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Arbeitsmarkt und Perspektiven

Beitragvon Tosca am Freitag 4. Mai 2007, 16:19

Hallo Lanie!
Interessant, dass es (heute noch) für Diplom PädagogInnen Deinen Studiengang gibt!

Ich habe mein Ohr immer am "Markt" und das ist nun wirklich eine Arbeit, die i.d.R. von ErzieherInnen oder auch SozialpädagogInnen geleistet wird. Der MetapraktIker ist ,denke ich, wichtig, aber... ich muss Dir leider mitteilen, dass wir nicht nicht das sind, was sich ein Arbeitgeber vorstellt. Wir sind zu teuer und "wissen" vielleicht auch mehr, als so anderer Qualifizierter! Nur, dass das häufig nicht zugegeben wird. Kleiner Tip von mir: Verzichte auf Deinen "Doktortitel", wenn Du praktisch tätig sein möchtest. Es sei denn, Du hast gute Connections zum Niedersächsischen Ministerium für Bildung! Mit dem Doktortitel kannst Du nur in der Forschung arbeiten. Die Stellen dort sind begrenzt....und...i.d.R. durch "Vitamin B" vergeben.

Wollte Dich nicht entmutigen, aber meine Erfahrungen weitergeben.

Liebe Grüße

Tosca


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Tosca
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Beitragvon Lanie am Samstag 5. Mai 2007, 12:25

Hallo,

Tosca hat geschrieben:Interessant, dass es (heute noch) für Diplom PädagogInnen Deinen Studiengang gibt!

Wie meinst Du das? Für Diplom-Pädagogen gibt es den Studiengang Erziehungswissenschaft, aber Kleinkindpädagogik ist nur eine Studienrichtung innerhalb dessen, und bedeutet auch NICHT, dass man am Ende dann Erzieherin ist ;)

Da ich aber nicht (oder nur im Notfall) als "Nur"-(bitte nicht falsch verstehen! Ich meine, von der Bezahlung her etc.)Erzieherin arbeiten möchte, gilt das Argument, dass man als überqualifiziert nicht genommen wird, in meinem Fall nicht so viel. Man muss ich schon Nischen suchen, die den eigenen Fähigkeiten entsprechen, und ich stimme absolut zu, dass das für Diplom-Pädagogen, deren Tätigkeitsfeld nicht so klar umrissen ist - besonders in der Öffentlichkeit - besonders knifflig ist.

Verzichte auf Deinen "Doktortitel", wenn Du praktisch tätig sein möchtest.

Ich denke, Du meinst, ich sollte ihn bei einer Bewerbung/Vorstellung nicht an die große Glocke hängen?! Das mag je nach Einsatzfeld stimmen, aber in die Wissenschaft und Forschung würde ich natürlich auch sowieso gerne gehen, und da gibt es ja ab und zu mal die eine oder andere Stelle an der Uni für Post-Docs oder an Forschungsinstituten. Davon abgesehen, mache ich den Titel auch nicht primär aus beruflichen oder finanziellen Erwägungen, sondern weil die wissenschaftliche Arbeit an der Diss mir sehr viel gibt, mich weiterbringt und mir das Thema sehr am Herzen liegt. Für mich ist eben momentan die Promotion mein Job, auch wenn das von vielen anderen nicht so gesehen wird. Aber schließlich bekomme ich Geld dafür (Stipendium) und arbeite genau das, was mir Freude macht - für weitere zwei Jahre entspricht das schonmal meinen Vorstellungen - und in Anbetracht heutiger befristster Arbeitsverträge ist es eh für viele Akademiker normal, sich dann was Neues zu suchen. Und das sehe ich eben dann, was kommt; ich möchte mich nebenbei ja auch praktisch qualifizieren, so dass die Chancen auf Jobs, die mir zusagen, steigen.
Darf ich fragen, was Du tust? Ich habe es so verstanden, dass Du auch Dipl.-Päd. bist?
EDIT: ich habe gerade Deinen Vorstellungsthread gelesen und weiß jetzt, was Du machst ;)

Viele Grüße,
Lanie
Lanie
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