff, nach rechts oben und unten und nach links oben und unten die Stichworte.
Jetzt fügt man den Stichworten weiter ins Detail gehende Gedanken oder „Unterstichworte“ hinzu, den „Unterstichworten“ weitere Gedanken - Schließlich erhält man eine Landkarte, wie sich Gedanken immer weiter ins Detail verzweigen.
Hauptvorteil für mich persönlich: Ich kann den Stichworten und „Unterstichworten immer wieder etwas hinzufügen, ohne dass ich (wie bei „normalen“ Notizen) etwas dazwischen schmieren muß. Wenn ich fertig bin, habe ich eine übersichtliche Übersicht über meine Gedanken, Gefühle etc.

Wie läuft ein Coaching ab? Kommt sehr! auf den Coach, bzw dessen Arbeitsweise und auf den zu Coachenden an:
Wenn ich zu meinem Coach gehe, will ich, dass der mir zB hilft, den Punkt in meinen Gedankengängen zu finden an dem die Platte springt, mich dort weiterzuführen, wo ich gedanklich hängenbleibe, ohne mir jedoch seine Meinung oder so aufzuschwätzen.
Mein Coach verfügt auch über „Psychotherapeutische“ Fähigkeiten. Er ist also zB in der Lage, Glaubenssätze zu löschen, die nicht zu mir gehören oder solche umzuwandeln. die mich beeinträchtigen.

Nun zu deiner Bitte, mich vorzustellen: Ich bin Diplom Pädagoge, habe mich Anfang der 90er zum NLP-Coach ausbilden lassen.
In meiner Arbeit mit Eltern (Erziehungsfragen/-beratung) und Kids (ua LRS und Dyskalkulie-Problemen) bin ich oft mit meinem Latein am Ende gewesen. Habe dann begonnen mich mit "energetischer Psychologie" (Klopfakkupressur-Techniken) zu beschäftigen und mich schließlich in Psychokinesiologie ausbilden lassen.
- Hat sich gelohnt, weil:bin in meiner Arbeit "erfolgreicher"

So, das war`s ersteinmal, hoffe, deine Neugierde etwas zufriedengestellt zu haben

LG
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Beitragvon befana am Donnerstag 29. März 2007, 19:07

Hallo kobram,
danke für deine Antwort.
Mind-Mapping kenne ich, habe es aber noch nicht in Stress-Situationen angewendet.
Das hört sich sehr interessant an.
Ich werds beim nächsten Mal mal versuchen.
Das Coaching wäre mir mit Sicherheit zu teuer.

In deiner Vorstellung hast du von Psychokinesiologie geschrieben.
Ich habe eine ungefähre Idee davon, weiss aber nichts genaues.
Gibt es einen Unterschied zwischen Kinesiologie und Psychokinesiologie?
Vielleicht kannst du auch dies noch etwas mehr erläutern.

Übrigens, damit auch die anderen dich kennenlernen, wäre es schön, wenn du deine Vorstellung hier unter Vorstellungen nochmal wiederholst.

@Sophina
Deine Beschreibung war, als hätte ich es geschrieben.
Ich habe mich zu 100% wiedergefunden.
Ich reagiere dann meistens so, dass meine Umwelt sich am liebsten ein Mauseloch suchen würde. Ich bin motzig, zickig, böse oder aber hektisch, panisch, unkonzentriert. Eventuell auch unglücklich, seufzig, genervt... Kommt halt auf die Umstände an.

Bei mir kommt noch als weitere Möglichkeit die äusserliche Ruhe dazu.
Dann stehe ich über den Dingen.
Aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm.:lol:

@Andrea
Wenn du etwas über die einzelnen Schritte von Mind Map lesen möchtest, findest du es hier.
Ich wende es hin und wieder an, wenn ich Bedenken habe, dass ich mich mit meinen Idee verzetteln könnte.
Lieben Gruss
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