Förderung, Bildung und deren Umsetzung.
(Für alle User offen.)

Moderator: befana

Forumsregeln
Willkommen im Unterforum Pädagogische Praxis und Ideenbörse!
Bitte unsere Nutzungsbedingungen, die Datenschutzrichtlinie und das Impressum beachten.
Hinweise zur Bedienung sind bei der BBCode-Anleitung und den häufig gestellten Fragen zu finden.
Bei weiteren Fragen bitte an einen Admin wenden.

Bildungsdokumentation

Beitragvon Andrea am Samstag 14. April 2007, 21:54

Hallo,

über die Entwicklungsdokumentation hat ja schon ein interessanter Austausch statt gefunden.

Hier möchte ich von euch etwas zu den Bildungsdokumentationen erfahren.

    Wie wird dies in eurer Einrichtung gehandhabt?
    Was ist bei euch Bestandteil einer Bildungsdokumentation (Fotos, Viedeo, Zeichnungen, ...)?
    Schreibt ihr Lerngeschichten?
    Wie kommen diese Bildungsdokus bei Eltern & Schule an?
    Wie empfindet ihr den Arbeitsaufwand für diese Doku?


Gibt es die Bildungsdoku eigentlich auch außerhalb von NRW?


Hier noch zwei interessante Artikel:
Fünf Schritte zur Bildungsdokumentation, SPI-NRW
Projekt: Bildungs- und Lerngeschichten
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
----------
    Wenn ich nur darf,
    wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann kann ich auch nicht,
    wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf,
    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
    wenn ich muss.
    Denn merke:
    die können sollen,
    müssen auch wollen dürfen.


    Johannes Conrad, Philosoph
Benutzeravatar
Andrea
Forenmitglied
 
Beiträge: 5107
Registriert: 09.01.2007
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: Erzieherin; Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin B.A.


Beitragvon befana am Samstag 14. April 2007, 22:26

Andrea hat geschrieben:Gibt es die Bildungsdoku eigentlich auch außerhalb von NRW?

Ja, das gibt es bestimmt in vielen Bundesländern.
Vielleicht nicht verbindlich für alle Einrichtungen, aber in der einen oder anderen Kita wird es praktiziert.
Sind Bildungsdokumentationen bei Euch vorgeschrieben?
Oder nur für die Einrichtungen die das Zertifikat zum Familienzentrum haben?
Oder habe ich ganz falsche Informationen?

Wir arbeiten damit.
Aber, um deine Fragen zu beantworten, benötige ich viel Zeit.
Deshalb musst du noch drauf warten.
Lieben Gruss
befana

1. Hilf mir, es selbst zu tun (Maria Montessori)

2. Ich suche das Kind in mir (von mir)
Benutzeravatar
befana
*** Admin ***
 
Beiträge: 12525
Registriert: 19.01.2007
Wohnort: Berlin
Alter: 60
Tätigkeit: Erzieherin
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: staatl. anerk. Erzieherin
Vorklassenleiterin
Zusatzqualifikationen: Montessori

Beitragvon Andrea am Samstag 14. April 2007, 22:35

Bildungsdoku habe ich selber noch nie geschrieben - bin ja nun schon lange aus der eigentliche Kigaarbeit raus.
Bekomme aber im Sommer die meines Sohnes :lol: - bin schon sehr gespannt. Und mein alter Arbeitgeber fordert wohl nun auch diese Doku.
Hier wird die Bildungsdoku sehr unterschiedlich gehändelt - jeder hat ein anderes System, so scheint mir :?
Hier machen das auch Einrichtungen die nicht Familienzentrum sind.
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
----------
    Wenn ich nur darf,
    wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann kann ich auch nicht,
    wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf,
    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
    wenn ich muss.
    Denn merke:
    die können sollen,
    müssen auch wollen dürfen.


    Johannes Conrad, Philosoph
Benutzeravatar
Andrea
Forenmitglied
 
Beiträge: 5107
Registriert: 09.01.2007
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: Erzieherin; Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin B.A.

Beitragvon befana am Samstag 14. April 2007, 23:04

Bekomme aber im Sommer die meines Sohnes :lol: - bin schon sehr gespannt.

Da wäre ich auch neugierig.
Bei uns ist die Bildungsdokumentation unter anderem in den Entwicklungsordnern und dient als Grundlage für Gespräche.
Bevor sie abgeheftet wird, hängt sie für alle Eltern ersichtlich aus, und die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit, die Hefter ihrer Kinder auszuleihen.
Konntest du schon einen Blick in die Bildungsdokumentation deines Sohnes werfen?
Würde mich sehr interessieren, wie sie bei euch aussieht.
Hier wird die Bildungsdoku sehr unterschiedlich gehändelt - jeder hat ein anderes System

Das wird wohl überall so sein.
Finde ich auch nicht schlecht, solange es einen roten Faden für's Haus gibt.
Wir haben einige Zeit gebraucht, bis wir sie auf uns zugeschnitten haben, und ich denke, sie wird auch immer wieder verändert und angepasst werden.
Da wäre eine vorgegebene Dokumentation nicht so gut.
Lieben Gruss
befana

1. Hilf mir, es selbst zu tun (Maria Montessori)

2. Ich suche das Kind in mir (von mir)
Benutzeravatar
befana
*** Admin ***
 
Beiträge: 12525
Registriert: 19.01.2007
Wohnort: Berlin
Alter: 60
Tätigkeit: Erzieherin
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: staatl. anerk. Erzieherin
Vorklassenleiterin
Zusatzqualifikationen: Montessori

Beitragvon Andrea am Sonntag 15. April 2007, 08:21

befana hat geschrieben:
Bekomme aber im Sommer die meines Sohnes :lol: - bin schon sehr gespannt.

Da wäre ich auch neugierig.
Bei uns ist die Bildungsdokumentation unter anderem in den Entwicklungsordnern und dient als Grundlage für Gespräche.
Bevor sie abgeheftet wird, hängt sie für alle Eltern ersichtlich aus, und die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit, die Hefter ihrer Kinder auszuleihen.
Konntest du schon einen Blick in die Bildungsdokumentation deines Sohnes werfen?
Würde mich sehr interessieren, wie sie bei euch aussieht. .

Da kann ich dir erst im Sommer was zu sagen. Ich konnte auch noch keinen Blick rein werfen :(
Was ist denn bei euch Bestandteil dieser Doku - im Verlgeich auch zur Enwicklungsdoku?

Hier wird die Bildungsdoku sehr unterschiedlich gehändelt - jeder hat ein anderes System

Das wird wohl überall so sein.
Finde ich auch nicht schlecht, solange es einen roten Faden für's Haus gibt.
Wir haben einige Zeit gebraucht, bis wir sie auf uns zugeschnitten haben, und ich denke, sie wird auch immer wieder verändert und angepasst werden.
Da wäre eine vorgegebene Dokumentation nicht so gut.

Ich meinte noch nicht mal die Unterschiede in der Einrichtung selbst - soweit ich das richtig verstanden habe ist dies in dem Kiga meines Sohnes schon einheitlich.
Mir bleibt ja immer nur die Position der Außenstehenden :lol: - und demnach habe ich schon sehr viele Erz. aus den unterschiedlichsten Einrichtungen zu dem Thema befragt - und da händelt es wohl jede Einrichtung anders ...
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
----------
    Wenn ich nur darf,
    wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann kann ich auch nicht,
    wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf,
    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
    wenn ich muss.
    Denn merke:
    die können sollen,
    müssen auch wollen dürfen.


    Johannes Conrad, Philosoph
Benutzeravatar
Andrea
Forenmitglied
 
Beiträge: 5107
Registriert: 09.01.2007
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: Erzieherin; Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin B.A.

Beitragvon befana am Sonntag 15. April 2007, 15:36

Da kann ich dir erst im Sommer was zu sagen. Ich konnte auch noch keinen Blick rein werfen

Das ist ja echt schade.
Wenn du sie erst zum Abschluss bekommst, kannst du die Kitaentwicklung garnicht richtig verfolgen, und Fragen stellt man dann auch nicht mehr.
Was ist denn bei euch Bestandteil dieser Doku - im Verlgeich auch zur Enwicklungsdoku?

Nun zu der Hauptfrage:
Ich weiss nicht, ob ich es in einem anderen Threat schon geschrieben habe.
Wir haben ein Beobachtungssystem angelehnt an Pen Green erarbeitet, nachdem die Kinder reihum von allen Kolleginnen beobachtet werden.
Auf den wöchentlichen Sitzungen werden diese Beobachtungen ausgewertet und es wird ein Angebot orientiert an den Interessen dieses Kind erarbeitet.

Die Durchführung wird nach Möglichkeit mittels Foto festgehalten.
Video wird relativ selten eingesetzt.
Auf alle Fälle wird aber im Anschluss ein Plot erstellt (Lernkreis), auf dem die einzelnen Bildungsbereiche des Berliner Bildungsplanes festgehalten sind.
Das durchgeführte Angebot wird in diese Bereiche eingeordnet, und das Ganze wird im Anschluss mit den entsprechenden Eltern besprochen und für alle Eltern ersichtlich ausgehängt.

Jede Woche werden zwei Kinder beobachtet.
Die Eltern wissen über die Aushänge, welches Kind dran ist.

Eine immer wiederkehrende Frage von Besuchergruppen ist, ob das denn reicht, da dafür die Gruppenaktivitäten, bei denen alle teilnehmen nicht stattfinden.
Aber bei der Planung wird überlegt, welche Kinder die gleichen Interessen haben, oder das Kind wird gefragt, wen es dabei haben möchte.
So nehmen die Kinder mehrmals an Angeboten teil und kein Kind geht unter.
Aber, auch wenn ein Kind nicht dran ist und wir beobachten etwas, versuchen wir, dieses Interesse aufzugreiifen.

Dies alles kommt in den Entwicklungsordner, in dem sich auch die Elterngespräche und sonstige Berichte über evt. Ausflüge, Kurzbeobachtungen, Werke der Kinder usw. befinden.
Die Eltern sind begeistert davon, sie sehen es als eine Art Kitatagebuch an, in welches sie gerne reinschauen.
Da sie kaum Bastelwerke ihrer Kinder bekommen ist es für sie neben Gesprächen oft die einzige Möglichkeit am Alltag ihrer Kinder teilzunehmen.
Auch die Kinder lassen sich ihren Hefter häufig aus dem Schrank geben.

Ohne diese Dokumentation mag ich garnicht mehr arbeiten, auch wenn sie sehr zeitintensiv ist.
Seitdem wir danach arbeiten ist uns erst bewusst, was Kinder alles lernen, wenn sie "nur" spielen.
So treten wir den Eltern gegenüber auch sicherer auf und können sie beruhigen, wenn sie denken, ihre Kinder lernen nicht genug.
Lieben Gruss
befana

1. Hilf mir, es selbst zu tun (Maria Montessori)

2. Ich suche das Kind in mir (von mir)
Benutzeravatar
befana
*** Admin ***
 
Beiträge: 12525
Registriert: 19.01.2007
Wohnort: Berlin
Alter: 60
Tätigkeit: Erzieherin
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: staatl. anerk. Erzieherin
Vorklassenleiterin
Zusatzqualifikationen: Montessori

Beitragvon befana am Montag 16. April 2007, 06:29

Guten Morgen,
beim Stöbern habe ich einen Link von der GEW zur Bildungsvereinbarung NRW entdeckt.
Schon etwas veraltet, aber immernoch aktuell.
Ich würde Andreas Frage gerne in Bezug auf den Link ergänzen:
Sinnvoll oder nicht?



@Andrea
Sie müssen der Anfertigung dieser Dokumentation schriftlich zustimmen. Ihnen wird "... das Recht eingeräumt ..., der Dokumentation zu widersprechen. Sie sind darauf hinzuweisen, dass ihnen aus der Weigerung oder dem Widerruf der Einwilligung keinerlei Nachteile entstehen." Sie können jederzeit Einblick nehmen, ihre Herausgabe fordern usw. Die Dokumentation wird den Eltern beim Austritt des Kindes aus dem Kindergarten übergeben.
Lieben Gruss
befana

1. Hilf mir, es selbst zu tun (Maria Montessori)

2. Ich suche das Kind in mir (von mir)
Benutzeravatar
befana
*** Admin ***
 
Beiträge: 12525
Registriert: 19.01.2007
Wohnort: Berlin
Alter: 60
Tätigkeit: Erzieherin
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: staatl. anerk. Erzieherin
Vorklassenleiterin
Zusatzqualifikationen: Montessori

Beitragvon Andrea am Dienstag 17. April 2007, 21:44

Hallo Befana,

alsoooooooo :lol:
befana hat geschrieben:
Da kann ich dir erst im Sommer was zu sagen. Ich konnte auch noch keinen Blick rein werfen

Das ist ja echt schade.
Wenn du sie erst zum Abschluss bekommst, kannst du die Kitaentwicklung garnicht richtig verfolgen, und Fragen stellt man dann auch nicht mehr.


Stimmt schon, aber der Bedarf ist gar nicht da, denn der Kindergarten meines Sohnes ist sehr bemüht was diese Dinge angeht. Er versucht sehr transparent zu arbeiten. Minimal einmal im Jahr findet ein Entwicklungsgespräch statt. Ansonsten Informationen durch Aushänge (Projektvorstellungen, Projektbegleitung, Projektreflexion) und jede Menge (zum Teil sehr, sehr gut dokumentierten Fotos und Fotoreihen)
Dazu findet ein guter Tür- und Angelaustausch statt, wo oft Dinge berichtet werden die mein Sohn dort erlebt hat, eine Situation die er gemeistert hat, eine Geschichte was er erzählt hat, ...
Kann mich da wirklich nicht beschweren weil ich wirklich das Gefühl habe Einblick zu haben. Teilweise sehen wir zwar Dinge etwas anders aber gut, das ist nun mal so und da findet ein sehr offener Austausch statt. Im Vergleich mit anderen Einrichtungen ist diese Einrichtung recht weit - ich bin bewußt nach dem Umzug dort geblieben (bzw. mein Sohn :lol: ) obwohl wir seit nun fast 2 Jahren jeden Morgen 10-15 Minuten Fahrtzeit haben :wink:

Wir haben ein Beobachtungssystem angelehnt an Pen Green erarbeitet, nachdem die Kinder reihum von allen Kolleginnen beobachtet werden.
Auf den wöchentlichen Sitzungen werden diese Beobachtungen ausgewertet und es wird ein Angebot orientiert an den Interessen dieses Kind erarbeitet.


:shock: Ich finde diesen Austausch im Team toll - kann es mir nur so gar nicht vorstellen. In meinem altem Team plätscherte halt jede Gruppe so vor sich hin :wink: - wäre glaube ich auch keine Erz. für die offene Arbeit.
Die Durchführung wird nach Möglichkeit mittels Foto festgehalten.
Video wird relativ selten eingesetzt.

Ich finde Fotos sagen manchmal mehr als 1000 geschriebene Worte :lol:

Auf alle Fälle wird aber im Anschluss ein Plot erstellt (Lernkreis), auf dem die einzelnen Bildungsbereiche des Berliner Bildungsplanes festgehalten sind.

So ein Lernkreis kommt mir sehr bekannt vor - ähnlich wurde das letzte Entwicklungsgespräch geführt: Kleine Dreiecke zur Schulreife die zu einem Kreis gelegt wurden.

Das durchgeführte Angebot wird in diese Bereiche eingeordnet, und das Ganze wird im Anschluss mit den entsprechenden Eltern besprochen und für alle Eltern ersichtlich ausgehängt.

Also quasi als Lerngeschichte??
So etwas haben wir nun im Kiga hängen - sehr interessant!

Dies alles kommt in den Entwicklungsordner, in dem sich auch die Elterngespräche und sonstige Berichte über evt. Ausflüge, Kurzbeobachtungen, Werke der Kinder usw. befinden.
Die Eltern sind begeistert davon, sie sehen es als eine Art Kitatagebuch an, in welches sie gerne reinschauen.
Da sie kaum Bastelwerke ihrer Kinder bekommen ist es für sie neben Gesprächen oft die einzige Möglichkeit am Alltag ihrer Kinder teilzunehmen.
Auch die Kinder lassen sich ihren Hefter häufig aus dem Schrank geben.

Genau so habe ich Bildungsdokumentationen auch verstanden! Super.

Ohne diese Dokumentation mag ich garnicht mehr arbeiten, auch wenn sie sehr zeitintensiv ist.
Seitdem wir danach arbeiten ist uns erst bewusst, was Kinder alles lernen, wenn sie "nur" spielen.
So treten wir den Eltern gegenüber auch sicherer auf und können sie beruhigen, wenn sie denken, ihre Kinder lernen nicht genug.

Ja, es ist immer wieder spannend Eltern zu eröffnen, den Blick zu richten wie und was Kinder lernen - finde ich auch in meinen Eltern-kind-Gruppen total klasse!

befana hat geschrieben:Guten Morgen,
beim Stöbern habe ich einen Link von der GEW zur Bildungsvereinbarung NRW entdeckt.
Schon etwas veraltet, aber immernoch aktuell.

Die kenne ich schon :lol:

@Andrea
Sie müssen der Anfertigung dieser Dokumentation schriftlich zustimmen. Ihnen wird "... das Recht eingeräumt ..., der Dokumentation zu widersprechen. Sie sind darauf hinzuweisen, dass ihnen aus der Weigerung oder dem Widerruf der Einwilligung keinerlei Nachteile entstehen." Sie können jederzeit Einblick nehmen, ihre Herausgabe fordern usw. Die Dokumentation wird den Eltern beim Austritt des Kindes aus dem Kindergarten übergeben.

Weiß ich haben wir auch unterschrieben - aber wie gesagt - siehe oben :wink:

Ich würde Andreas Frage gerne in Bezug auf den Link ergänzen:
Sinnvoll oder nicht?

Da schließ ich mich doch glatt an :lol: :lol: :lol:
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
----------
    Wenn ich nur darf,
    wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann kann ich auch nicht,
    wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf,
    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
    wenn ich muss.
    Denn merke:
    die können sollen,
    müssen auch wollen dürfen.


    Johannes Conrad, Philosoph
Benutzeravatar
Andrea
Forenmitglied
 
Beiträge: 5107
Registriert: 09.01.2007
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: Erzieherin; Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin B.A.

Beitragvon befana am Donnerstag 19. April 2007, 17:30

Hallo Andrea,
jetzt habe ich endlich etwas Zeit, dir zu antworten.

So wie du die Kita deines Sohnes beschreibst, ist es wirklich nicht nötig, die Bildungsdokumentation vorher einzusehen.
Ausserdem kann ich mir vorstellen, wenn du es wollen würdest, hätten sie bestimmt Verständnis.
Ist dort noch eine Stelle frei? :lol: :lol: :lol:

Leider gibt es immernoch Einrichtungen, wo die Kinder morgens an der Tür "abgeliefert" werden und abends dort auch wieder "eingeholt" werden, wo Eltern die Räume nicht betreten dürfen, weil sie den Boden dreckig machen könnten.

In diesen Einrichtungen gibt es natürlich auch keine Transparenz, ganz abgesehen von einer guten Zusammenarbeit mit den Familien, die im Sinne des Kindes notwendig wäre.
Lieben Gruss
befana

1. Hilf mir, es selbst zu tun (Maria Montessori)

2. Ich suche das Kind in mir (von mir)
Benutzeravatar
befana
*** Admin ***
 
Beiträge: 12525
Registriert: 19.01.2007
Wohnort: Berlin
Alter: 60
Tätigkeit: Erzieherin
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: staatl. anerk. Erzieherin
Vorklassenleiterin
Zusatzqualifikationen: Montessori

Beitragvon Andrea am Donnerstag 19. April 2007, 17:51

Hallo befana,

Ist dort noch eine Stelle frei?

Ne, und wenn würde ich mich eher bewerben :lol: :lol: :lol:
Ich muß echt sagen, das sie dort ein sehr hohe Qualität bieten und in der Weiterentwicklung (im Umkreis der anderen Städte hier) sehr voran sind. :D

Leider gibt es immernoch Einrichtungen, wo die Kinder morgens an der Tür "abgeliefert" werden und abends dort auch wieder "eingeholt" werden, wo Eltern die Räume nicht betreten dürfen, weil sie den Boden dreckig machen könnten.

Das kann ich nur unterschreiben - traurig :cry:


@all: Wie läuft dies in euren Einrichtungen.
Würde mich auch interessieren wenn ihr keine Bildungsdoku schreibt und uns einfach mal eure Gedanken dazu mitteilt :wink:
Liebe Grüße
Andrea :elefant:
----------
    Wenn ich nur darf,
    wenn ich soll,
    aber nie kann, wenn ich will,
    dann kann ich auch nicht,
    wenn ich muss.
    Wenn ich aber darf,
    wenn ich will,
    dann kann ich auch,
    wenn ich muss.
    Denn merke:
    die können sollen,
    müssen auch wollen dürfen.


    Johannes Conrad, Philosoph
Benutzeravatar
Andrea
Forenmitglied
 
Beiträge: 5107
Registriert: 09.01.2007
Geschlecht: weiblich
Land: Deutschland
Berufsabschlüsse: Erzieherin; Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin B.A.

Nächste

Zurück zu Pädagogische Praxis und Ideenbörse

  • BESUCHER

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste